Microsoft Copilot Notebook: Neue Drei-Spalten-Oberfläche sorgt für Diskussionen

Microsoft führt ein umfassendes Redesign für sein KI-gesteuertes Copilot Notebook ein. Das neue Layout mit drei Bereichen soll komplexe Aufgaben vereinfachen, stößt bei Nutzern aber auf gemischte Resonanz.

Microsoft rollt ein umfassendes Redesign für sein KI-gesteuertes Copilot Notebook aus. Die neue Drei-Spalten-Ansicht soll komplexe Arbeitsabläufe vereinfachen, stößt bei Nutzern jedoch auf gemischte Reaktionen. Das Update ist Teil einer größeren Überarbeitung der Microsoft-365-Copilot-Tools.

Seit Ende Januar 2026 steht die neu gestaltete Benutzeroberfläche für das KI-Tool zur Verfügung. Sie ersetzt das bisherige, zentralere Layout durch drei vertikale Bereiche. Links befindet sich eine Navigationsleiste, in der Mitte der Hauptarbeitsbereich für Inhalte und Zusammenfassungen, und rechts das interaktive Copilot-Chatfenster.

Drei Bereiche, ein Ziel: Mehr Übersicht für komplexe Projekte

Das Herzstück des Updates ist die klare Trennung der Funktionen. Die linke Spalte dient als Navigations-Hub für Projektdateien und Quellen. Die mittlere Spalte zeigt generierte Inhalte und Dokumente an. Die rechte Spalte bleibt dem KI-Chat vorbehalten.

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Diese Aufteilung soll Multitasking unterstützen. Nutzer können nun Quellenmaterial einsehen und gleichzeitig mit der KI interagieren, ohne zwischen Fenstern wechseln zu müssen. Das Design folgt einem Trend zu mehrspaltigen Layouts, die alle notwendigen Werkzeuge auf einen Blick sichtbar machen. Es passt sich in weitere UI-Verbesserungen im Microsoft-365-Copilot-Ökosystem ein.

Gemischte Nutzerreaktionen: Mehr Leistung, mehr Unübersichtlichkeit?

Trotz der beabsichtigten Effizienzgewinne fallen die ersten Reaktionen geteilt aus. Einige Nutzer beschreiben die neue Oberfläche als „überladen“ und „ablenkend“. In Community-Foren und sozialen Medien wird diskutiert, ob die gleichzeitige Präsentation von Navigation, Inhalt und Chat für manche Anwender überwältigend wirken kann.

Ein zentraler Kritikpunkt ist die Umgewöhnung. Funktionen, die zuvor intuitiv auffindbar waren – wie die Verwaltung von Dateiverweisen oder der Chat-Verlauf –, müssen nun erst gesucht werden. Das alte Design wurde für seine Einfachheit gelobt, insbesondere für die Möglichkeit, sich auf einen spezifischen Projektteil zu fokussieren. Die neue, leistungsstärkere Oberfläche zwingt etablierte Nutzer zu einer Lernphase. Inzwischen kursieren bereits Video-Anleitungen, die beim Navigieren helfen sollen.

Teil einer größeren Evolution: Copilot wird zum Arbeitspartner

Das Redesign ist kein Einzelphänomen. Es fügt sich in die rasante Entwicklung des gesamten Copilot-Ökosystems ein, die sich seit Ende 2025 vollzieht. Microsoft treibt die Integration seiner KI-Tools in die täglichen Workflows der Microsoft-365-Apps voran.

Bereits angekündigte Verbesserungen umfassen eine einfachere Navigation in der Haupt-Copilot-App, einen erweiterten Chat-Verlauf und eine neue „Bibliothek“ für alle KI-generierten Inhalte. Für das Copilot Notebook waren Vorschauen eines neuen Designs mit verbesserten Referenzierungsmöglichkeiten bereits Ende 2025 im Umlauf. Die aktuelle Drei-Spalten-Ansicht ist die Umsetzung dieser Pläne.

Ausblick: Wird Microsoft nachjustieren?

Mit der flächendeckenden Einführung der neuen Oberfläche rückt nun die Feinabstimmung in den Fokus. Microsoft hat eine Historie darin, Designs basierend auf Nutzerfeedback zu iterieren. Es ist wahrscheinlich, dass das Unternehmen Anpassungsoptionen einführen wird.

Denkbar sind Funktionen zum Zusammenklappen oder Anpassen der Spalten, um individuelle Workflows zu unterstützen und den Eindruck von Unübersichtlichkeit zu verringern. Branchenbeobachter sehen in komplexeren, informationsdichten Oberflächen einen natürlichen Schritt für KI-Tools, die für anspruchsvolle Arbeit konzipiert sind. Die Herausforderung bleibt, Leistungsfähigkeit mit intuitiver Bedienbarkeit zu vereinen. Die weitere Entwicklung des Copilot Notebook wird zeigen, ob Microsoft seine KI als einfachen Assistenten oder als vollwertige Produktivitäts-Werkbank positionieren will.

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