Der iPhone-Konzern reagiert auf steigende Komponentenkosten und treibt die Entwicklung seiner Profi-Chips voran. Neben Sicherheitsupdates für aktuelle Systeme zeichnet sich ein Technologiesprung bei den Desktop-Rechnern ab.
Apple hat im Juni mehrere Software-Updates veröffentlicht und gleichzeitig die Weichen für die nächste Hardware-Generation gestellt. Ende Juni erschien iOS 26.5, das über 50 Sicherheitslücken im mobilen Ökosystem schloss. Für den Desktop folgt zeitnah das Wartungsupdate macOS Tahoe 26.5.2.
Das aktuelle Betriebssystem bringt zahlreiche Neuerungen für den Alltag: eine Telefon-App für den Mac, Live-Übersetzung in FaceTime und die Einführung von Genmoji. Hinzu kommen ein Journal, individuelle Ordner-Symbole und Fingerabdruckschutz im Safari-Browser. Auch die automatische Verbindung mit iPhone-Hotspots ist nun möglich.
M5 Ultra: Leistungssprung für den Mac Studio
Noch 2026 will Apple eine M5 Ultra-Variante des Mac Studio auf den Markt bringen. Das Profi-Gerät soll bis zu 768 GB Arbeitsspeicher, 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne bieten. Das Gehäuse bleibt äußerlich unverändert, doch ein verbesserter Kühlkörper soll die höhere Wärmeentwicklung abführen.
Noch ambitionierter sind die Pläne für die übernächste Generation. Apple überspringt offenbar die M6 Pro- und Max-Serien für bestimmte Profi-Linien und setzt direkt auf den M7 Ultra. Dieser soll 2028 erscheinen und auf TSMCs 2-Nanometer-Fertigung basieren. Die Neural Engine des Chips soll über 70 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS) schaffen – ein deutlicher Sprung für KI-Aufgaben.
Speicherpreise explodieren – Apple reagiert
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Die Tech-Branche kämpft mit stark schwankenden Komponentenkosten. Zwischen dem 25. und 26. Juni 2026 erhöhte Apple die Preise für verschiedene Mac- und iPad-Modelle um bis zu 20 Prozent. Auslöser: Ein 32-GB-DDR5-Speichermodul kostete zuletzt rund 400 Euro – nach etwa 90 Euro zuvor.
Marktforscher sehen die Ursache in der enormen Nachfrage KI-gestützter Rechenzentren. Dieser Trend dürfte anhalten: Analysten rechnen für das zweite Halbjahr 2026 mit weiteren Preissteigerungen von 30 bis 50 Prozent.
macOS 27 „Golden Gate“: KI im Fokus
Parallel zu den Wartungsupdates gewährt Apple erste Einblicke in das kommende Betriebssystem macOS 27, das intern den Codenamen „Golden Gate“ trägt. Eine öffentliche Beta erscheint im Juli 2026, der finale Release ist für den Herbst geplant.
Die Software ist speziell auf Apple Silicon zugeschnitten und setzt stark auf künstliche Intelligenz. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen:
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- Siri mit KI-Integration: Überarbeiteter Sprachassistent mit On-Device-Machine-Learning und Google-Gemini-Anbindung
- Visuelle Intelligenz: Neue Suchfunktion per Tastenkürzel Shift+Cmd+Leertaste
- Spotlight mit KI: Tiefere, KI-gestützte Suche in der bekannten macOS-Systemsuche
Während macOS Tahoe 26.5.2 für Stabilität sorgt, bereitet Golden Gate den Weg für intensive KI-gestützte Aufgaben – genau das, was die kommenden M5- und M7-Chips liefern sollen.

