Konami bringt Metal Gear Solid 4 mit der Master Collection Vol. 2 auf Switch 2, PS5, Xbox Series X|S, Switch und PC. Damit endet die 18 Jahre währende Exklusivität des Titels für die PlayStation 3. Das Sammelpaket umfasst neben MGS4 auch Peace Walker und Ghost Babel und ist für 49,99 US-Dollar erhältlich.
Deutliche Sprünge bei der Performance
Der technische Fortschritt gegenüber der ursprünglichen PS3-Fassung fällt erheblich aus. Auf der PlayStation 3 lief MGS4 mit 30fps, wobei die Bildrate in anspruchsvollen Szenen auf bis zu 15fps einbrach. Die neuen Versionen erreichen dagegen durchgehend stabile 60fps. Zu den generellen Verbesserungen zählen eine höhere Auflösung, verbesserte Schatten und Texturen, Anti-Aliasing sowie eine überarbeitete Beleuchtung.
Auf der PS5 läuft MGS4 in nativem 4K bei 60fps. Auch die Xbox-Plattformen profitieren: Die Xbox Series X stellt das Spiel in 4K bei 60fps dar, die Series S in 1440p bei 60fps.
Switch 2 zwischen Upscaling und stabiler Bildrate
Auf der Switch 2 setzt Konami im TV-Modus auf eine auf 4K hochskalierte Auflösung von 1440p bei 60fps, im Handheld-Modus liegt die native Auflösung bei 1080p, ebenfalls mit 60fps als Zielwert.
Allerdings kommt es auf der Konsole laut Berichten zu vereinzelten Framerate-Einbrüchen, während die PS5-Version insbesondere in anspruchsvollen Zwischensequenzen stabiler läuft und dabei mit höherer Render-Auflösung sowie besseren Schatten aufwartet.
Nach 18 Jahren PS3-Exklusivität ist Metal Gear Solid 4 endlich auf modernen Konsolen spielbar – mit 60fps statt ruckeliger 30fps. Doch nicht jede Plattform liefert die gleiche Leistung: Während die PS5 mit nativem 4K glänzt, muss die Switch 2 mit Upscaling und gelegentlichen Einbrüchen kämpfen. Jetzt kostenlosen Plattform-Vergleich anfordern
Deutlich zurückhaltender fällt die Darstellung auf der klassischen Switch aus: Dort läuft MGS4 im TV-Modus mit 1080p bei 30fps und im Handheld-Betrieb mit 720p bei 30fps.
Peace Walker mit Koop-Modus, positive Kritiken
Neben der grafischen Überarbeitung von MGS4 bringt die Master Collection Vol. 2 auch Peace Walker mit, das einen Koop-Modus für bis zu vier Spieler unterstützt. Ghost Babel rundet das Paket als dritter Titel ab.
Die bisherigen Kritiken fallen überwiegend positiv aus. Auf OpenCritic liegt der Durchschnittswert der Sammlung zwischen 83 und 85 von 100 Punkten, bei einer Empfehlungsquote von 85 bis 88 Prozent. Metacritic verzeichnet einen Wertungsdurchschnitt von 84 bis 85 Punkten. Für Interessenten stehen zudem Vorbesteller-Boni zur Verfügung.
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Mit der plattformübergreifenden Veröffentlichung reagiert Konami auf die anhaltende Nachfrage nach der Metal-Gear-Reihe und macht einen der technisch aufwendigsten Teile der Serie erstmals einem breiten Publikum außerhalb der PlayStation-Welt zugänglich.
Die unterschiedlichen Leistungsprofile der Plattformen – von nativem 4K auf PS5 bis zu Upscaling-Lösungen auf Switch 2 und reduzierten Werten auf der älteren Switch – zeigen dabei, wie stark sich die Hardware-Generationen inzwischen auseinanderentwickelt haben.

