Microsoft stellt den PC Manager aus der Beta-Phase vor – ein kostenloses Tool, das verstreute Optimierungsfunktionen von Windows bündeln soll. Das Programm aus dem eigenen Haus konkurriert direkt mit etablierter Drittanbieter-Software wie CCleaner. Doch hält es, was es verspricht?
Ein Klick für mehr Leistung?
Das Herzstück der Anwendung ist die Funktion „PC Boost“. Sie soll mit einem Klick Arbeitsspeicher freigeben, indem sie nicht benötigte Prozesse beendet und temporäre Dateien löscht. Eine „Smart Boost“-Option automatisiert diesen Vorgang. Praxistests zeigen jedoch gemischte Ergebnisse: Während der Arbeitsspeicherverbrauch um etwa fünf Prozent sank, blieb die Gesamtleistung in Benchmarks wie PCMark 10 unverändert. Für moderne, leistungsstarke Rechner ist der spürbare Effekt auf anspruchsvolle Aufgaben also begrenzt.
Deutlich überzeugender sind die Aufräum-Tools für die Festplatte. Die „Deep Cleanup“-Funktion spürt effektiv alten Windows-Update-Müll, Cache-Daten und Inhalte des Papierkorbs auf und macht so spürbar Speicherplatz frei. Für Nutzer, die das in Windows integrierte „Speicherplatz freigeben“ nicht kennen, bietet der PC Manager eine deutlich nutzerfreundlichere Alternative.
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Sicherheit und App-Verwaltung aus einer Hand
Neben der Performance-Optimierung integriert das Tool auch Sicherheitsfunktionen. Es dient vor allem als komfortable Oberfläche für das bestehende Windows Security Center und bietet Schnellzugriffe für Virenscans, Updates und Browser-Einstellungen. Ein praktisches Feature ist der „Deep Uninstall“. Im Gegensatz zur Standard-Deinstallation entfernt es auch verbliebene Dateien und Registrierungseinträge.
Dabei setzt Microsoft bewusst auf Sicherheit statt auf radikale Reinigung. Das Unternehmen warnt traditionell vor aggressiven Registry-Cleanern, die Systeminstabilitäten verursachen können. Der PC Manager positioniert sich so als sichere Alternative zu manchen Drittanbieter-Tools.
Einfachheit als Trumpf – für wen lohnt es sich?
Die größte Stärke des PC Managers ist seine Einfachheit. Er bündelt viele verstreute Windows-Einstellungen in einer einzigen, übersichtlichen Oberfläche. Das macht ihn besonders für Einsteiger attraktiv, die sich in den komplexen Systemeinstellungen nicht zurechtfinden. Erfahrene Nutzer werden hingegen kaum neue Funktionen entdecken, sondern vor allem bekannte Tools bequemer erreichen.
Kritisch betrachtet werden könnte die Herkunft: Das Tool wurde von Microsofts Forschungs- und Entwicklungsabteilung in China entwickelt. Es unterliegt jedoch der globalen Datenschutzrichtlinie des Konzerns und verarbeitet Daten laut Analysen lokal auf dem Gerät. Ein weiterer Punkt: Bei bestimmten „Reparatur“-Vorgängen wirbt die Software dafür, Microsoft Edge und Bing als Standard festzulegen.
Fazit: Solides Gratis-Tool für den Hausgebrauch
Der Microsoft PC Manager ist ein gut gemachter und sicherer Einstieg für die grundlegende PC-Pflege. Sein Ein-Klick-Boost macht aus einem High-End-PC kein neues Gerät, aber die Speicherverwaltung und die tiefgehende Deinstallation bieten klaren praktischen Nutzen. Für alle, die ein einfaches All-in-One-Tool zum Aufräumen suchen, ohne auf riskante Software von Drittanbietern zurückgreifen zu wollen, ist der PC Manager eine empfehlenswerte Wahl. Das Utility ist kostenlos im Microsoft Store für Windows 10 und 11 erhältlich.
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