Meta führt Abo-Modelle ein: WhatsApp Plus ab 2,80 Euro

Meta führt kostenpflichtige Plus-Abonnements ein, während Apple und Microsoft dringende Sicherheitspatches veröffentlichen.

Der Mai endet mit einer Flut an Software-Neuigkeiten: Meta startet globale Bezahlmodelle, während Apple und Microsoft dringende Sicherheitsupdates veröffentlichen. Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen der Woche.

Meta setzt auf Abo-Modelle

Am 28. Mai führte Meta mehrere kostenpflichtige Abonnements für WhatsApp, Facebook und Instagram ein. Das Angebot umfasst WhatsApp Plus für 2,80 Euro pro Monat sowie Instagram und Facebook Plus für jeweils 3,70 Euro monatlich. Diese Pläne bieten exklusive Funktionen wie benutzerdefinierte Designs, die Anzeige der Story-Aufrufzahlen und die Möglichkeit, Storys länger als 24 Stunden sichtbar zu halten. Abonnenten erhalten zudem Zugang zum anonymen Story-Ansehen und unbegrenzten Zielgruppenlisten.

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Parallel dazu testet der Konzern die „Meta One„-Pläne, die KI-Funktionen integrieren. Diese umfassen eine Plus-Stufe für 7,50 Euro und eine Premium-Stufe für 18,60 Euro pro Monat. Creator- und Business-Pläne zwischen 14 und 46 Euro werden derzeit erprobt. Meta betont jedoch: Die Kernfunktionen aller Plattformen bleiben kostenlos.

Sicherheitswarnungen für Apple und Microsoft

Apple hat seine Nutzer eindringlich aufgefordert, ihre Geräte zu aktualisieren. Sicherheitsforscher entdeckten die Exploits „Coruna“ und „DarkSword“, die veraltete iOS-Versionen über manipulierte Webinhalte angreifen. Apple veröffentlichte spezifische Patches für iOS 15 und 16. Nutzer von iOS 13 oder 14 sollten mindestens auf iOS 15 upgraden. Zusätzlich empfiehlt der Konzern den Einsatz von Safaris Safe Browsing und dem Lockdown-Modus.

Gleichzeitig warnte das indische CERT-In vor schwerwiegenden Sicherheitslücken in mehreren Microsoft-Produkten – darunter Microsoft 365 Copilot, Azure, Entra ID und Power Pages. Schwache Authentifizierungsprotokolle könnten Unbefugten ermöglichen, Code auszuführen oder auf sensible Daten zuzugreifen. Microsoft hat inzwischen Updates bereitgestellt.

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Samsung und Browser-Updates

Samsung rollte am 28. Mai das Update One UI 8.5 für die Galaxy-S23- und S24-Serien aus. Der Sicherheitspatch behebt 29 Android-Schwachstellen und zehn Samsung-spezifische Fehler. Bereits Mitte Mai begann der Konzern mit dem Beta-Test von Android 17 (One UI 9) , das Gemini Intelligence und App Bubbles mitbringt. Der vollständige Rollout soll im Sommer 2026 starten.

Im Browsermarkt veröffentlichte Vivaldi am 28. Mai Version 8.0 für Android und iOS. Die Neuerungen umfassen „Accordion Tabs“ zur Tab-Gruppierung und einen integrierten PDF-Viewer für Android. iOS-Nutzer erhalten die Option, die Tastatur-Zusatzleiste auszublenden. Auch Google Chrome-Nutzer sollten ihren Browser sofort aktualisieren – eine hochriskante Sicherheitswarnung warnte vor möglichem Datendiebstahl und Remote-Code-Ausführung.

Spezialsoftware und Datenschutz

Für den 5. Juni kündigte XP Metal Detectors Updates für die DEUS-II-Serie an. Version 4.1 bringt neue Audio-Features wie „Low Square“ und unabhängige Lautstärkeregler für die MI-6-Sonde. Die Go-Terrain-App erhält Anfang Juni Version 3 mit GPKG- und KML-Import-Export sowie einer neuen Oberfläche zur Aktivitätsverfolgung.

Im Bereich Datenschutz testet WhatsApp seit dem 28. Mai eine Funktion, die Kommunikation über Benutzernamen statt Telefonnummern ermöglicht. Das optionale Feature befindet sich in der Beta-Phase für Android und iOS. Benutzernamen zwischen drei und 35 Zeichen sind erlaubt – ein Schritt zu mehr Privatsphäre in der digitalen Kommunikation.