Microsoft Office 2021: Countdown für den Support läuft ab

Microsoft beendet am 13. Oktober 2026 den Support für Office 2021. Unternehmen müssen auf Microsoft 365 oder Office 2024 umsteigen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Die beliebte Software-Suite verliert in zehn Monaten ihren Sicherheitsschutz – Unternehmen müssen jetzt handeln. Mit dem Jahreswechsel 2026 hat für Millionen Nutzer der finale Countdown begonnen: Microsoft beendet den Support für Office 2021 am 13. Oktober dieses Jahres. Ab diesem Stichtag gibt es keine Sicherheitsupdates, Bugfixes oder technische Hilfe mehr für die Perpetual-Lizenz-Version. Dieser Schritt markiert eine entscheidende Wende in der Produktstrategie des Tech-Giganten und zwingt verbliebene Nutzer zur Migration – entweder zum Abo-Modell Microsoft 365 oder zur neueren Kaufversion Office 2024.

Die große Ablösungswelle 2026

Laut Branchenberichten vom 1. Januar 2026 steht ein umfassender Abschied von alter Microsoft-Software an. Neben Office 2021 betrifft dies auch bestimmte Versionen von Windows 11, darunter die Variante 24H2 für Heimanwender und Profis. Für IT-Administratoren ist die Lage ernst: Im Gegensatz zu früheren Übergängen plant Microsoft diesmal einen harten Cut-off ohne erweiterte Sicherheitsupdates (ESU).

Die Konsequenz ist klar: Wer nach dem 13. Oktober weiter mit Office 2021 arbeitet, setzt seine Systeme erheblichen Sicherheitsrisiken aus. Angesichts immer raffinierterer Cyberangriffe eine gefährliche Wette. Unternehmen bleiben weniger als drei Quartale, um ihre Software-Landschaft zu überprüfen und eine Migrationsstrategie umzusetzen.

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Die Upgrade-Frage: Kaufen oder mieten?

Nutzer stehen vor einer grundsätzlichen Entscheidung. Welcher Weg ist der richtige?

Office 2024: Die klassische Kaufoption

Für Abo-skeptische Unternehmen und Privatnutzer bleibt Office 2024 die Alternative. Die Suite, die im Oktober 2024 erschien, bietet das gewohnte „eingefrorene“ Funktionspaket. Doch Vorsicht: Der Support-Lebenszyklus wurde drastisch verkürzt. Statt der früher üblichen zehn Jahre wird Office 2024 nur bis Oktober 2029 gewartet. Wer jetzt umsteigt, kauft also eine Lösung, die bereits über ein Jahr ihres Lebenszyklus hinter sich hat.

Microsoft 365: Das Abo-Modell mit Cloud-Vorteilen

Microsoft drängt weiterhin auf sein Abonnement-Modell. Der Grund: Die spannendsten Innovationen wie die KI-Integration Copilot und Echtzeit-Kollaboration sind exklusiv für Microsoft 365-Nutzer. Für Unternehmen löst der Wechsel zudem das Problem des ständigen Versionen-Jaggings, da die Software immer auf dem neuesten Stand ist.

Doppelrisiko: Ungeschützte Software auf altem Betriebssystem

Die Einstellung des Office-2021-Supports fällt in eine kritische Phase. Seit Oktober 2025 wird auch Windows 10 nicht mehr standardmäßig gewartet. Sicherheitsexperten warnen vor einem „sich verstärkenden Vulnerabilitäts-Szenario“.

Selbst wenn Unternehmen teure Extended Security Updates (ESU) für Windows 10 erworben haben, bleibt die Office-Schicht ab Oktober ungeschützt. Schwachstellen in der Produktivitäts-Suite könnten dann als Einfallstor dienen, um das darunterliegende Betriebssystem anzugreifen – und teure ESU-Schutzmaßnahmen zu umgehen. Für viele Firmen bedeutet das eine doppelte Migrationslast: ein Upgrade auf Windows 11 (oder das erwartete Windows 12) parallel zur Modernisierung der Office-Umgebung.

Was IT-Abteilungen jetzt erwartet

Im ersten Quartal 2026 dürfte Microsoft die Warnungen für Office-2021-Nutzer massiv verstärken. Ähnlich wie beim Auslaufen von Windows 10 sind auffällige Hinweis-Banner und „Nag-Screens“ in den Programmen zu erwarten.

Der Markt rechnet zudem mit speziellen Anreizen und Preisanpassungen für Volumenlizenzen, um den Umstieg auf Microsoft 365 vor dem Herbstansturm zu beschleunigen. Die Botschaft an alle IT-Verantwortlichen ist eindeutig: Die Phase des Abwartens ist vorbei. Die Migration von Office 2021 muss ein Top-Projekt für das Frühjahr 2026 werden, um Sicherheits- und Compliance-Fallen im Oktober zu umgehen.

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