MagicOS 10: Honor unterstützt jetzt nativ Apple AirPods

Honors Juni-Update für MagicOS 10 integriert AirPods und iCloud. Die KI YOYO beherrscht nun 270 komplexe Aufgaben und einen Ausgaben-Tracker.

Im Zentrum der Neuerungen stehen die nahtlose Verbindung mit Apple-Geräten und eine deutlich aufgewertete KI-Assistentin YOYO.

Brückenschlag zwischen den Welten

Anzeige

Wer durch die neue MagicOS-Anbindung erstmals intensiver mit Apple-Geräten interagiert, stößt oft auf unverständliches Technik-Vokabular. Dieses kostenlose Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe wie AirDrop oder iOS einfach und verständlich. In 10 Minuten die Apple-Sprache verstehen

Die wohl wichtigste Neuerung: Honor unterstützt jetzt nativ Apples AirPods. Nutzer können die Ohrstöpsel direkt koppeln und behalten vollen Zugriff auf Funktionen wie die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) und die Batterieanzeige – ein Privileg, das bisher Apple-Geräten vorbehalten war.

Doch damit nicht genug. Honor hat auch NFC-basierte Dateiübertragungen mit iPhones (ab iOS 17) und Macs implementiert. Hinzu kommen iCloud-Anbindung und Mac-Bildschirmfreigabe. Eine kluge Strategie: Honor lockt damit Nutzer, die in gemischten Ökosystemen leben. Ein neuer „Clean Screenshot Mode“ und ein KI-Kompositionsassistent runden das Paket für Content-Ersteller ab.

YOYO wird erwachsen

Honors KI-Agent YOYO hat einen gewaltigen Sprung gemacht. Der Assistent versteht nun rund 600 Nutzerabsichten und bewältigt 270 komplexe Aufgaben – vom automatischen Kündigen von Abos bis hin zur Sprachsteuerung von Bestellungen.

Besonders clever: Der neue KI-gestützte Ausgaben-Tracker. Er überwacht die Finanzgewohnheiten, ohne auf sensible Bankdaten zugreifen zu müssen. Datenschutz und Komfort gehen hier Hand in Hand.

Anzeige

Die neue Verbindung zwischen Honor und iOS 17 macht den Datenaustausch so einfach wie nie zuvor, doch viele Nutzer kennen die tieferen System-Einstellungen ihres iPhones nicht. Ein Apple-Chefredakteur verrät in diesem Gratis-Ratgeber, welche Optionen Sie für optimale Sicherheit nach jedem Update prüfen sollten. Kostenlosen Ratgeber für sichere Updates herunterladen

Gaming-Feature mit Köpfchen

Für Spieler hat Honor einen echten Leckerbissen parat: „Bypass Charging“ – auch Ladeseparation genannt. Das Gerät bezieht den Strom direkt aus dem Netzteil, ohne den Akku zu belasten. Die Folge: weniger Hitze bei langen Gaming-Sessions und eine längere Lebensdauer des Akkus. Dazu gesellt sich ein Allergen-Alarm, der per KI bei Ernährungsbeschränkungen hilft.

Neue Flaggschiffe auf dem Markt

Die Software-Offensive fällt mit der Markteinführung wichtiger Geräte zusammen. Das Honor Magic V6, das bereits auf dem Mobile World Congress Anfang März 2026 vorgestellt wurde, ist seit dem 12. Juni in Singapur erhältlich. Das Falt-Handy misst geschlossen nur 8,75 Millimeter und packt einen 6.660 mAh Silizium-Kohlenstoff-Akku sowie den Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor hinein. Europa zieht nach: Finnland startet Anfang Juli 2026.

Ebenfalls seit heute auf dem Markt: das Honor Magic 7 Pro in Russland. Es trumpft mit einem 6,8-Zoll LTPO-AMOLED-Display auf, das satte 5.000 Nits Spitzenhelligkeit erreicht – und setzt auf Silizium-Kohlenstoff-Akkus der dritten Generation.

Sieben Jahre Updates – ein klares Statement

Honor zieht bei der Software-Langlebigkeit mit den Großen der Branche gleich. Die Magic-Serie, beginnend mit dem Magic 7 Pro, erhält in Europa und Großbritannien sieben Jahre Android- und Sicherheitsupdates. In Malaysia sind es sechs Jahre. Auch die „Number“-Serie profitiert: sechs große Android-Updates sind hier zugesichert.

Ein starkes Signal gegen die Wegwerfmentalität in der Elektronikbranche – und ein Argument, das bei umweltbewussten Käufern zunehmend Gewicht hat.