Mesa 26.2: NVIDIA DLSS kommt auf Linux – stabiler Release August

Linux-Ökosystem wächst: System76 bringt OLED-Laptop, Gaming-Performance steigt und neue Grafiktreiber verbessern die Kompatibilität.

Neue High-End-Hardware von System76 und Fortschritte bei Grafiktreibern bringen das Open-Source-Ökosystem voran. Besonders spannend: Die Gaming-Lücke zu Windows schließt sich langsam, aber stetig.

System76 bringt OLED-Power auf den Linux-Markt

Der US-Hersteller System76 hat mit dem Adder Pro ein neues Flaggschiff-Laptop vorgestellt. Das 15,3-Zoll-Gerät setzt auf ein QHD+-OLED-Display mit 165 Hertz Bildwiederholrate und 500 Nits Helligkeit. Mit 100 Prozent DCI-P3-Farbraumabdeckung richtet es sich an Kreativprofis und Entwickler.

Angetrieben wird der Rechner vom Intel Core Ultra 7 356H mit 16 Kernen und einer dedizierten KI-Einheit, die 50 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS) bewältigt. Als Grafikoptionen stehen die NVIDIA RTX 5060 oder RTX 5070 mit 8 GB GDDR7-Speicher zur Wahl. „Wir freuen uns riesig, OLED-Visuals endlich zu unseren Laptop-Kunden zu bringen“, sagte System76-CEO Carl Richell.

Die Preise starten bei umgerechnet rund 2.300 Euro. Das Gerät unterstützt bis zu 96 GB DDR5-5600 RAM und 4 TB SSD-Speicher bei einem Gewicht von knapp 1,5 Kilogramm. Ausgeliefert wird es wahlweise mit Pop!_OS 24.04 oder Ubuntu.

Linux holt bei Spielen auf – aber es gibt Hürden

Ein aktueller Leistungsvergleich von Meta PCs zeigt ein gemischtes Bild. Auf High-End-Hardware mit Ryzen 7 9850X3D und Radeon RX 9700 XT lief Fedora KDE in CPU-lastigen Aufgaben dem Windows 11 davon: Im Geekbench-Test erzielte Linux 3.595 Punkte im Single-Core (Windows: 3.500) und 19.995 im Multi-Core (Windows: 19.144).

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Während Linux bei der Rechenleistung oft an Windows vorbeizieht, scheuen viele Nutzer noch den kompletten Umstieg. Das kostenlose Linux-Startpaket zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Ubuntu parallel zu Windows installieren – ohne Risiko und ohne Datenverlust. 5 sofort umsetzbare Schutzmaßnahmen entdecken

Doch beim Gaming behält Windows die Nase vorn. In „Cyberpunk 2077″ erreichte Windows 149 Bilder pro Sekunde (FPS), Linux kam auf 140 FPS. Ähnliche Abstände zeigten sich in „Arc Raiders“ (145 vs. 133 FPS) und „Marvel Rivals“ (116 vs. 110 FPS).

Ein Ärgernis bleibt die Anti-Cheat-Problematik: Titel wie „Fortnite“ und „Valorant“ laufen auf Linux weiterhin nicht. Ein neues Tool namens DenuvOwO verspricht Abhilfe – es soll Denuvo-Schutzmechanismen über eine modifizierte Version der Proton-Kompatibilitätsschicht umgehen.

Grafiktreiber: DLSS und FSR 4 kommen auf Linux

Die Software-Infrastruktur macht große Sprünge. Im Mesa 26.2-Treiber wurde experimentelle DLSS-Unterstützung für den offenen NVK-Vulkan-Treiber integriert. Entwickelt von Valves Autumn Ashton, lädt die Implementierung über eine spezielle Erweiterung NVIDIA-Binärdateien. Ein stabiler Release wird für August 2026 erwartet.

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Wer die Vorteile von Linux wie Schnelligkeit und Stabilität selbst erleben möchte, kann das System jetzt ganz einfach ausprobieren. Ein USB-Stick reicht aus, um Linux in wenigen Minuten auf Ihrem PC zu starten – ohne Installation, ohne Risiko und ohne einen Cent auszugeben. Linux einfach testen und Windows-Probleme hinter sich lassen

Parallel dazu hat AMD FSR 4 in Valves Proton Experimental Einzug gehalten – DLL-Dateien wurden im Steam-Verzeichnis entdeckt. FSR 4.1 soll noch im Juli 2026 für RX-7000-GPUs erscheinen, Unterstützung für die RX-6000-Serie folgt Anfang 2027.

Zur Verwaltung dieser Technologien wurde der DLSS Updater 4.3.0 veröffentlicht. Das Tool bietet eine einheitliche Oberfläche für DLSS, FSR 4 und Intels XeSS-Upscaler auf Linux-Systemen.

Desktop-Umgebungen: Neuer Glanz für Pop!_OS und KDE

System76 hat COSMIC Epoch 1.3.0 veröffentlicht. Das Update bringt einen Frosted-Glass-Effekt sowie verbesserte GPU-Überwachungswerkzeuge für NVIDIA, AMD und Intel. Verfügbar ist es für Pop!_OS 24.04 LTS, andere Distributionen wie Fedora und NixOS sollen später folgen.

Ebenfalls am 14. Juli erschien KDE Plasma 6.7.3. Das Update aktiviert Triple Buffering für NVIDIA-Nutzer wieder – ein Schritt zu flüssigeren Oberflächen. Der nächste Punkt-Release, Version 6.7.4, ist für den 4. August geplant.

Für Stabilitätsfanatiker bietet die Fedora-basierte Distribution Bluefin ein „atomares“ Update-Modell. Es setzt auf Container und Flatpaks, um Systemabstürze bei Softwareinstallationen zu verhindern.