Der Schritt markiert den Beginn einer Zeitenwende: Mit dem auf der WWDC vorgestellten macOS 27 Golden Gate bereitet der Konzern den endgültigen Abschied von Intel-Prozessoren vor.
Wer bekommt noch Updates?
Die am heutigen Dienstag veröffentlichte Dokumentation zeigt: macOS Tahoe 26 unterstützt sowohl Intel-basierte als auch Apple-Silicon-Macs. Auf der Liste stehen MacBook Pro-Modelle vom neuen M5-Chip bis zurück zum Intel-Modell von 2019. Beim MacBook Air reicht die Spanne vom M1 (2020) bis zu den erwarteten M5-Varianten. Auch das neue MacBook Neo mit A18-Pro-Chip ist kompatibel.
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Im Desktop-Bereich sind der 24-Zoll-iMac (2021 bis 2024), der 27-Zoll-Intel-iMac von 2020, der Mac mini (M1 und neuer), das Mac Studio (2022 bis 2025) sowie der Mac Pro (2019 und 2023) weiterhin an Bord. Branchenbeobachter betonen jedoch: Für viele dieser Modelle ist Tahoe der letzte große Update-Zyklus.
Das Ende der Intel-Ära
Mit der gestrigen Vorstellung von macOS 27 Golden Gate auf der WWDC hat Apple die Weichen endgültig gestellt. Das neue Betriebssystem wird als erstes macOS den Support für Intel-Prozessoren komplett einstellen. Voraussetzung ist ein M-Chip oder der A18 Pro.
Einige Modelle, die Tahoe noch unterstützt, werden den Sprung auf Golden Gate nicht schaffen. Dazu gehören das 16-Zoll-MacBook Pro von 2019, das 13-Zoll-MacBook Pro mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen von 2020, der 2020er iMac und der Mac Pro von 2019. Apple verspricht jedoch, dass diese Geräte noch „auf absehbare Zeit“ Sicherheitsupdates für macOS Tahoe erhalten.
Tempo, Transparenz und KI
Die interne Performance von macOS 27 Golden Gate kann sich sehen lassen. Laut Benchmarks aus der WWDC-Präsentation sollen sich Apps bis zu 30 Prozent schneller öffnen. AirDrop-Übertragungen könnten um bis zu 80 Prozent beschleunigt werden. Besonders beeindruckend: Dateitransfers auf externe Laufwerke sollen durch eine überarbeitete Such- und Indexierungsarchitektur fünfmal schneller vonstattengehen.
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Das Design erhält mit „Liquid Glass“-Transparenzsteuerungen und einem vereinheitlichten Fensterradius ein frisches Gesicht. Die größte Neuerung ist jedoch Siri AI – eine Chatbot-Oberfläche, die mit Google Gemini zusammenarbeitet und persönlichen Kontext sowie Bildschirminhalte versteht. Apple stellt klar: Die leistungsstärksten KI-Modelle auf dem Gerät benötigen mindestens einen M3-Chip und 12 Gigabyte RAM.
Zeitplan für die Veröffentlichung
Nach der gestrigen Ankündigung hat Apple die Entwickler-Beta von macOS 27 Golden Gate freigegeben. Eine öffentliche Beta soll im Juli 2026 folgen. Die finale Version wird für den Herbst erwartet – die meisten Berichte deuten auf einen Launch im September oder Oktober 2026 hin.
Für Nutzer von Intel-Macs bleibt macOS Tahoe das letzte große Betriebssystem-Update. Sie behalten Zugriff auf die wichtigsten Apple-Intelligence-Funktionen und bisherige Systemfeatures – auch wenn die Plattform mit Golden Gate endgültig in eine Apple-Silicon-exklusive Zukunft aufbricht.

