Die Preise für Microsoft 365 steigen zum 1. Juli 2026 teils zweistellig – und rücken einmalige Kaufoptionen wieder ins Rampenlicht.
Betroffen sind nahezu alle Geschäftskunden-Tarife. Besonders drastisch fällt der Anstieg beim Einstiegsangebot aus: Microsoft 365 F1 ohne Teams verteuert sich um satte 43 Prozent – von 1,75 auf 2,50 Euro pro Nutzer und Monat. Auch andere Business-Pläne ziehen kräftig an: Business Basic kostet nun 7 Euro (plus 17 Prozent), Business Standard 14 Euro (plus 12 Prozent).
Die Enterprise-Kunden bleiben nicht verschont. Der E3-Tarif steigt um 13 Prozent auf 26 Euro, das Premium-Angebot E5 um 5 Prozent auf 60 Euro. Hinzu kommt: Seit November 2025 hat Microsoft die Mengenrabatte für Enterprise Agreements gestrichen – ein weiterer Kostentreiber für Großkunden. Auch Microsoft 365 Apps for Business verteuerte sich um 21 Prozent, die Windows-Enterprise-Lizenz pro Gerät sogar um 31 Prozent.
Rabatte auf „ewige“ Lizenzen
Parallel zu den Abo-Preiserhöhungen locken Händler mit deutlichen Rabatten auf Office-Dauerlizenzen. Am 30. Juni war Office 2024 Professional Plus für Windows für 54,99 Euro erhältlich – ein Bruchteil des regulären Preises von 249,99 Euro. In Kanada lag der Preis umgerechnet bei rund 79 Euro.
Noch günstiger: Office Professional 2021 gab es für 29,97 Euro, und Office Home & Business 2021 für Mac wurde Anfang der Woche für 39,97 Euro angeboten. Einige Händler schnürten sogar Pakete – etwa Office 2019 Professional Plus zusammen mit Windows 11 Pro für umgerechnet 37 Euro.
EU-Recht ermöglicht Lizenzhandel
Die Microsoft 365 Preise steigen zum 1. Juli 2026 um bis zu 43 Prozent – doch mit einer Dauerlizenz umgehen Sie die Kostenfalle. Office 2024 Professional Plus ist aktuell für 54,99 Euro statt 249,99 Euro erhältlich. Unsere Anleitung zeigt Ihnen in drei Schritten, wie Sie legal und sicher vom Abo zur einmaligen Kaufoption wechseln. Jetzt kostenlose Wechsel-Anleitung anfordern
Der Markt für günstige Dauerlizenzen profitiert von einem EU-weiten Rechtsrahmen. Der Europäische Gerichtshof entschied im Fall UsedSoft gegen Oracle (C-128/11), dass der Weiterverkauf von Softwarelizenzen legal ist. Spezialisierte Händler nutzen dies, um Office 2024 und 2021 zu reduzierten Preisen anzubieten.
Die aktuellen Office 2024 Professional Plus-Versionen werden voraussichtlich bis 2029 mit Updates versorgt – ein wichtiges Argument für Unternehmen, die über einen Wechsel vom Abo-Modell nachdenken.
Zeitdruck für Microsoft-Store-Nutzer
Wer Office über den Microsoft Store bezogen hat, steht vor einer Deadline: Feature-Updates wurden bereits im Oktober 2025 eingestellt, Sicherheitsupdates enden im Dezember 2026. Microsoft empfiehlt den Umstieg auf Click-to-Run-Versionen über das Office Deployment Tool.
Bis Dezember 2026 enden die Sicherheitsupdates für Office aus dem Microsoft Store – Zeit zu handeln. Mit einer Dauerlizenz wie Office 2024 Professional Plus sichern Sie sich Updates bis 2029 und sparen gleichzeitig. Erfahren Sie, wie Sie mit EU-Recht im Rücken günstige Lizenzen nutzen. EU-Lizenz-Guide jetzt sichern
Wirtschaftlicher Hintergrund
Die Preiserhöhungen kommen zu einer Zeit, in der Unternehmen ihre Fixkosten genauer unter die Lupe nehmen. In Kanada etwa sank die Arbeitsproduktivität im ersten Quartal 2026 um 0,5 Prozent. Analysten beobachten, dass Firmen ihre Softwareausgaben zunehmend hinterfragen – ein Trend, der durch die aktuellen Microsoft-Preisanpassungen weiter an Fahrt gewinnen dürfte.

