Das Tool macUSB 2.4 ist heute erschienen und erweitert die Kompatibilität für das kommende macOS 27 Golden Gate sowie zahlreiche ältere Windows-Umgebungen. Im Fokus stehen die vereinfachte Erstellung bootbarer Installationsmedien und die Behebung bekannter Fehler früherer Versionen.
Mehr Flexibilität bei der Installationsmedium-Erstellung
Mit der neuen Version können Nutzer Installationsmedien für macOS 27 Golden Gate erstellen – inklusive der Erkennung von Beta-Installern und dem direkten Download öffentlicher Betas von Apples Servern. Die Software prüft automatisch die Systemarchitektur und die Anforderungen an Rosetta 2, um Kompatibilitätsprobleme frühzeitig zu vermeiden.
Eine Einschränkung bleibt für Besitzer älterer Hardware bestehen: Wer Installationsmedien speziell für Intel-Macs erstellen möchte, benötigt zwingend einen Mac mit Apple-Silicon-Chip.
Neben den Apple-Funktionen unterstützt macUSB 2.4 auch die Erstellung von USB-Boot-Medien für klassische Windows-Versionen wie Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 R2. Für modernere Systeme von Windows 8 bis Windows 10 sowie Windows Server 2012 R2 bis 2022 steht die Wahl zwischen BIOS- und UEFI-Boot-Konfigurationen bereit.
Stabilitätsverbesserungen und Fehlerbehebungen
Die Aktualisierung bringt mehrere Stabilitätsverbesserungen mit sich. Die Entwickler haben insbesondere rsync-Fehler behoben und den Prozess zum Auswerfen von USB-Laufwerken optimiert. Zudem prüft die Software nun genauer die Mindestgröße des Speichermediums, um Installationsabbrüche auf zu kleinen USB-Sticks zu verhindern.
Das Release fällt in eine Woche mit weiteren Neuigkeiten aus dem Multiboot-Umfeld: Das Open-Source-Tool MultiOS-USB wurde in Version 0.13.0 veröffentlicht und bietet verbesserte Windows-Installer-Unterstützung. Ebenfalls aktualisiert wurde UsbToolbox Pro v1.3 mit Funktionen zur Extraktion von Datenträger-Images und der Möglichkeit, Windows direkt auf USB-Laufwerke zu installieren.
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Sicherheitslage im Apple-Ökosystem angespannt
Die Veröffentlichung erfolgt in einer Phase erhöhter Sicherheitsaktivität bei Apple. Erst vorgestern hatte der Konzern Notfall-Sicherheitsupdates für macOS Tahoe 26.6.1, Sonoma 14.8.9 und Sequoia 15.7.9 herausgegeben. Die Patches schließen eine kritische Schwachstelle in der Bildschirmfreigabe, die Angreifern im selben WLAN eine unbefugte Authentifizierung ermöglichen konnte.
Zudem berichteten Sicherheitsforscher gestern über eine neue, nicht behebbare Schwachstelle namens „usbliter8“. Der Fehler liegt im SecureROM und im Synopsys-DWC2-USB-Controller und betrifft Geräte mit A12-, A13-, S4- und S5-Chips – darunter iPhone XR, iPad Air 3 und HomePod mini. Da die Schwachstelle hardwarebasiert ist, benötigt ein Angreifer zwar physischen Zugriff, eine Reparatur per Software-Update ist jedoch unmöglich. Experten empfehlen betroffenen Nutzern den Umstieg auf neuere Hardware.
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Linux rüstet für Apple-Silicon auf
Im Bereich alternativer Betriebssysteme öffnete sich am 7. August das Merge-Fenster für den Linux-Kernel 7.3 – erstmals inklusive Boot-Unterstützung für Apples M3 Pro, Max und Ultra-Chips. Zwar ermöglicht dies grundlegende Funktionen, für den Alltagsgebrauch fehlt jedoch noch die GPU-Beschleunigung. Die M3-Pro-und-Max-Chips kamen Ende 2023 auf den Markt, der M3 Ultra folgte im März 2025.

