macOS in VMware: 4 GB RAM und 40 GB Speicher für den reibungslosen Betrieb

Der Leitfaden erläutert virtuelle macOS-Umgebungen, Dual-Boot mit Windows und die Erstellung bootfähiger Installationsmedien.

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Technische Anleitungen und Dokumentationen beschreiben detaillierte Verfahren, um das Betriebssystem macOS über Virtualisierungssoftware auf PCs auszuführen oder parallele Betriebssystemumgebungen auf Apple-Hardware einzurichten. Neben der Emulation von Betriebssystemen auf Fremdplattformen stehen dabei auch Dual-Boot-Lösungen im Fokus, die den Wechsel zwischen Systemen ermöglichen.

macOS unter VMware und VirtualBox auf Windows-Systemen

Für die Ausführung von macOS innerhalb von VMware Workstation unter Windows gelten spezifische Mindestanforderungen an die Ressourcenzuteilung. Empfohlen wird eine Zuweisung von 4 GB RAM sowie mindestens 20 GB Speicherplatz, wobei für einen reibungslosen Betrieb 40 GB Speicher angeraten werden.

Um den Startprozess der virtuellen Maschine zu ermöglichen, ist in der zugehörigen Konfigurationsdatei mit der Endung .vmx der Parameter smc.version=0 erforderlich.

Bei der Verwendung von VirtualBox auf einem iMac zur Bereitstellung alternativer Umgebungen belaufen sich typische Standardvorgaben auf 2048 MB RAM und einen virtuellen Datenträger mit einer Kapazität von 25 GB, der bei Bedarf anpassbar ist. Fachberichte weisen darauf hin, dass in solchen Szenarien Neuinstallationen einem direkten Upgrade vorzuziehen sind.

Typische Fehlerbilder und Anpassungen bei der Virtualisierung

Bei älteren Umgebungen wie VMware Workstation 11 kann während der Installation von Mac OS X 10 ein nicht behebbarer Fehler auftreten, der im Protokoll als vcpu-0 ausgewiesen wird. Die Ursache liegt in der Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine. Als Lösung gilt das manuelle Bearbeiten der .vmx-Datei in einem Texteditor, bei dem die Zeile smc.version = 0 ergänzt werden muss, bevor die Software neu gestartet wird.

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Ein weiteres Hindernis betrifft die nachträgliche Erweiterung des virtuellen Speichers. Unter VirtualBox lässt sich die Systemplatte eines Gastsystems mit OS X nicht durch das reine Vergrößern der virtuellen Festplattendatei im Hostsystem ausdehnen. Stattdessen muss die Partition über die integrierte Wiederherstellungsumgebung angepasst werden.

Ein dokumentierter Lösungsweg nutzt das Befehlszeilenwerkzeug VBoxManage zum Klonen des Abbilds vom VDI- ins VMDK-Format. Anschließend werden die Abbilder in eine neue virtuelle Maschine eingebunden, woraufhin über das Festplatten-Dienstprogramm in der Wiederherstellungskonsole die Daten auf das vergrößerte Ziellaufwerk übertragen werden.

Dual-Boot-Konfigurationen und Systeminstallation via Boot Camp

Für den direkten Parallelbetrieb von Windows 10 auf Apple-Computern kommt der Boot-Camp-Assistent zum Einsatz. Das System erfordert eine Festplattenpartition von mindestens 20 GB Größe. Für die Einrichtung wird neben einem Windows-Installationsabbild in der passenden 32- oder 64-Bit-Version typischerweise ein USB-Speichermedium mit mindestens 16 GB Kapazität benötigt.

Nach der Partitionierung und dem Überspielen der Installationsdateien müssen nach dem ersten Start von Windows die mitgelieferten Treiber eingerichtet werden, da andernfalls Eingabegeräte oder Netzwerkadapter ohne Funktion bleiben können. Die Auswahl des zu startenden Betriebssystems erfolgt über das Gedrückthalten der Option-Taste unmittelbar nach dem Ertönen des Starttons.

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Vorbereitung von Installationsmedien über die Befehlszeile

Zur manuellen Erstellung bootfähiger USB-Installationsmedien unter unixoiden Systemen kommt das Terminal-Werkzeug dd zum Einsatz. Das Quellabbild wird dabei mit festen Blockgrößen wie 1m oder 2m auf das Ziellaufwerk geschrieben.

Voraussetzung ist, dass der Ziel-USB-Datenträger zuvor im System ausgehängt wurde und die Adressierung auf das gesamte physische Gerät ohne Angabe einer spezifischen Partitionsnummer erfolgt. Unter OS X wird der entsprechende Datenträger vor dem Schreibvorgang über das Kommandozeilenprogramm diskutil ermittelt und freigegeben.