macOS 28: Apple plant Touchscreen-Mac und KI-Revolution

Apple bereitet für 2027 ein umfangreiches macOS-Update vor. Touchscreen-Unterstützung und eine neue Siri mit Google Gemini stehen im Fokus.

Während die aktuellen Betriebssysteme macOS 27 und iOS 27 gerade erst vorgestellt wurden, laufen die Entwicklungsarbeiten für die nächste Generation unter dem Codenamen „Poppy“ auf Hochtouren. Parallel dazu entsteht iOS 28 im intern als „Boppy“ bezeichneten Zyklus. Branchenbeobachter erwarten deutlich tiefgreifendere Neuerungen als bei den aktuellen Versionen.

Touchscreen-Mac und iPhone-Jubiläum

Die Pläne für macOS 28 sind eng mit Apples Hardware-Strategie verknüpft. Das Update könnte erstmals einen Touchscreen-Mac unterstützen – ein Novum in der Unternehmensgeschichte. Als mögliches Vorzeigegerät gilt ein „MacBook Ultra“, das die neue Bedienoberfläche nutzen soll. Zeitgleich arbeitet Apple am 20. Jubiläums-iPhone, das ebenfalls 2027 auf den Markt kommen dürfte.

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Während macOS 27 vor allem auf Leistungsoptimierung und Verfeinerung setzt, soll der Nachfolger die volle Leistungsfähigkeit von Apple Intelligence ausschöpfen. Die KI-Plattform wird derzeit schrittweise in alle Produktlinien integriert.

Siri-Revolution dank Google-Deal

Auf der WWDC am 8. Juni 2026 präsentierte Apple die technologischen Grundlagen, die bis 2027 ausgereift sein werden. Herzstück ist der Umbau des Sprachassistenten Siri durch eine Partnerschaft mit Google Gemini – ein Deal, der auf rund eine Milliarde Euro jährlich geschätzt wird.

Die neue Siri bietet eine Chatbot-Oberfläche, speichert persönliche Kontexte und erlaubt die Einbindung von Drittanbieter-KI-Modellen wie Claude und ChatGPT. Diese Funktionen starten zunächst mit macOS 27 und iOS 27 im Herbst 2026, bilden aber das Fundament für das deutlich leistungsfähigere KI-Ökosystem von macOS 28.

Apples KI-Strategie setzt auf lokale Datenverarbeitung, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Die Analyse von Nachrichten und E-Mails erfolgt direkt auf dem Gerät – iPhone, iPad oder Mac. Nutzer können die Datenanalyse jederzeit in den Einstellungen deaktivieren.

Führungswechsel und Abschied von Intel

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Die Entwicklung von macOS 28 fällt in eine Phase des Umbruchs an der Konzernspitze. Die WWDC-Keynote 2026 war der letzte große Auftritt von CEO Tim Cook. Am 1. September 2026 übernimmt John Ternus das Ruder.

Parallel zum „Poppy“-Zyklus schließt Apple die Ära der Intel-Macs ab. macOS 27 wird voraussichtlich das erste Betriebssystem sein, das keine Intel-basierten Rechner mehr unterstützt. Damit vollendet der Konzern den Umstieg auf die hauseigenen Apple-Silicon-Chips.

Während macOS 27 mit dem „Liquid Glass“-Design und verbesserter Stabilität an die legendäre Snow-Leopard-Ära anknüpft, deutet der Fahrplan für macOS 28 auf eine Rückkehr zu großen Funktionssprüngen hin. Entwickler erhalten ab sofort Zugang zu den ersten Beta-Versionen der 2026er-Software, der öffentliche Release ist für September 2026 geplant – dann beginnt die heiße Phase für das nächste große Update.