macOS 27 Golden Gate: Apples Ende der Intel-Ära bei Macs

Apple beendet mit macOS 27 die Intel-Ära und streicht zahlreiche iPads, Watches und TVs von der Update-Liste.

Apple hat am heutigen Montag bestätigt, dass 16 Hardware-Modelle von den kommenden Software-Updates ausgeschlossen werden. Betroffen sind watchOS 27, iPadOS 27, macOS 27 „Golden Gate“ und tvOS 27. Besonders drastisch fällt der Schnitt bei den Macs aus – erstmals wird ein macOS keine Intel-Prozessoren mehr unterstützen.

Das Ende der Intel-Ära bei Macs

macOS 27 mit dem Codenamen „Golden Gate“ ist das erste Betriebssystem, das komplett auf Intel-Chips verzichtet. Den Angaben zufolge verlieren folgende Modelle den Support: das 16-Zoll MacBook Pro von 2019, das 13-Zoll MacBook Pro von 2020 mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen, der iMac von 2020 sowie der Mac Pro von 2019.

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Damit vollendet Apple den jahrelangen Übergang zu eigenen Prozessoren. Künftige Funktionen setzen auf die einheitliche Speicherarchitektur und die Neural Engine der M-Serie – Technik, die Intel-Macs nicht bieten können.

Chip-Hürden bei iPad und Watch

Bei iPadOS 27 ist ein A14-Bionic-Chip Pflicht. Das bedeutet das Aus für beliebte Modelle: das iPad Air der dritten Generation (2019), das 12,9-Zoll iPad Pro der dritten Generation (2018), das 11-Zoll iPad Pro der ersten Generation (2018), das iPad der achten Generation (2020) und das iPad mini der fünften Generation (2019).

Noch strenger fällt der Schnitt bei der Apple Watch aus. watchOS 27 benötigt einen S9- oder S10-Chip. Damit sind die Series 6, 7 und 8, die erste Ultra-Generation sowie die zweite SE draußen – alles Modelle aus den Jahren 2020 bis 2022. Die neue Software bringt ein „Liquid Glass“-Design mit dynamischem App-Raster und eine verbesserte „Workout Buddy“-Funktion, die ohne verbundenes iPhone auskommt.

iOS bleibt großzügiger – mit einer Ausnahme

Während 16 Geräte den Support verlieren, läuft iOS 27 auf allen Modellen ab dem iPhone 11. Allerdings: Die KI-Funktionen von „Apple Intelligence“ bleiben dem iPhone 15 Pro, 15 Pro Max und neueren Modellen vorbehalten. Das Standard-iPhone 15 und die 15 Plus sind außen vor – ihnen fehlt der A17-Pro-Chip und die erforderlichen 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Diese Hürde dürfte den Gebrauchtmarkt beflügeln: iPhone-15-Pro-Modelle werden derzeit zwischen 380 und 980 Euro gehandelt.

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Auch Apple TV und Vision Pro betroffen

Bereits auf der WWDC Anfang Juni angekündigt: tvOS 27 erscheint nicht für den Apple TV HD (2015) und die erste Apple-TV-4K-Generation (2017). Diese Geräte bleiben auf tvOS 26, erhalten aber keine neuen Funktionen. Ein neuer Apple TV 4K der vierten Generation wird für Ende 2026 erwartet.

Parallel dazu bringt Apple visionOS 27 für die Vision Pro heraus – kompatibel mit M2- und M5-Modellen. Die Aktualisierung bietet Objekt-Tracking mit rund 30 Bildern pro Sekunde und Unterstützung für IR-LED-Tracking-Zubehör mit 90 Hertz. Neue Umgebungen wie die isländische Landschaft Thórsmörk und ein dedizierter Siri-KI-Assistent auf Basis großer Sprachmodelle sind ebenfalls geplant.

Die öffentliche Version der Betriebssysteme erscheint im Herbst 2026. Öffentliche Betas – etwa für watchOS 27 – werden voraussichtlich ab Juli bereitstehen.