Der zum Meta-Konzern gehörende Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet an einer optischen Neugestaltung seiner Android-Anwendung. Wie aus Berichten vom 27. Oktober 2026 hervorgeht, wurde in der im Google Play Store bereitgestellten Testversion 2.26.43.3 ein überarbeitetes Einstellungsmenü gesichtet. Dieses setzt auf abgerundete Gruppen und orientiert sich visuell an den Vorgaben von Material Design 3 Expressive.
Segmentierte Listen und abgerundete Karten
Im Zuge der Überarbeitung ordnet WhatsApp die Menüoptionen künftig in segmentierten Listen mit abgerundeten Karten an. Die verfügbaren Punkte werden dabei nach zentralen Bereichen wie Account, Privatsphäre und Benachrichtigungen gegliedert.
Wie Branchenberichte vom 28. Oktober 2026 verdeutlichen, handelt es sich um eine rein visuelle Anpassung der Benutzeroberfläche; neue Einstellungen oder funktionale Optionen werden im Rahmen dieser Umgestaltung nicht eingeführt.
Die Neuerung befindet sich nach wie vor in einem frühen Entwicklungsstadium und steht den registrierten Beta-Testern bisher noch nicht regulär zur Verfügung. WhatsApp hat bislang keinen Termin für eine Veröffentlichung oder einen breiteren Rollout genannt.
Anpassungen der Navigation und der Chat-Leiste
Das Einstellungsmenü ist nicht der einzige Bereich, an dem Entwickler von Meta optische Veränderungen erproben. In einer früheren Testfassung mit der Versionsnummer 2.26.41.6 wurde eine dynamische untere Navigationsleiste integriert. Diese schrumpft beim Scrollen durch Inhalte zu einer kompakten Pille zusammen, um mehr Bildschirmfläche für Chats freizugeben. Darüber hinaus befindet sich laut Berichten vom 28. Oktober 2026 auch eine modifizierte Chat-Leiste in der Entwicklung.
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Neuer Anruffilter mit automatischer Abfrage
Neben den visuellen Anpassungen bereitet WhatsApp auch eine Schutzfunktion gegen unerwünschte Kontaktaufnahmen vor. In der Android-Beta-Version 2.26.41.4 wurde ein Anruffilter für unbekannte Telefonnummern entdeckt, der in den Privatsphäre-Einstellungen verwaltet werden kann.
Die Konfiguration sieht drei unterschiedliche Modi vor: Bei deaktiviertem Filter werden sämtliche Anrufe wie gewohnt durchgestellt. In der zweiten Stufe werden Anrufe von unbekannten Kontakten automatisch stummgeschaltet, verbleiben jedoch in der Anrufliste und den Benachrichtigungen sichtbar.
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Die dritte Option sieht vor, dass WhatsApp den Anruf eigenständig annimmt und den Anrufer nach dem Grund seines Anrufs fragt. Die daraufhin gegebene Antwort wird mithilfe lokaler Sprachpakete direkt auf dem Smartphone transkribiert, sodass die bestehende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vollständig gewahrt bleibt.
Nach der schriftlichen Transkription kann der Angerufene entscheiden, ob er das Gespräch annehmen, die Person zurückrufen oder den Anruf schlicht ignorieren möchte.
Diese Filterfunktion ist derzeit ebenfalls noch nicht für Beta-Nutzer freigegeben, und Meta hat keinen offiziellen Veröffentlichungstermin dafür bekanntgegeben. Bei anderen Plattformen existieren vergleichbare Ansätze bereits: Apple bietet eine ähnliche Funktion zur Anruf-Überprüfung seit iOS 26 an.

