Microsoft erweitert die Verwaltungsmöglichkeiten in seinem Administrationsökosystem. Unternehmenskunden erhalten die Möglichkeit, benutzerdefinierte Eigenschaften für Profilkarten aus Drittsystemen einzubinden. Gleichzeitig wird die Nutzungsberichterstattung für Outlook in das zentrale Microsoft 365 Admin Center migriert. Flankiert wird dieser Schritt von technischen Umstellungen bei Schnittstellen sowie neuen Verwaltungs- und Analysefunktionen.
Umstellung der Schnittstellen für Organisationsdaten
Im Zuge der Anpassungen stellt Microsoft bestehende Schnittstellen um. Nach Angaben des Unternehmens vom 6. November 2026 wird der bisherige Endpunkt für Workforce Insights in MODS ab dem 18. November 2026 eingestellt.
Benutzerdefinierte Organisationsdaten werden künftig über den Profil-Endpunkt von Microsoft 365 verarbeitet. Administratoren müssen diesen Wechsel manuell vornehmen, da bestehende Endpunkt-Konfigurationen in MODS nicht automatisch übernommen werden.
Während öffentliche Attribute über den Profil-Endpunkt bereits allgemein verfügbar sind, setzt die Nutzung nicht-öffentlicher Eigenschaften wie der betrieblichen Hierarchieebene die Teilnahme an einer geschlossenen Vorschauphase voraus.
Bereits hochgeladene Daten bleiben erhalten, gelten jedoch als veraltet. Sie werden weiterhin für den Workforce Insights Agent sowie für Copilot-Abfragen genutzt. Der Workforce Insights Agent befindet sich als Teil des Frontier-Programms derzeit in einer Testphase.
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Neue Berichte für Agenten und Datenzugriffe
Parallel dazu baut Microsoft die Überwachungs- und Analysewerkzeuge für IT-Verantwortliche aus. Den offiziellen Versionshinweisen für Microsoft 365 Copilot für den Zeitraum vom 28. Oktober bis zum 3. November 2026 zufolge erhält das zentrale Admin Center einen neuen Nutzungsbericht für KI-Agenten. Dieser umfasst Microsoft 365 Copilot sowie Copilot Chat und weist aktive Agenten sowie aktive Anwender aus. Dabei wird zwischen Beschäftigten mit und ohne Copilot-Lizenz unterschieden, ergänzt um Detailauswertungen pro Nutzer und Agent.
Zusätzlich kündigte der Konzern am 5. November 2026 einen neuen Bericht zur Datenzugriffsverwaltung im SharePoint Admin Center an. Die Funktion dokumentiert Gruppenberechtigungen und schlüsselt auf, auf welche Websites eine Gruppe zugreifen kann und wie weit diese Rechte reichen.
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Der Bericht soll IT-Abteilungen dabei unterstützen, die potenzielle Exposition vertraulicher Inhalte zu überprüfen, bevor Lizenzen für Copilot zugewiesen werden. Die weltweite Einführung für reguläre Mandanten sowie Regierungsumgebungen beginnt am 30. November 2026 und soll Anfang Dezember 2026 abgeschlossen werden.
Zentrale Steuerung von Erweiterungen
Auch bei den Arbeitsplatzassistenten bündelt Microsoft die Kontrollfunktionen in der zentralen Verwaltungskonsole. Seit dem 6. November 2026 unterstützt Copilot Cowork Konnektoren der Power Platform als Plugins. Die Freigabe dieser Erweiterungen wird zentral im Microsoft 365 Admin Center im Bereich für Agentenwerkzeuge geregelt.
Die dort festgelegten Richtlinien gelten auch für bestehende Verbindungen und automatisierte Abläufe, während Standardfunktionen für E-Mails, Kalender und Dateien unberührt bleiben. Microsoft wies darauf hin, dass im Power Platform Admin Center hinterlegte Richtlinien zur Verhinderung von Datenverlusten nicht für Copilot Cowork greifen. Der weltweite Rollout dieser Verwaltungsfunktion soll bis Mitte November 2026 abgeschlossen sein.

