Microsoft Teams: Zehntausende Nutzer melden Login-Blockaden

Zahlreiche Nutzer melden Ausfälle bei Microsoft Teams und Copilot. Login-Probleme und App-Abstürze traten auf, eine Ursache blieb unklar.

Zehntausende Nutzer melden Ausfälle bei Microsofts Kollaborationsplattform und KI-Assistent.

Am heutigen Montag kam es bei Microsoft Teams und dem KI-Assistenten Microsoft Copilot zu erheblichen technischen Störungen. Betroffen waren zahlreiche Berufstätige, die auf die Produktivitätssoftware angewiesen sind. Die Probleme reichten von Leistungseinbußen bis hin zu vollständigen Login-Blockaden.

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Login-Probleme und abgestürzte Anwendungen

Laut Aufzeichnungen des Störungsportals Downdetector stiegen die Meldungen zu Microsoft Teams am Morgen rapide an. Um 15:04 Uhr mitteleuropäischer Zeit verzeichnete die Plattform 217 Einzelmeldungen, nur 23 Minuten später waren es bereits 227. Das Portal outage.report bewertete die Lage hingegen anders: Dort wurde der Dienst als funktionsfähig eingestuft – größere Ausfälle in den vorangegangenen 24 Stunden seien nicht registriert worden.

Konkrete technische Probleme wurden in den Nutzerforen laut. Ein Anwender berichtete, dass Microsoft Teams nach einem Update auf die Version 26134.1702.4747.7366 nicht mehr reagierte. Die Anwendung blieb beim Ladevorgang hängen – selbst das Leeren des Caches oder der Wechsel zur Webversion halfen nicht. Ein anderer Nutzer schilderte, dass er sich nach einem Hardwarewechsel nicht mehr anmelden konnte. Die Microsoft Authenticator-App verweigerte die Ausstellung des benötigten zweistelligen Sicherheitscodes.

KI-Dienste ebenfalls betroffen

Die Störungen erfassten auch Microsofts KI-Angebote. Downdetector dokumentierte ab 15:00 Uhr MEZ einen sprunghaften Anstieg der Meldungen zu Microsoft Copilot – zur Mittagszeit lagen die Beschwerden bei über 100. Rund 70 Prozent der Probleme betrafen die App-Version, der Rest die Website-Oberfläche.

Bei Microsoft 365 Copilot Chat trat ab 08:12 Uhr MESZ ein spezifischer Fehler auf. Nutzer sahen eine Meldung, dass etwas schiefgelaufen sei, und konnten keine Eingaben mehr senden. Schätzungen zufolge waren weniger als die Hälfte der gesamten Nutzerbasis betroffen. Auch in anderen Microsoft-365-Anwendungen gab es Integrationsprobleme – etwa bei der Dokumentenhilfe und den Bildgenerierungstools. Die Ursache der Fehler war am Montag noch unklar. Eine offizielle Stellungnahme des Konzerns lag bis zum Abend nicht vor.

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Ausfälle auch bei anderen Tech-Giganten

Die Microsoft-Störungen reihen sich in eine Serie von Pannen bei großen Technologieplattformen in diesem Monat ein. Bereits am 12. Juni waren die Meta-Dienste Facebook, Instagram und Threads ausgefallen – tausende Nutzer waren betroffen. Ein Meta-Sprecher bestätigte die Störung, die Dienste normalisierten sich jedoch kurz darauf.

Am 10. Juni hatten zudem andere digitale Dienste mit erheblichen Ausfällen zu kämpfen. Spotify verzeichnete am späten Nachmittag mehr als 25.000 Meldungen auf Downdetector – die meisten Probleme traten in der mobilen App auf. Am selben Tag kämpfte auch Googles KI-Dienst Gemini mit Schwierigkeiten: Hunderte Nutzer berichteten in den frühen Morgenstunden von spezifischen Fehlercodes wie 1076 und 1099.