Apple bringt seinen Mehrgeräte-Schutz AppleCare One am 4. August 2026 auch nach Deutschland und Frankreich.
Der US-Konzern erweitert sein Service-Angebot damit auf mehrere internationale Märkte – neben Deutschland und Frankreich startet der Dienst auch in Großbritannien und Australien. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der Apple gleichzeitig neue Software-Updates veröffentlicht und die Bedeutung der Akkupflege für MacBooks in den Fokus rückt.
Abo-Modell für bis zu drei Geräte
AppleCare One basiert auf einem gestaffelten Abonnement-Modell. In Deutschland und Frankreich zahlen Nutzer 20,99 Euro pro Monat und können damit bis zu drei Geräte absichern. Voraussetzung: Die Hardware ist maximal vier Jahre alt.
Zu den Leistungen gehören unter anderem kostenlose Akku-Tausch, wenn die Batterie deutlich an Kapazität verloren hat. Bei MacBook-Reparaturen fällt eine Selbstbeteiligung zwischen 59 und 179 Euro an. Wichtig: Diebstahl- und Verlustschutz gibt es zwar für iPhone und Apple Watch – nicht aber für MacBooks, Kopfhörer oder Heim-Audio-Produkte.
Neue Richtlinien für längere Akku-Lebensdauer
Erst am 26. Juli 2026 veröffentlichte Apple aktualisierte Pflegehinweise für Lithium-Ionen-Akkus. Deren typische Lebensdauer liegt zwischen zwei und vier Jahren. Um sie zu maximieren, empfehlen die Experten, den Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent zu halten. Sowohl vollständige Entladung als auch dauerhaftes Laden auf 100 Prozent beschleunigen die chemische Alterung.
Viele Apple-Nutzer konzentrieren sich auf die Hardware-Pflege, übersehen aber oft die Sicherheitseinstellungen nach einem Systemwechsel. Ein Apple-Experte erklärt in diesem kostenlosen Ratgeber, wie Sie Ihre Daten mit wenigen Klicks wirklich schützen. So installieren Sie iOS-Updates sicher
Weitere Tipps aus den Richtlinien:
– Geräte auf harten Oberflächen nutzen, um die Belüftung zu gewährleisten
– Energiesparmodi aktivieren, um Hintergrundprozesse zu reduzieren
– Akku kalibrieren, falls das System bei niedrigem Ladestand unerwartet ausgeht
– Bildschirmhelligkeit reduzieren – sie verbraucht bis zu 30 Prozent der Energie
macOS Tahoe 26.6: Updates für Sicherheit und Funktionen
Am 27. Juli 2026 spielte Apple mehrere Software-Updates aus. Das neue macOS Tahoe 26.6 bringt Sicherheitsfixes und neue Funktionen. Parallel erschienen Updates für ältere Betriebssysteme: macOS Sequoia 15.7.8 und macOS Sonoma 14.8.8 schließen zusammen über 130 Sicherheitslücken.
Ältere MacBooks bleiben leistungsfähig
Die Langlebigkeitsbewertungen fallen für ältere Modelle überraschend positiv aus. MacBook Air und MacBook Pro mit M1-Chip aus dem Jahr 2020 bewältigen auch 2026 noch alltägliche Aufgaben problemlos. Das MacBook Air M1 wird voraussichtlich das kommende macOS 27 Golden Gate im September 2026 unterstützen. Die Akkulaufzeiten sind beachtlich: bis zu 15 Stunden bei Websuche, 18 Stunden bei Videowiedergabe.
Während neue Betriebssysteme die Sicherheit erhöhen, können die richtigen Kurzbefehle Ihre tägliche Arbeit am Mac spürbar beschleunigen. Der Chefredakteur von „Einfach Mac“ hat die 19 nützlichsten Shortcuts zusammengestellt, mit denen Sie sofort flüssiger und entspannter arbeiten. Kostenlosen PDF-Shortcuts-Report herunterladen
Für Studierende empfiehlt Apple aktuell das MacBook Neo mit A18 Pro-Chip – es hält mit einer zweistündigen Ladung einen ganzen Schultag durch.
Reparatur-Hürden und Ausblick auf neue Modelle
Die unabhängige Reparatur von MacBooks bleibt schwierig. Ein aktueller Fall zeigt die Preisunterschiede: Für ein MacBook Pro von 2017 verlangte der Hersteller umgerechnet rund 920 Euro Reparaturkosten. Ein unabhängiger Betrieb erledigte den Job für etwa 300 Euro mit gebrauchten Ersatzteilen. Neuere Modelle wie das MacBook Air von 2020 lassen sich von Drittanbietern kaum noch reparieren – es fehlen schlicht verfügbare Ersatzteile.
Branchenbeobachter rechnen mit einem großen Design-Update beim MacBook Ultra, das zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen soll. Erwartet werden OLED-Displays von Samsung, ein dünneres Gehäuse und die neuen M5 Pro- oder M5 Max-Chips. Die Anschlüsse MagSafe und SD-Kartenslot sollen erhalten bleiben, ein verstärktes Scharnier kommt hinzu.

