Microsoft vereinfacht die Bedienung seines Browsers: Der „Efficiency Mode“ in Edge heißt künftig „Energy Saver“. Die Umbenennung ist Teil einer größeren Kampagne, um die Nutzererfahrung in Windows 11 und seinen Programmen einheitlicher zu gestalten.
Strategische Namensänderung für mehr Klarheit
Die Änderung ist mehr als nur Kosmetik. Mit der Umstellung auf „Energy Saver“ schafft Microsoft eine einheitliche Sprache mit dem Betriebssystem. Bereits Ende 2024 hatte der Konzern den „Battery Saver“ in Windows 11 in „Energy Saver“ umbenannt. Nun folgt der Browser.
Das Ziel ist eindeutig: Weniger Verwirrung, mehr Intuitivität. Statt sich mit unterschiedlichen Begriffen für ähnliche Funktionen auseinanderzusetzen, finden Nutzer nun überall den gleichen Namen. Die Funktion selbst bleibt weitgehend unverändert. Sie drosselt die Ressourcennutzung inaktiver Tabs, um die Akkulaufzeit zu verlängern.
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Auch für Gamer: „PC Gaming Boost“ statt Effizienzmodus
Die Terminologie-Überarbeitung betrifft auch die Gaming-Community. Die bisherige Funktion „Efficiency Mode for PC Gaming“ erhält den griffigeren Namen „PC Gaming Boost“.
Der neue Name beschreibt direkt den Nutzen: Bessere Performance beim Spielen. Sobald ein Spiel gestartet wird, reduziert der Browser automatisch seinen Ressourcenverbrauch im Hintergrund. So stehen mehr Systemressourcen für flüssiges Gameplay zur Verfügung. Ein kluger Schachzug, der den Trend zu nutzerzentrierter Software widerspiegelt.
Tiefere Integration in das Windows-Ökosystem
Die Umbenennung fällt mit einem umfassenden visuellen Redesign von Edge zusammen. Der Browser erhält das „Copilot-Design“ mit abgerundeten Ecken und moderneren Farbpaletten. Doch wichtiger als das Aussehen ist die tiefergehende Verzahnung mit Windows.
Künftig soll der „Energy Saver“ in Edge intelligent mit dem Systemstatus synchronisieren. Schaltet Windows 11 bei 20 Prozent Akku in den Energiesparmodus, aktiviert sich die Funktion auch im Browser automatisch. Diese nahtlose Integration unterstreicht einen klaren Vorteil: Edge ist als Windows-native Lösung optimal auf das Betriebssystem abgestimmt.
Wettbewerbsvorteil im Browser-Krieg
Im harten Wettbewerb um den besten Browser ist Energieeffizienz ein entscheidendes Schlachtfeld. Laptops mit ARM-Architektur und ganztägiger Akkulaufzeit setzen die Browser unter Druck, ihren Ressourcenhunger zu zügeln.
Während auch Google Chrome mit eigenen Energiesparmodi antwortet, punktet Microsoft mit der engen Bindung an Windows. Die einheitliche Terminologie stärkt das Gefühl, dass Edge die natürliche Wahl für Windows-Nutzer ist. Lange herrschte hier Verwirrung: „Battery Saver“ im System, „Efficiency Mode“ im Browser – das gehört nun der Vergangenheit an.
Ausblick: Stabile Version und weitere Integration
Die Änderungen sind bereits in der Microsoft Edge Beta (Version 144) aktiv. Ab der Woche des 15. Januar 2026 soll die stabile Version für alle Nutzer folgen.
Die Zukunft könnte noch engere Verknüpfungen bringen. Denkbar ist, den Energiesparmodus von Edge direkt über das Windows-Schnellmenü zu steuern oder detaillierte Energieverbrauchsstatistiken pro Tab im Task-Manager einzusehen. Mit dem steigenden Rechenbedarf von KI-Tools wie Copilot wird intelligentes Strommanagement immer wichtiger. Für den Nutzer ändert sich zunächst vor allem eines: Ein vertrauter Name geht, ein klarerer kommt.
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