Microsoft Copilot Checkout: KI-Assistent wird zum Einkaufshelfer

Microsofts KI-Tool Copilot ermöglicht nun den direkten Kaufabschluss im Chat-Fenster. Die Funktion nutzt Partnerschaften mit PayPal und Shopify und ist ein strategischer Vorstoß im Wettbewerb mit Google und OpenAI.

Microsofts KI-Assistent Copilot erobert den Online-Handel. Mit Copilot Checkout können Nutzer Einkäufe direkt im Chat erledigen – ein strategischer Vorstoß in den KI-gesteuerten Handel.

Die neue Funktion, die vergangene Woche für Nutzer in den USA gestartet ist, verwandelt Konversationen in direkte Verkäufe. Microsoft positioniert sich damit gegen Rivalen wie Google und OpenAI im Wettlauf um sogenannte agentische KI. Diese Systeme sollen komplexe Aufgaben eigenständig ausführen.

Vom Chat zum Warenkorb: So funktioniert der KI-Checkout

Das Prinzip ist einfach: Nutzer fragen Copilot nach Produktempfehlungen, sehen kuratierte Ergebnisse und schließen den Kauf ab – alles innerhalb desselben Chat-Fensters. Eine Weiterleitung auf externe Webseiten entfällt. Preise inklusive Steuern und Versand werden transparent angezeigt.

Die Technologie dahinter basiert auf Partnerschaften mit großen Bezahl- und E-Commerce-Plattformen. PayPal fungiert als Haupt-Zahlungsabwickler. Integrationen mit Shopify und Stripe ermöglichen die Teilnahme zahlreicher Händler. Zu den Launch-Partnern zählen Einzelhändler wie Urban Outfitters und Ashley Furniture sowie Verkäufer auf der Etsy-Plattform.

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Ein entscheidender Punkt für Händler: Sie bleiben der offizielle Verkäufer. Sie erfüllen die Bestellungen und betreuen den Kundenservice. So können sie die direkte Kundenbeziehung aufrechterhalten – ein wichtiger Anreiz für die Teilnahme.

Microsofts Strategie: Copilot zum digitalen Alltagshelfer machen

Copilot Checkout ist ein Baustein in Microsofts größerem Plan, den KI-Assistenten unverzichtbar zu machen. Das Unternehmen spricht von agentischer KI, die Nutzerabsichten versteht und mehrstufige Prozesse autonom abwickelt. Indem der gesamte Einkaufsvorgang in einer Konversation bleibt, will Microsoft Hürden abbauen und die Abbruchrate reduzieren.

Parallel dazu erweitert Microsoft die Copilot-Fähigkeiten im gesamten Microsoft-365-Ökosystem. Ab Januar 2026 kann die KI automatisch eine prägnante Zusammenfassung erstellen, wenn Nutzer eine Datei teilen. In PowerPoint kommt ein „Agent Mode“, der konversationelle Layout-Anpassungen bei Bewahrung des Corporate Designs ermöglicht. Diese Updates, gepaart mit dem kürzlichen Upgrade auf das GPT-5.2-Modell, zeigen den konsequenten Ausbau der KI-Kompetenzen.

Wettlauf mit Google und OpenAI: Wer beherrscht den KI-Markt?

Mit dem Schritt geht Microsoft direkte Konkurrenz zu anderen Tech-Giganten ein. Branchenanalysten sehen dies als notwendigen Move, um im Konsumentengeschäft aufzuholen. Bislang führt Copilot bei den Webzugriffen ein Nischendasein hinter OpenAI’s ChatGPT und Google’s Gemini.

OpenAI hat bereits ein „Instant Checkout“-Feature mit Shopify und Stripe gestartet. Google arbeitet an einer „Buy for Me“-Funktion in Gemini. Microsoft setzt auf seine etablierten Unternehmenskontakte und Vertrauensvorsprung im Handel. Der Trend gibt dem Konzept recht: Der von KI generierte Traffic zu Einzelhandels-Webseiten ist explosionsartig gewachsen. Immer mehr Verbraucher nutzen Sprachmodelle zur Produktrecherche.

Was kommt als Nächstes? Globale Expansion und Marken-Agenten

Die Einführung ist zunächst auf die USA beschränkt. Eine globale Expansion gilt jedoch als logischer nächster Schritt. Langfristig entwickelt Microsoft sogenannte „Brand Agents“. Diese sollen es Einzelhändlern ermöglichen, zu beeinflussen, wie ihre Produkte in Copilot präsentiert und empfohlen werden.

Die Vision sind hochgradig personalisierte KI-Einkaufsassistenten, die die spezifische Markensprache widerspiegeln. Diese agentischen Systeme könnten nicht nur den E-Commerce, sondern auch die Art und Weise verändern, wie Verbraucher alltägliche Aufgaben bewältigen – von reaktiven Helfern zu proaktiven digitalen Partnern.

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