Microsoft Teams: Neue Emoji, GIFs und Marken-Reaktionen für die digitale Zusammenarbeit

Microsoft Teams führt einen zentralen Auswahlbereich für Emojis ein und ermöglicht ab März 2026 firmeneigene Reaktionssymbole im Corporate Design.

Microsoft Teams erhält ein Update für mehr Ausdruck und Persönlichkeit im digitalen Arbeitsalltag. Im Zentrum steht ein neuer, vereinheitlichter Auswahlbereich für Emojis, GIFs und Sticker. Die Updates zielen darauf ab, die Kommunikation in hybriden Teams intuitiver und lebendiger zu gestalten – und geben Unternehmen bald sogar die Kontrolle über ihr eigenes Reaktions-Design.

Ein zentraler Hub für alle Ausdrucksformen

Der neue einheitliche „Fun Picker“ bündelt, was früher verstreut war: Emojis, GIFs und Sticker sind jetzt unter einem einzigen Smiley-Symbol vereint. Nutzer finden den gewünschten Ausdruck schneller, ohne durch mehrere Menüs klicken zu müssen. Die Oberfläche wirkt aufgeräumter. Das Design passt sich intelligent an Team-Richtlinien an. Sind GIFs von der IT deaktiviert, erscheint der entsprechende Tab erst gar nicht. Dieser zentralisierte Ansatz soll ausdrucksstarke Kommunikation nahtlos in den Arbeitsfluss integrieren.

Mehr Personalisierung und Inklusivität

Persönlichkeit steht im Fokus. Seit kurzem können Nutzer in Teams einen Standard-Hautton für alle Emoji-Reaktionen festlegen. Dieser Schritt hin zu mehr Inklusivität und Repräsentation ist für viele Nutzer bedeutsam. Die Bedienung wird zudem effizienter: Eine Suchleiste im Emoji-Menü und Tastaturkürzel wie „:“ gefolgt vom Emoji-Namen beschleunigen die Auswahl. Wer sich nicht entscheiden kann, darf einer Nachricht auch mehrere Reaktionen gleichzeitig verpassen.

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Die Zukunft: Reaktionen im Corporate Design

Der vielleicht wichtigste Schritt steht im März 2026 bevor: Branded Reactions, also markenspezifische Reaktionen. Laut Microsoft-Planung können IT-Administratoren dann eigene Symbole hochladen – vom Firmenlogo bis zum Event-Motiv. Diese erscheinen sofort allen Teilnehmern in Meetings. Diese Funktion schlägt eine Brücke zwischen lockerer Team-Kommunikation und Corporate Identity. Sie wird zum Werkzeug für interne Markenführung und könnte Teams von Wettbewerbern wie Slack oder Zoom abheben.

Warum Ausdruck in digitalen Teams immer wichtiger wird

Die Updates spiegeln einen großen Trend: In einer digital-first Arbeitswelt gewinnen non-verbale Signale enorm an Bedeutung. Ein passendes GIF oder Emoji transportiert Stimmung, Zustimmung oder Humor über Distanzen hinweg. Das fördert den Zusammenhalt im Team und beugt Missverständnissen vor. Microsoft treibt diese Entwicklung mit regelmäßigen Updates voran, zuletzt im Bereich Sicherheit, Meeting-Interaktion und KI.

Ausblick: KI und große Events im Fokus

Nach den markeneigenen Reaktionen folgen im April 2026 erweiterte Funktionen für Townhalls und Webinare im Standard-Lizenzmodell. Hier sollen auch Reaktionen in Großveranstaltungen interaktiver werden. Parallel vertieft Microsoft die KI-Integration durch Copilot. Künftig wird die KI etwa ungelesene chats automatisch zusammenfassen. Gemeinsam skizzieren diese Entwicklungen eine Zukunft der Zusammenarbeit, die intelligenter, persönlicher und ausdrucksstärker wird.