Microsoft Patchday Juli: 570-722 Sicherheitslücken in SharePoint und ADFS

KI-Assistenten und programmierbare Tastaturen automatisieren Excel-Aufgaben. Sicherheitsupdates und neue Tools begleiten den Wandel.

Künstliche Intelligenz und spezielle Eingabegeräte verändern die Arbeit mit Excel grundlegend. Weg von mühsamer Dateneingabe und komplexen Formeln – hin zu intelligenten Assistenten und programmierbarer Hardware. Das zeigt ein Blick auf aktuelle Entwicklungen.

Smarte Tabellen: KI übernimmt die Arbeit

Große Sprachmodelle erobern die Tabellenkalkulation. Mitte Juli gelang es der KI Claude, mehrere Excel-Automatisierungen eigenständig zu erstellen – darunter Arbeitsmappen für die Mitarbeiter-Einarbeitung, wiederverwendbare Berichtssysteme und spezialisierte Analyse-Tools. Aufgaben, die früher fortgeschrittene Programmierkenntnisse erforderten, sind nun per Sprachbefehl erledigt.

Auch die Weiterbildung reagiert auf diesen Trend. Das National Institute of Banking and Finance (NIBAF) in Pakistan hat ein Trainingsprogramm mit dem Titel „From Spreadsheets to Smart Sheets: AI in Excel“ angekündigt. Der Kurs, geleitet von Dr. Mehrosh Khalid, findet am 23. und 24. Juli in Islamabad statt. Im Fokus stehen KI-gestützte Formeln, Power Query und prädiktive Analysen für Finanzanwendungen. Die Botschaft ist klar: Die Branche verlangt nach „intelligenten Tabellen“, die Berichte automatisieren und Daten selbstständig bereinigen.

Makro-Pads: Ein Tastendruck für ganze Befehlsketten

Doch nicht nur die Software verändert sich. Immer mehr Profis setzen auf spezielle Hardware – sogenannte Makro-Pads. Diese programmierbaren Tastaturen führen mit einem einzigen Knopfdruck komplexe Befehle aus: etwa das Einfügen einer Excel-Formel oder das Auslösen eines KI-Prompts. Ausgestattet mit mechanischen Schaltern und Drehreglern, ersparen sie Entwicklern und Finanzanalysten das lästige Wechseln zwischen Maus und Tastatur.

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Parallel dazu entstehen neue Software-Tools für Windows 11. Der Zwischenablage-Manager „Edge Drop“ (Version 0.1.0) ermöglicht das Stapeln und Ziehen von Text und Bildern per Maus. Noch einen Schritt weiter geht das Tool „Neverclick“: Es nutzt Computer Vision, um Mausaktionen über Tastenkombinationen auszuführen. Ein Segen für alle, die ihren Workflow beschleunigen wollen.

Sicherheitsalarm: Rekordzahl an Schwachstellen

Das Produktivitäts-Ökosystem steht auch vor großen Sicherheitsherausforderungen. Der Microsoft-Patchday im Juli 2026 brachte eine Rekordzahl an Sicherheitsupdates: Zwischen 570 und 722 Schwachstellen wurden geschlossen. Besonders kritisch waren Patches für SharePoint und den Active Directory Federation Services (ADFS).

Sicherheitsexperten warnen: KI beschleunigt sowohl die Entdeckung solcher Lücken als auch die Entwicklung von Angriffswerkzeugen. Parallel dazu erreichten mehrere Legacy-Produkte ihr Support-Ende – darunter SharePoint Server 2016, SharePoint Server 2019 und SQL Server 2016. Unternehmen, die noch auf diesen Versionen sitzen, sollten dringend migrieren.

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Für alle, die ihre Software aktualisieren möchten, gibt es derzeit ein Schnäppchen: Eine lebenslange Lizenz für Microsoft Office Professional Plus 2019 inklusive Windows 11 Pro wurde kürzlich für umgerechnet rund 26 Euro angeboten. Eine günstige Alternative für Nutzer, die auf Standard-Anwendungen wie Excel, Access und Publisher angewiesen sind – ohne monatliche Abogebühren.

Weltmeisterschaft der Tabellenkünstler

Dass Excel-Kenntnisse auch in Zeiten von KI nichts an Bedeutung verloren haben, zeigt die Microsoft Excel World Championship 2026. Der Wettbewerb, der Anfang dieser Woche zu Ende ging, ist der Maßstab für fortgeschrittene Techniken in Datenmodellierung und Formeleffizienz. Die Teilnehmer beweisen: Wer Excel wirklich beherrscht, ist auch mit KI-Assistenten noch einen Schritt voraus.