macOS 27 Golden Gate: Apple beendet Intel-Support komplett

Apples neues macOS 27 Golden Gate beendet Intel-Support und setzt voll auf KI. Eine kritische Sicherheitslücke in älteren Chips sorgt für Unruhe.

Das neue Betriebssystem macOS 27 Golden Gate läuft ausschließlich auf hauseigenen Chips und integriert künstliche Intelligenz auf breiter Front. Gleichzeitig sorgt eine Sicherheitslücke in älteren Prozessoren für Aufsehen.

Der große Schnitt: Kein Intel-Support mehr

Mit dem für Herbst 2026 angekündigten macOS 27 Golden Gate verabschiedet sich Apple endgültig von Intel. Das System unterstützt ausschließlich Apple Silicon – von der M1-Serie über die neueren Chips bis hin zum kürzlich vorgestellten MacBook Neo. Insgesamt 16 Gerätetypen verlieren damit den offiziellen Support, darunter mehrere MacBook-Pro- und iMac-Modelle aus den Jahren 2019 und 2020.

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Die Entwickler-Beta ist bereits seit dem 8. Juni verfügbar. Eine öffentliche Beta soll im Juli folgen.

Siri wird erwachsen: KI als Herzstück

Der größte Umbau betrifft die Sprachassistentin. Siri wurde als eigenständige App komplett neu entwickelt und kann nun Gesprächskontexte halten sowie systemweite Aktionen ausführen. Allerdings gibt es einen Haken: Die fortschrittlichsten KI-Funktionen benötigen mindestens einen M3-Prozessor und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Weitere Neuerungen: Der Browser Safari erhält „Tab Topics“ für thematische Registerkarten, eine „Notify Me“-Funktion verfolgt Preisänderungen, und die Bildbearbeitung profitiert von KI-gestützten Werkzeugen wie räumlicher Neurahmung und Hintergrunderweiterung.

Liquid Glass: Neues Design für Profis

Das Interface bekommt eine optische Frischkur. Die Designsprache „Liquid Glass“ erlaubt es Nutzern, die Transparenz der Oberfläche mit einem Schieberegler anzupassen. Auch die System-Icons wurden überarbeitet.

Besonders produktiv wird es bei den Kurzbefehlen: Anwender beschreiben künftig einfach in natürlicher Sprache, welche Automatisierung sie wünschen – das System generiert den passenden Workflow selbstständig.

iPhone Mirroring wird erwachsen

Die Bildschirmspiegelung des iPhones erhält lang erwartete Funktionen. Die aktuelle Beta unterstützt nun Fenstergrößenänderungen für verschiedene Bildformate und erlaubt den direkten Zugriff auf das iOS-Kontrollzentrum per Tastenkürzel. Erstmals lassen sich auch DRM-geschützte Videos über die gespiegelte Oberfläche abspielen.

Deutlich schneller wird die lokale Vernetzung: AirDrop und AirPlay sollen laut Apple um bis zu 80 Prozent höhere Übertragungsraten erreichen.

Sicherheitsalarm: Nicht reparierbare Lücke in alten Chips

Während die Software nach vorne stürmt, schauen Sicherheitsforscher besorgt auf ältere Hardware. Das Team von Paradigm Shift veröffentlichte am 18. Juni Details zu einem kritischen BootROM-Exploit namens „usbliter8″. Die Sicherheitslücke betrifft Geräte mit A12- und A13-Chips – darunter das iPhone XS bis zur iPhone-11-Serie sowie mehrere iPads und Apple Watches.

Das Problem sitzt tief: Der Fehler liegt im Synopsys-DWC2-USB-Controller, einem Hardware-Baustein. Eine Reparatur per Software-Update ist unmöglich.

Der Angriff erfordert physischen Zugriff auf das Gerät im DFU-Modus. Ein Raspberry Pi führt dann eine Speichermanipulation durch. Zwar bleibt die Secure Enclave geschützt, doch die Angreifer können nicht signierte Software booten und brechen damit die Sicherheitskette.

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Entwarnung für neuere Geräte: A11-Chips sind nicht betroffen, da sie einen anderen USB-Treiber verwenden. Ab A14 schützen hardwarebasierte Speichersperren vor dem Exploit. Für Millionen älterer Geräte bleibt die Lücke jedoch dauerhaft offen.

Alte Hardware, neue Tricks

Trotz der Einstellung offizieller Updates finden Bastler weiterhin Wege, alte Apple-Geräte am Leben zu erhalten. Aktuelle Entwicklerprojekte haben etwa die eingestellte Time Capsule wieder fit für macOS 27 gemacht – durch die Installation eines modernen Samba-Servers auf dem veralteten Gerät. So bleibt die Hardware trotz fehlendem Herstellersupport netzwerkfähig.