Microsoft 365: GPT-5.6 und Claude ab Juli für alle Copilot-Nutzer

Microsoft integriert GPT-5.6 und Anthropics Claude in Copilot für Office. Neue Excel-Funktionen ersetzen zunehmend veraltete VBA-Makros.

Microsoft und OpenAI starten die größte KI-Offensive für die Büro-Suite seit Monaten.

Der Rollout begann Anfang Juli 2026: Die GPT-5.6-Modellfamilie wird zum Standardantrieb für Copilot in Microsoft 365. Besonders Excel profitiert von verbesserten Analysefunktionen und neuen Automatisierungsmöglichkeiten, die veraltete Skriptmethoden ersetzen sollen.

Drei Modelle für unterschiedliche Aufgaben

Mit dem Umstieg auf GPT-5.6 kommen drei Varianten zum Einsatz: Sol, Terra und Luna. Das Flaggschiff Sol ist speziell für komplexe Aufgaben optimiert – von der Datenanalyse über Programmierung bis zur Cybersicherheit. Ein sogenannter „Ultra-Modus“ koordiniert gleich vier KI-Agenten, die mehrstufige Analyseprozesse gemeinsam bewältigen.

Doch Microsoft setzt nicht nur auf OpenAI. Ab dem 14. Juli 2026 können lizenzierte Copilot-Nutzer auch auf Anthropics Claude als Modelloption zugreifen. Die Erweiterung ist Teil eines umfangreichen Juli-Updates mit über 40 funktionalen Anpassungen.

Für Unternehmen gibt es zudem Copilot Cowork – ab sofort allgemein verfügbar. Das Tool ist im E5-Copilot-Paket enthalten und kostet E3-Abonnenten monatlich zwölf Euro pro Nutzer. IT-Administratoren können die Installation per Gruppenrichtlinie oder Intune automatisieren.

Abschied von VBA-Makros

Microsoft treibt nicht nur die KI-Integration voran, sondern räumt auch mit Sicherheitsrisiken auf. Eine technische Analyse vom 10. Juli 2026 zeigt wachsende Gefahren durch VBA-Makros, die zunehmend von Mark-of-the-Web-Sperren blockiert werden.

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Ab Juli 2026 erhalten alle Copilot-Nutzer Zugriff auf GPT-5.6 und Claude. Wer die neuen Features schnell und sicher im Unternehmen einführen will, findet in diesem Report eine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung – von der Intune-Ausrollung bis zur VBA-Migration. Praxis-Report jetzt anfordern

Die Lösung: Entwickler sollen auf SQL-Datenbank-Integrationen und neue native Excel-Funktionen wie TRIMRANGE umsteigen. Die Funktion nutzt eine spezielle Syntax (.:.), um Arbeitsmappen zu optimieren, indem sie Datenreferenzen präzisiert. Für KI-gestützte Arbeitsabläufe empfehlen Experten zudem Datenanonymisierungsprotokolle.

Grenzen der neuen Funktionen

Die neue PIVOTBY-Funktion erleichtert zwar die Datenzusammenfassung, hat aber eine entscheidende Schwäche: Sie unterstützt keine bedingte Formatierung. Das bremst die Akzeptanz bei Nutzern, die auf visuell aufbereitete Berichte angewiesen sind.

Der Markt für Speziallösungen wächst derweil weiter. Am 11. Juli 2026 erschien SeoTools for Excel in Version 10.2.2 – mit über 100 Funktionen für Onpage-Analyse und Backlink-Prüfung direkt in der Tabellenkalkulation. Auch Entwickler profitieren: Das Update php_excel 2.4.0 führt atomare Speicherfunktionen ein, die die Datenintegrität bei der programmatischen Excel-Bearbeitung verbessern.

Tabellen-KI: Google zieht nach

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Veraltete VBA-Makros werden zunehmend blockiert – ein Sicherheitsrisiko für viele Unternehmen. Der Report zeigt, wie Sie mit SQL und TRIMRANGE auf moderne, sichere Automatisierung umsteigen. Sicherheitsleitfaden jetzt sichern

Parallel zu Microsofts kommerziellen Updates hat Google Research TabFM vorgestellt – ein Foundation-Modell speziell für Tabellendaten. Die am 11. Juli 2026 präsentierte KI nutzt In-Context-Learning für Zero-Shot-Vorhersagen, ohne aufwendiges Feintuning. TabFM ist in BigQuery integriert und arbeitet mit 51 verschiedenen Datensätzen aus dem TabArena-Benchmark.

Die Entwicklungen zeigen einen klaren Trend: Hochkarätige Forscher setzen zunehmend KI-Coding-Agenten ein, um veraltete Software zu modernisieren. Erst Anfang Juli portierte Fields-Medaillengewinner Terence Tao mit KI-Unterstützung über 20 Java-Applets nach JavaScript – ein Beleg für die wachsende Zuverlässigkeit automatisierter Code-Analyse.