Microsoft stattet seine KI Copilot auf dem iPhone mit einem Startbildschirm-Widget und einem massiv erweiterten Textlimit aus. Die Updates zielen darauf ab, die mobile Nutzung des Assistenten deutlich zu vereinfachen und zu vertiefen.
Die Neuerungen, die in den letzten Tagen ausgerollt wurden, sind ein zweigleisiger Angriff auf die Nutzerfreundlichkeit. Das neue iOS-Widget bietet direkten Zugriff auf Copilots Kernfunktionen, ohne die App öffnen zu müssen. Gleichzeitig wurde das Zeichenlimit für eingefügten Text auf über 10.000 Zeichen angehoben – eine Verzehnfachung, die das Arbeiten mit langen Dokumenten revolutioniert.
Direkter Zugriff: Das neue Startbildschirm-Widget
Ein zentrales Feature ist das Widget für die Startseite des iPhones. Diese Funktion, die Android-Nutzer bereits seit 2025 kennen, reduziert die Hürden für die Nutzung drastisch. Mit einem Tap auf das Widget können Nutzer Fragen stellen oder Aufgaben starten.
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Das Widget ist in zwei Größen verfügbar und verwandelt die KI in einen stets verfügbaren Assistenten. Für Microsoft ist diese direkte Einbettung in die iPhone-Oberfläche strategisch wichtig: Sie soll eine tägliche Nutzungsgewohnheit etablieren. Experten sehen in Widgets ein entscheidendes Instrument, um die Sichtbarkeit und Interaktion mit einer App auf iOS zu steigern.
Turbo für Prompts: Zeichenlimit über 10.000
Die vielleicht wichtigere Neuerung ist die massive Erweiterung der Eingabekapazität. Auf Copilot.com können Nutzer nun Texte mit über 10.240 Zeichen einfügen. Noch längere Texte lädt das System automatisch als Datei hoch, sodass der Kontext erhalten bleibt.
Diese Änderung ist ein Game-Changer für alle, die mit umfangreichen Dokumenten arbeiten. Ob detaillierte Reports, lange Code-Blöcke oder Forschungsarbeiten – die bisherige Notwendigkeit, Texte in kleine Häppchen zu zerlegen, entfällt. Damit wird Copilot für Studierende, Entwickler oder Juristen zu einem deutlich tauglicheren Werkzeug.
Teil einer breiteren Integrations-Offensive
Die Updates sind kein Einzelphänomen, sondern Teil einer schnellen Feature-Offensive. Kürzlich führte Microsoft die Möglichkeit ein, häufig genutzte Chats anzuheften, und verbesserte die Kontext-Erinnerung für personalisierte Antworten.
Zudem kommen spezielle Modi wie „Lernen & Studieren“ hinzu, die aus Notizen Karteikarten und Quizze generieren können. Das Ziel ist klar: Copilot soll sich vom simplen Chatbot zu einer vielseitigen KI-Plattform entwickeln, die sich an eine breite Palette von Aufgaben anpasst.
Wettbewerbskampf im iOS-Ökosystem
Das Doppel-Update ist ein strategischer Schachzug im Kampf der KI-Assistenten. Indem Microsoft sowohl die Zugänglichkeit (durch das Widget) als auch die Leistungsfähigkeit (durch das Zeichenlimit) verbessert, stärkt es Copilots Position in einem von Apple dominierten Ökosystem.
Während Siri tief in iOS integriert ist, konkurrieren Drittanbieter wie Copilot mit Features und Power. Das Widget macht die KI sichtbarer und bequemer als Apps, die hinter ihrem Icon versteckt bleiben. Die Zeichenlimit-Erweiterung spricht gezielt Power-User an, die leistungsstarke Tools für komplexe Aufgaben suchen.
Ausblick: Nahtlose KI für alle Geräte
Das Entwicklungstempo von Copilot wird kaum nachlassen. Nach diesem Update sind weitere Integrationen in das iOS-Ökosystem zu erwarten. Denkbar sind ausgefeiltere Widget-Funktionen, eine tiefere Verzahnung mit der Shortcuts-App von Apple für Automatisierungen und weitere Erweiterungen der Analysefähigkeiten.
Microsofts übergeordnetes Ziel ist eine allgegenwärtige KI-Schicht, die nahtlos über alle Geräte und Betriebssysteme hinweg funktioniert. Die Verbesserungen der iOS-App sind ein kritischer Schritt, um Copilot nicht nur auf Windows, sondern auch auf dem Smartphone zur ersten Wahl zu machen.
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