Microsoft Edge schaltet beliebte „Collections“-Funktion ab

Microsoft entfernt das Organisations-Tool Collections aus dem Edge-Browser. Nutzer müssen ihre gesammelten Inhalte exportieren, wobei Notizen und Bilder nur über CSV-Dateien gesichert werden können.

Microsoft verabschiedet sich von der Organisationsfunktion „Collections“ in seinem Edge-Browser. Nutzer müssen ihre gesammelten Webseiten, Notizen und Bilder jetzt exportieren, um sie zu retten.

Die Abschaltung ist bereits in den Entwicklerversionen des Browsers angekündigt. Nutzer erhalten eine Warnung, dass sie keine neuen Inhalte mehr hinzufügen können. Ein konkretes Enddatum nennt Microsoft noch nicht. Der Schritt bedeutet für viele Nutzer den Verlust eines zentralen Arbeitswerkzeugs.

Unvollständige Rettungsoptionen drohen Datenverlust

Microsoft bietet zwei Wege an, um gespeicherte Inhalte zu sichern. Beide haben gravierende Nachteile. Die Funktion „In Favoriten verschieben“ überträgt nur Web-Links. Persönliche Notizen und gespeicherte Bilder gehen dabei unwiederbringlich verloren.

Die zweite Option ist der CSV-Export. Diese Datei sichert zwar alle Inhalte, entzieht sie aber der benutzerfreundlichen Browser-Oberfläche. Die organisierten Sammlungen liegen dann nur noch als statische Tabelle vor, die in Excel geöffnet werden muss. Eine nahtlose Weiterarbeit im Browser ist nicht mehr möglich.

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KI-Fokus verdrängt etablierte Features

Hinter der Entscheidung vermuten Beobachter eine strategische Neuausrichtung. Microsoft treibt die Integration seiner KI „Copilot“ in Edge voran. Andere Funktionen, die um Bildschirmplatz konkurrieren, geraten ins Hintertreffen.

Die Beliebtheit von Collections hatte bereits nachgelassen. Ein Grund: Microsoft hatte die ursprüngliche Implementierung durch eine Web-basierte Version ersetzt. Viele Nutzer empfanden diese als schlechter. Die jetzige Abschaltung erscheint damit als logischer Endpunkt einer längeren Abwärtsspirale.

Frustration über schwindendes Ökosystem-Vertrauen

Die Absetzung eines etablierten Werkzeugs sorgt für Unmut. Nutzer investieren Zeit in das Erlernen von Features. Deren plötzliche Entfernung stört Arbeitsabläufe und untergräbt das Vertrauen in die Beständigkeit des Produkts. Es ist nicht der erste Rückzug: Kürzlich stellte Microsoft bereits die App „Microsoft Lens“ ein.

Der Browser-Markt bleibt wettbewerbsintensiv. Konkurrenten wie Google Chrome oder Mozilla Firefox bieten eigene, stetig weiterentwickelte Organisations-Tools. Die Einstellung von Collections könnte Edge-Nutzer zu Drittanbietern wie Pocket, Raindrop.io oder Notion treiben.

Jetzt handeln: So retten Nutzer ihre Daten

Das oberste Gebot für alle betroffenen Nutzer lautet: Sofort handeln. Wer auf Collections angewiesen ist, sollte seine Sammlungen umgehend prüfen und exportieren. Der CSV-Export ist die sicherste Methode, um wirklich alle Daten zu bewahren.

Eine Alternative ist der Export in andere Microsoft-Office-Anwendungen wie Word oder OneNote. Dort bleiben die Inhalte besser bearbeitbar als in einer einfachen CSV-Datei. Letztlich müssen Nutzer ihre Workflows anpassen und neue Tools finden. Die Botschaft von Microsoft ist klar: Edge entwickelt sich weiter – und nicht jedes Feature überlebt diese Reise.

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