macOS Golden Gate: Apple beendet Intel-Unterstützung komplett

Zum WWDC-Auftakt senken Händler die Preise für MacBook Pro und Air. Auch AirPods und Apple Watch sind im Angebot.

Zum Start der Entwicklerkonferenz WWDC 2026 locken Händler mit Nachlässen von bis zu 300 Euro auf aktuelle MacBook-Pro-Modelle.

Große Rabattaktionen begleiten den Auftakt der Worldwide Developers Conference (WWDC) 2026. Sowohl B&H als auch Amazon haben die Preise für Apples Laptop-Reihe deutlich gesenkt. Besonders stark fallen die Nachlässe auf die High-End-Modelle mit M5-Serie-Chips aus – hier sind bis zu 300 Dollar (umgerechnet rund 280 Euro) drin. Doch auch die Einstiegsmodelle sind betroffen. Was steckt hinter der Preispolitik?

M5 Pro und M5 Max: Spitzenmodelle günstiger

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Seit heute bietet B&H deutliche Preisnachlässe auf leistungsstarke MacBook-Pro-Varianten. Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro (15-Core-CPU, 16-Core-GPU, 48 GB RAM, 1 TB SSD) kostet nun 2.299 Dollar – ein Minus von 300 Dollar im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung.

Auch professionellere Ausstattungen sind reduziert: Ein 14-Zöller mit 64 GB RAM und 1 TB Speicher liegt bei 2.799 Dollar (200 Dollar Rabatt). An der Spitze der mobilen Reihe steht das 16-Zoll-MacBook Pro mit M5 Max (18-Core-CPU, 40-Core-GPU, 128 GB RAM, 2 TB SSD) – hier beträgt der Nachlass ebenfalls 300 Dollar, der Preis sinkt auf 5.099 Dollar. Branchenbeobachter sehen darin eine gezielte Inventuraktion während der diesjährigen WWDC.

Mittelklasse und Einstieg: Auch MacBook Air betroffen

Die Rabattwelle erfasst auch die günstigeren Modelle. Bereits am 8. Juni hatte B&H eine zeitlich begrenzte „Deal Zone“-Aktion für das 13-Zoll-MacBook Air mit M4-Chip gestartet. Die Konfiguration (10-Core-GPU, 16 GB RAM, 512 GB SSD) war für 899 Dollar zu haben – ein Preisnachlass von 300 Dollar. Das Angebot galt jedoch nur für die Farben Sky Blue und Midnight und endete am Abend des 8. Juni.

In der 15-Zoll-Klasse senkte Amazon den Preis für das M5 MacBook Air um 200 Dollar. International, etwa in Indien, setzen Händler wie Croma auf aggressive Kombi-Angebote: Studentenrabatte und Inzahlungnahme-Boni drücken den effektiven Preis für das MacBook Neo mit A18 Pro-Chip (8 GB RAM) auf umgerechnet rund 430 Euro.

macOS Golden Gate: Der Intel-Abschied ist besiegelt

Parallel zu den Hardware-Nachlässen hat Apple auf der WWDC offiziell macOS Golden Gate (auch als macOS 27 bekannt) vorgestellt. Das neue Betriebssystem markiert einen endgültigen Schnitt: Apple beendet die Kompatibilität für alle Intel-basierten Macs. Die Unterstützungsliste umfasst fortan ausschließlich Apple-Silicon-Geräte – darunter das 2026er MacBook Neo sowie MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini ab Baujahr 2020.

Neue Hardware in Sicht? M5 Ultra für Mac Studio

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Während aktuelle Modelle günstiger werden, zeichnet sich am Horizont bereits der nächste Leistungssprung ab. Laut Berichten des taiwanesischen Branchendienstes Commercial Times arbeitet Apple an einem neuen Mac Studio mit M5 Ultra-Chip. Die vorläufigen Spezifikationen lesen sich beeindruckend: 36-Core-CPU, 84-Core-GPU, Unterstützung für bis zu 512 GB RAM und eine Speicherbandbreite von über 1.000 GB/s. Gefertigt werden soll der Chip im N3P-Verfahren von TSMC. Allerdings könnten Lieferketten-Engpässe die offizielle Vorstellung auf Oktober 2026 verschieben.

Zubehör und Wearables: Breite Rabattwelle

Die aktuellen Preisnachlässe beschränken sich nicht auf Laptops. Auch bei Zubehör und Wearables wurde nachjustiert: Die AirPods Pro 3 kosten nun 199 Dollar, die AirPods Max 2 sogar nur 499 Dollar – Analysten zufolge ein historischer Tiefstpreis für die Over-Ear-Kopfhörer. Die Apple Watch Series 11 ist mit Rabatten von bis zu 160 Dollar zu haben, das Einstiegsmodell (42 mm) startet bei 299 Dollar. Marktbeobachter vermuten, dass Apple mit diesen breit angelegten Aktionen Platz für Neuheiten schafft – möglicherweise im Vorfeld der anstehenden Mid-Season-Shopping-Events.