Microsoft benennt die Leistungssteuerung in seinem Browser Edge um. Die Änderung soll für mehr Klarheit sorgen und die Funktionen für Nutzer verständlicher machen.
Mit dem stabilen Update auf Version 144, das am 16. Januar 2026 ausgerollt wurde, hat Microsoft eine bedeutende semantische Anpassung vorgenommen. Das bisherige „Efficiency Mode“ heißt nun „Energy Saver“. Diese Umbenennung ist Teil einer breiteren Strategie, die Vorteile der leistungsoptimierenden Features des Browsers für die globale Nutzerschaft unmittelbar erkennbar zu machen. Die zugrundeliegende Technologie bleibt unverändert.
Strategische Umbenennung für mehr Nutzerfreundlichkeit
Der Hauptwechsel im Update betrifft die Bezeichnung zentraler Einstellungen. Aus dem technisch klingenden „Efficiency Mode“ wurde der nutzerorientierte „Energy Saver“. Laut Microsoft beschreibt der neue Name den Kernnutzen präziser: das Einsparen von Energie.
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Die Anpassung erstreckt sich auch auf spezifische Anwendungsfälle. Der Modus „Efficiency mode for PC gaming“ wurde in „PC gaming boost“ umbenannt. Dieses Tool reduziert automatisch die CPU-Auslastung von Microsoft Edge, wenn auf dem Gerät ein Spiel aktiv ist. So werden Systemressourcen priorisiert für ein flüssigeres Spielerlebnis.
Analysten sehen in der neuen Namensgebung einen Schritt weg von Fachjargon hin zu ergebnisorientierter Sprache. „Energy Saver“ kommuniziert einen direkten, greifbaren Vorteil – besonders für Nutzer von Laptops, Tablets und anderen akkubetriebenen Geräten, bei denen die Laufzeit entscheidend ist.
So funktioniert der neue Energiesparmodus
Die Funktionsweise des „Energy Saver“ entspricht der des Vorgängermodus. Das Feature minimiert den Stromverbrauch des Browsers und verlängert so die Akkulaufzeit. Dies gelingt durch intelligentes Management von Systemressourcen, vor allem durch die Reduzierung der Aktivität von Hintergrund-Tabs.
Ein Schlüsselelement ist die „Sleeping Tabs“-Funktion. Ist der Energiesparmodus aktiv, versetzt er inaktive Tabs im Hintergrund nach einer einstellbaren Zeit in einen energiesparenden Schlafzustand. Das senkt den Verbrauch von Arbeitsspeicher und CPU erheblich und macht Ressourcen für aktive Aufgaben frei. Dieser Optimierungsvorteil gilt nicht nur für mobile Geräte, sondern steigert auch die Systemantwortzeiten auf Desktop-PCs.
Der Modus ist auf allen unterstützten Plattformen – Windows, macOS und Linux – verfügbar. Nutzer können sein Verhalten weiter anpassen, etwa um bestimmte Webseiten vom automatischen Schlafen auszunehmen.
Einheitliches Ökosystem mit Windows 11
Die Umbenennung in Edge ist kein Einzelphänomen, sondern Teil der Microsoft-Strategie für ein einheitliches Nutzererlebnis. Der Begriff „Energy Saver“ spiegelt exakt die gleichnamige Funktion in Windows 11 wider. Microsoft hatte den langjährigen „Battery Saver“-Modus des Betriebssystems bereits 2024 durch den umfassenderen „Energy Saver“ ersetzt.
Durch die terminologische Angleichung reduziert Microsoft potenzielle Verwirrung und stärkt eine konsistente Designsprache. Ein Nutzer, der „Energy Saver“ in Windows aktiviert, versteht nun intuitiv, was die entsprechende Einstellung im Edge-Browser bewirkt. Diese Synergie vereinfacht das Nutzererlebnis und unterstreicht, dass der Browser nahtlos in das Betriebssystem integriert ist.
Wettbewerbsvorteil und Ausblick
Die klare, nutzenorientierte Sprache könnte Microsoft Edge im umkämpften Browsermarkt einen Vorteil verschaffen. Da Nutzer immer stärker auf Akkulaufzeit und Systemperformance achten, profitieren Browser, die Ressourcen effektiv verwalten.
Die strategische Ausrichtung dürfte sich fortsetzen. Erwartet wird eine weiter vertiefte Integration zwischen Edge und Windows. Künftige Updates könnten intelligenteres, adaptives Energiesparverhalten einführen, das Signale des Betriebssystems für Echtzeit-Optimierungen nutzt. Der Browser könnte etwa automatisch in einen aggressiveren Sparmodus wechseln, sobald das System erkennt, dass das Gerät vom Netz getrennt ist und der Akkustand kritisch wird.
Dieses Update ist mehr als eine reine Namensänderung. Es ist eine Verfeinerung der nutzerzentrierten Philosophie von Microsoft. Durch den Fokus auf Klarheit und Konsistenz verbessert der Konzern die Usability von Edge und festigt seinen Status als moderne, effiziente und tief integrierte Komponente der Windows-Erfahrung.
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