macOS-Tools: Sechs neue Produktivitäts-Apps am 28. Juni

Mehrere neue Produktivitäts-Apps für macOS erschienen, darunter ein KI-Terminal und ein alternativer App-Umschalter.

Die Programme bieten Alternativen zu den Standardfunktionen des Systems – etwa zur App-Steuerung, Fensterverwaltung und Terminal-Nutzung. Die Veröffentlichungen fallen mit Apples laufenden Beta-Tests von macOS 27 und sicherheitsrelevanten Updates zusammen.

Bessere App-Steuerung und Navigation

Am 28. Juni erschien BetterCmdTab, eine quelloffene Alternative zur nativen macOS-App-Umschaltung. Anders als viele vergleichbare Tools setzt die Software auf das native AppKit-Framework statt auf Elektron. Das bringt spürbare Vorteile: Die Anwendung bietet Listen- und Rasteransichten, eine Buchstabensuche sowie Schnellaktionen zum Beenden, Schließen oder Ausblenden von Programmen. BetterCmdTab läuft auf macOS 13 und neuer – und verzichtet komplett auf Telemetrie oder Abo-Modelle.

Nur einen Tag zuvor kam Fiona auf den Markt. Die App setzt auf ein Zwei-Schritte-Kürzelsystem: Eine Kombination aus Funktionstaste und Buchstabe startet oder wechselt zwischen Anwendungen. Die Basisversion bietet fünf frei konfigurierbare Hotkeys kostenlos. Wer mehr möchte, schaltet per Einmalkauf alle Optionen frei.

Auch ganze Produktivitätssuiten modernisieren ihr Erscheinungsbild. Die Hiyoko Suite – zehn macOS-Utilities in einem Paket – setzt seit dem 28. Juni auf einheitliche Design-Tokens und eine React-Komponentenbibliothek. Besonders auffällig: Glas-Effekte in Popover-Fenstern mit starkem Hintergrund-Weichzeichner sorgen für ein konsistentes Nutzererlebnis.

KI und Terminal: Neue Maßstäbe

Die Entwickler-Community integriert zunehmend künstliche Intelligenz in die täglich Arbeit. TawTerminal, ein neues Terminal speziell für KI-gestütztes Programmieren, wurde am 28. Juni veröffentlicht. Die Software benötigt Apple Silicon und setzt auf GPU-beschleunigte Darstellung – das eliminiert Eingabeverzögerungen. Ein-Klick-KI-Agenten wie Claude Code und Codex sind direkt integriert. Workspace-Ordner und Split-Pane-Ansicht runden das Paket ab. Das Terminal ist von Apple signiert und notarisiert.

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Ebenfalls am 26. Juni erschien GitHub Desktop 3.6. Die neue Version bringt native Git-Worktree-Verwaltung in die grafische Oberfläche. KI hilft künftig beim Erstellen von Commit-Nachrichten und bei der Lösung von Merge-Konflikten. Möglich macht das ein spezielles Software-Development-Kit, das Anfang des Monats allgemein verfügbar wurde.

Geräteübergreifend: Neue Werkzeuge fürs Apple-Ökosystem

Neue Tools erweitern die Zusammenarbeit zwischen Mac und anderen Apple-Geräten. Die drahtlose Bildschirmfreigabe Mirage startete am 27. Juni. Nutzer streamen ihren Mac-Desktop auf iPhones, iPads, Vision Pro oder andere Macs. Die Software unterstützt hohe Bildwiederholraten auf kompatiblen iPad-Pro-Modellen und arbeitet mit dem Apple Pencil zusammen.

Für die Zwischenablage gibt es ClipboardAI. Die App synchronisiert kopierte Inhalte zwischen iPhone, iPad und Mac. KI sortiert die Einträge automatisch nach Typ. Besonders praktisch: Sensible Daten wie Passwörter löscht das Tool nach einer Minute automatisch.

System-Updates und Sicherheit

Apple treibt die Systementwicklung voran. Am 27. Juni erschien die zweite Entwickler-Beta von macOS 27.0. Parallel testet der Konzern sogenannte „Background Security Improvements“ für macOS Tahoe und die aktuellen mobilen Betriebssysteme. Diese modularen Sicherheitsupdates lassen sich getrennt von vollständigen System-Patches installieren – sie betreffen Systembibliotheken und die Safari-Browser-Engine.

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Hardware-Alternative: Logitech Pebble Keys 2

Auch bei der Hardware tut sich etwas. Die Logitech Pebble Keys 2 positioniert sich als preiswerte Alternative zu Apples eigenen Tastaturen. Das Gerät ist mit mehreren Betriebssystemen kompatibel, darunter macOS und iPadOS. Die Batterielaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu drei Jahren an.