macOS 27 Golden Gate: Apple beendet Intel-Unterstützung im September

Apple präzisiert die Unterschiede zwischen Revive und Restore für Macs mit Apple Silicon und T2-Chip in neuen Support-Dokumenten.

Apple hat die Support-Dokumentation für die Wiederherstellung von Macs mit Apple Silicon und T2-Chip aktualisiert. Die neuen Anweisungen erklären die entscheidenden Unterschiede zwischen den beiden Rettungsverfahren.

Revive oder Restore – der entscheidende Unterschied

Die am 16. Juni veröffentlichten Richtlinien richten sich an Besitzer moderner Mac-Hardware. Wer seinen Rechner wiederbeleben will, braucht zwingend einen zweiten Mac mit macOS 14 oder neuer. Die Verbindung erfolgt über ein USB-C-Kabel, das sowohl Datenübertragung als auch Stromversorgung unterstützt.

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Ein Revive aktualisiert lediglich die Firmware und das Wiederherstellungssystem – ohne die persönlichen Daten anzutasten. Anders die Restore-Funktion: Sie setzt den Mac auf Werkseinstellungen zurück, löscht die interne Festplatte und spielt die aktuelle Firmware auf. Notwendig werden diese Eingriffe oft, wenn der Mac nach einem Stromausfall während eines Software-Updates nicht mehr startet.

macOS 27 Golden Gate: Das Ende der Intel-Ära

Die aktualisierte Support-Dokumentation kommt nicht zufällig. Apples jüngste Entwickler-Beta von macOS 27 Golden Gate, vorgestellt am 8. Juni, bestätigt das endgültige Aus für Intel-Macs. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass macOS Tahoe das letzte große Update für Intel-Systeme war – Sicherheitsupdates sollen jedoch noch drei Jahre lang folgen.

Das für September 2026 erwartete macOS 27 bringt einige optische Neuerungen mit: einen Regler für die Liquid Glass-Transparenz und die Rückkehr zu randlosen Seitenleisten. Allerdings streicht Apple auch die Unterstützung für das Apple Filing Protocol (AFP). Das bedeutet: Die native Time-Machine-Kompatibilität mit der AirPort Time Capsule – einem bereits 2018 eingestellten Produkt – endet. Unabhängige Entwickler haben bereits mit dem Projekt TimeCapsuleSMB auf Basis von Samba 4.24.3 einen Workaround geschaffen.

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Automatischer Start und neue Firmware

Parallel zur großen macOS-Veröffentlichung hat Apple am 17. Juni macOS 26.5 ausgerollt. Die Neuerung für Desktop-Nutzer: Der Rechner kann künftig automatisch starten, sobald er ans Stromnetz angeschlossen wird. Die Funktion findet sich in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Energie“ und funktioniert mit iMac und Mac Mini ab dem M4-Chip sowie mit Mac Studio Modellen mit M4 Max oder M3 Ultra. Der Mac Pro bleibt außen vor – warum, ist unklar.

Ebenfalls am 16. Juni veröffentlichte Apple neue Firmware (Version 8B41) für AirPods Pro 2 und AirPods Pro 3. Hintergrund waren Berichte über Probleme mit dem Ladecase nach der Installation früher Entwickler-Betas. Und auch die Sicherheitsabwehr wurde verschärft: Neue XProtect-Updates im Juni 2025 sollen gegen Malware-Kampagnen der Gruppe Sapphire Sleet vorgehen. Diese nutzen gefälschte Software-Update-Hinweise für Kommunikationstools, um Passwörter und Kryptowallet-Daten von macOS-Nutzern zu stehlen.