Microsoft 365: Sicherheits-Patch und Copilot-Rebranding sorgen für Frust

Ein fehlerhaftes Windows-Update blockiert Cloud-Desktops, während die Umbenennung der 365-App Nutzer verwirrt. Microsoft arbeitet an Lösungen für die doppelte Belastung von IT-Teams.

Ein fehlerhafter Sicherheits-Update und eine verwirrende App-Umbenennung stören zu Jahresbeginn die Arbeit mit Microsofts Produktivitätssuite. Die Probleme treffen Millionen Nutzer und stellen IT-Abteilungen vor schwierige Entscheidungen.

Fehlerhafter Patch blockiert Zugang zu Cloud-PCs

Ein Windows-Sicherheitsupdate vom 13. Januar 2026 hat zu weitreichenden Zugangsproblemen geführt. Der Patch verursacht Authentifizierungsfehler bei Verbindungen zu Azure Virtual Desktop und Windows 365. Betroffen sind zahlreiche Windows-Versionen, von älteren Enterprise-Editionen bis zum aktuellen Windows 11.

Microsoft bestätigte das Problem und untersucht es. Als vorläufige Lösung schlägt das Unternehmen einen schwierigen Kompromiss vor: Entweder den Sicherheits-Update deinstallieren – und damit Lücken offen lassen – oder auf alternative Verbindungswege wie den Remote Desktop Client ausweichen. Für IT-Administratoren bedeutet das eine Zerreißprobe zwischen Sicherheit und Produktivität.

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App-Rebranding zu „Copilot“ löst Protestwelle aus

Parallel sorgt eine Marketing-Entscheidung für Ärger. Microsoft hat seine zentrale Hub-App von „Microsoft 365“ in „Microsoft 365 Copilot“ umbenannt. Die Intention: Die KI-Integration hervorheben. Die Realität: Nutzer berichten von Fehlern, Datei-Zugriffsproblemen und großer Verwirrung.

Der Kern des Ärgernisses ist ein Funktionswandel. Statt wie gewohnt Word oder Excel zu starten, leitet die App Nutzer nun oft zur KI-Oberfläche weiter. Etablierte Arbeitsabläufe werden unterbrochen. Zudem ähnelt das neue Icon stark dem separaten Copilot-Chatbot, was zu weiteren Verwechslungen führt. In Foren und sozialen Netzwerken formiert sich deutlicher Widerstand gegen die als unnötig empfundene Komplikation.

Doppelbelastung für IT und Nutzer

Die gleichzeitigen Probleme – eines im Backend, eines an der Nutzeroberfläche – belasten die Produktivität doppelt. Während der eine Fehler den Zugang zu virtuellen Desktops blockiert, behindert der andere die Arbeit mit den Kern-Apps. Für IT-Teams bedeutet das eine aufwändige Fehlersuche an mehreren Fronten.

Die Reaktionen auf den Copilot-Rebrand zeigen ein grundsätzliches Spannungsfeld. Die Tech-Branche drängt auf KI-Integration, viele Nutzer wünschen sich jedoch vor allem stabile Grundfunktionen. Die jüngsten Änderungen wirken auf sie wie eine übereilte Priorisierung von Marketing vor essenzieller Zuverlässigkeit.

Wann kommen die Lösungen?

Für den fehlerhaften Sicherheitspatch arbeitet Microsoft an einem außerplanmäßigen Update, das in den kommenden Tagen erscheinen soll. Bis dahin bleiben die Umgehungslösungen notwendig.

Reaktionen auf den Nutzerprotest gegen die Copilot-App sind weniger konkret. Der öffentliche Druck könnte Microsoft dazu bewegen, die gemeldeten Störungen zu beheben und die Bedienung anzupassen – vielleicht sogar zurück zu einer schlankeren Datei- und App-Übersicht.

Die nächsten Tage werden zeigen, wie schnell Microsoft die Stabilität seiner allgegenwärtigen Produktivitätstools wiederherstellen kann. Für viele Unternehmen hängt davon reibungsloses Arbeiten ab.

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