Die aktuellen Batterietests für Apples 2026er Laptop-Reihe belegen: Sowohl das günstige MacBook Neo als auch die M5-Modelle von Air und Pro können mit Windows-Konkurrenten mithalten. Die am 15. Juni 2026 veröffentlichten Benchmarks liefern einen detaillierten Vergleich zur Vorgänger-Generation mit M4-Chips.
Deutliche Unterschiede zwischen Neo und Air
Die Testergebnisse offenbaren erhebliche Differenzen in Akkulaufzeit und Ausstattung zwischen dem preisorientierten MacBook Neo und dem etablierten MacBook Air. Das Neo, das Anfang des Jahres für rund 599 Euro auf den Markt kam, setzt auf einen A18 Pro-Chip, 8 Gigabyte RAM und eine 256-Gigabyte-SSD. Mit seinem 13-Zoll-Liquid-Retina-Display erreicht es in standardisierten Tests bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit.
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Das 13,6-Zoll-MacBook Air mit M5-Chip zieht deutlich davon: Es hält bis zu 18 Stunden durch. Dazu kommt eine bessere Grundausstattung mit 16 Gigabyte RAM und einer 512-Gigabyte-SSD. Das Neo bleibt zwar die leichtere und günstigere Wahl für Schnäppchenjäger, doch Analysten sehen im M5 Air die klar bessere Option für professionelle Anwender.
Hitzeprobleme beim M5 Max
Während die Standard-M5-Modelle in den Effizienztests überzeugen, mehren sich Berichte über Probleme bei den Top-Konfigurationen. Nutzer des MacBook Pro mit M5 Max-Chip klagen über Verfärbungen des Bildschirms.
Das Problem tritt offenbar bei langanhaltenden Hochleistungsaufgaben auf – etwa beim Training von KI-Modellen. Dabei können die internen Temperaturen auf über 100 Grad Celsius steigen. Kritiker bemängeln das Kühlsystem: Zwei Lüfter und ein einzelner Heatpipe sollen für die extremen Anforderungen des M5 Max schlicht nicht ausreichen. Bislang gelten die Fälle als Einzelfälle, Reparaturen werden in der Regel von der Garantie abgedeckt.
Gaming-Schwäche des Neo
Das MacBook Neo gerät wegen seiner Software-Kompatibilität unter Druck. Bereits im April 2026 hatte AMD das günstige Apple-Modell attackiert: In Werbematerialien behauptete der Chip-Hersteller, dass Ryzen-AI-Einstiegs-Laptops deutlich mehr native Gaming-Unterstützung böten. AMDs Tests zufolge liefen die meisten PC-Toptitel nativ auf Ryzen-5-Systemen – ein erheblicher Teil hingegen nicht auf dem A18 Pro des MacBook Neo.
Trotz dieser Kritik verkauft sich das Neo blendend. Im ersten Halbjahr 2026 gehörte es zu den meistgekauften Laptops in seiner Preisklasse.
macOS 27 Golden Gate: Die Zukunft kommt im Herbst
Apple stellt sein Ökosystem auf die neue Hardware ein. Nach Ankündigungen auf einer Entwicklerkonferenz Anfang Juni stehen nun die ersten Betas von macOS 27 Golden Gate bereit. Das neue Betriebssystem erscheint voraussichtlich im Herbst 2026, läuft ausschließlich auf Apple Silicon und unterstützt keine Intel-Macs mehr.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählen:
* Liquid Glass Design: Eine optische Überarbeitung mit Fokus auf Refraktion, Kontrast und Transparenz.
* Integrierte Intelligenz: Verbesserte Siri-Funktionen mit persönlichem Kontext und KI-gestützten Fotobearbeitungswerkzeugen.
* Leistungsoptimierung: Safari-Updates mit neuem Tab-Gruppen-Management und „Visual Intelligence“.
Parallel dazu veröffentlichte Apple am 15. Juni 2026 die zweite Entwickler-Beta von macOS Tahoe 26.6. Diese Version konzentriert sich jedoch vor allem auf Stabilität – der Fokus liegt längst auf Golden Gate.
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Zubehör-Markt boomt
Der Start der 2026er MacBook-Reihe lockt neue Peripherie-Hersteller auf den Plan. Aktuelle Tests zeigen etwa die Baseus Spacemate RD1 Pro, eine 15-in-1-Dockingstation mit 100 Watt Power Delivery für MacBooks und Qi2.2-Induktionsladung für Mobilgeräte. Allerdings bleibt macOS bei diesem Dock auf gespiegelte Monitor-Setups beschränkt – MST (Multi-Stream Transport) wird nicht unterstützt.
Ebenfalls neu: Ein Mitte Juni 2026 vorgestellter externer Akku mit 20.800 mAh und 145 Watt Gesamtleistung. Er soll ein 14-Zoll-MacBook Pro in rund 30 Minuten auf 55 Prozent laden – ideal für alle, die unterwegs mehr Saft brauchen, als der interne Akku der M5-Pro-Serie bietet.

