Microsoft Excel entwickelt sich vom einfachen Tabellenkalkulationsprogramm zur dynamischen KI-Plattform für komplexe Datenanalyse. Die Anfang 2026 eingeführten Updates mit erweiterten KI-Funktionen und leistungsstarken Datenwerkzeugen vertiefen die Kluft zwischen Gelegenheitsnutzern und professionellen Power Usern. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diese neuen Möglichkeiten für tiefere Einblicke und Effizienz zu nutzen – und benötigen dafür spezialisierte Schulungen.
KI und Automatisierung im Fokus
Die neuesten Excel-Versionen integrieren ausgefeilte KI-Tools, die komplexe Aufgaben vereinfachen und erweiterte Funktionen zugänglicher machen. Ein zentraler Baustein ist der seit Januar 2026 allgemein verfügbare „Agent Mode“ innerhalb von Microsoft 365 Copilot, der nun auf Windows-Desktops aktiv ist und für Mac eingeführt wird. Dieses Feature ermöglicht es Nutzern, Aufgaben mit natürlichen Sprachbefehlen auszuführen und automatisiert Prozesse, die früher detaillierte Formelkenntnisse erforderten.
Weitere Verbesserungen umfassen KI-gestützte Hilfe beim Erstellen von Formeln und Beheben von Fehlern. Das System kann nun komplexe Formeln aus der Beschreibung eines Ziels generieren und liefert klarere Fehlerbeschreibungen, die nicht nur das Problem erklären, sondern auch Lösungsvorschläge bieten. Diese intelligenten Steuerungen sollen die Fehlerbehebungszeit reduzieren und Nutzer zu anspruchsvolleren Datenanalyseprojekten befähigen.
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Revolution im Datenhandling mit Power Query
Ein wichtiger Schritt zur Vereinheitlichung der Nutzererfahrung war die Veröffentlichung des vollständigen Power Query-Erlebnisses für Excel im Web im Januar 2026. Dies bringt die leistungsstarken Datenimport- und Transformationswerkzeuge – inklusive Import-Assistent und Power Query Editor – in die browserbasierte Version und schafft größere Parität mit der Desktop-Anwendung. Nutzer können so effizienter mit mehreren Datenquellen arbeiten und komplexe Datenmodelle verwalten, ohne an einen bestimmten Rechner gebunden zu sein.
Für Nutzer im Insider-Kanal hat Microsoft zudem neue Importfunktionen direkt in das Tabellengitter eingeführt. Die Funktionen IMPORTTEXT und IMPORTCSV ermöglichen das Laden von Daten aus Text- und CSV-Dateien direkt in ein dynamisches Array innerhalb eines Arbeitsblatts. Dieser formelbasierte Ansatz optimiert Arbeitsabläufe und stellt sicher, dass Datensätze dynamisch aktualisiert werden können – ein bedeutender Fortschritt für alle, die mit externen Datenquellen arbeiten.
Verbesserte Zusammenarbeit und Nutzererfahrung
Neben den KI-Features konzentrieren sich aktuelle Updates auf die Kernnutzererfahrung und bessere Teamarbeit. Webbasierte Verbesserungen ermöglichen nun eine erweiterte Änderungsverfolgung mit der Möglichkeit, Bearbeitungshistorien bis zu einem Jahr zu speichern – entscheidend für kollaborative Projekte mit langfristiger Betreuung. Zusätzlich bieten bearbeitbare Diagrammbeschriftungen in der Webversion mehr Flexibilität für Teams, die gemeinsame Berichte und Dashboards erstellen.
Excel adressiert zudem häufige Frustrationspunkte mit erweiterten Fehlerbehandlungstools, die detailliertere Erklärungen und umsetzbare Vorschläge bei Formelfehlern liefern. Für Nutzer von Office Scripts wurden neue Funktionen hinzugefügt, um den Prozess des Speicherns eines Arbeitsblatts als PDF und des Versendens per E-Mail zu automatisieren – ein Feature, das auf Nutzeranfragen über Windows, Mac und Web-Plattformen hinweg implementiert wurde.
Kontextanalyse: Der wachsende Wert fortgeschrittener Skills
Die Einführung dieser leistungsstarken neuen Tools bestätigt einen Trend: Während Excel ein Grundpfeiler der Geschäftsabläufe bleibt, entwickeln sich die erforderlichen Fähigkeiten rapide weiter. Die Plattform wandelt sich vom Werkzeug für statische Dateneingabe zur dynamischen Umgebung für automatisierte Datenanalyse. Dies schafft eine klare Trennung zwischen Standardkenntnissen und dem „Power User“, der KI nutzen, Arbeitsabläufe mit Skripten automatisieren und komplexe Datenmodelle mit Power Query verwalten kann.
Branchenanalysen vom Anfang 2026 deuten darauf hin, dass KI-Kompetenz und kontinuierliche Weiterbildung nicht mehr optional, sondern essenziell für moderne Belegschaften sind. Da Unternehmen mehr Wert aus ihren Daten ziehen wollen, steigt die Nachfrage nach Mitarbeitern mit nachweisbaren fortgeschrittenen Excel-Kenntnissen. Unternehmensschulungsprogramme passen sich dieser neuen Realität an und konzentrieren sich auf Datenanalyse, Visualisierung und Automatisierung statt nur auf Grundfunktionen. Die Beherrschung dieser erweiterten Steuerungen wird zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal auf einem datengesteuerten Arbeitsmarkt.
Ausblick: Der Excel-Power User als Datenspezialist
Die Zukunftsperspektive für Excel ist klar: tiefere KI-Integration und stärkere Betonung der Umwandlung von Rohdaten in umsetzbare Erkenntnisse. Zukünftige Entwicklungen werden voraussichtlich die Fähigkeiten von KI-Agenten weiter verbessern, die Kompatibilität mit Datenquellen erweitern und noch robustere Werkzeuge für Zusammenarbeit und Berichterstattung bereitstellen.
Dementsprechend wird sich die Definition eines Excel-Power Users weiter verschieben – vom Nutzer, der Hunderte Formeln auswendig kennt, hin zum strategischen Denker, der anspruchsvolle Daten-Workflows entwerfen und automatisieren kann. Power-User-Schulungen werden sich zunehmend auf einen ganzheitlichen Fähigkeitsmix konzentrieren, der Datenmodellierung, Skriptautomatisierung und effektiven Einsatz KI-gesteuerter Analysetools umfasst. Während Unternehmen ihre digitale Transformation fortsetzen, wird die Beherrschung dieser erweiterten Tabellenkalkulationssteuerungen wichtiger denn je sein – und Excels Rolle nicht nur als Werkzeug, sondern als zentrale Plattform für Business Intelligence zementieren.
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