Der Aufstand gegen die KI-Durchdringung von Windows 11 zwingt Microsoft zum Rückzieher. Nach monatelanger Kritik an aufgezwungenen Funktionen wie Copilot und Recall pausiert der Konzern die aggressive Integration und überdenkt seine Strategie.
Der „Microslop“-Protest erreicht den Mainstream
Was als Nischenprotest in Tech-Foren begann, ist zu einer Massenbewegung geworden. Der abfällige Begriff „Microslop“ – ein Kofferwort aus Microsoft und „Slop“ (Schund) – trendet in sozialen Netzwerken. Nutzer wehren sich gegen KI-Schaltflächen in simplen Programmen wie Editor, Paint und dem Datei-Explorer. Ihre Hauptgründe: Leistungseinbußen, Datenschutzbedenken und ein überladenes Interface.
Die Rebellion geht über Beschwerden hinaus. Anleitungen zum Entfernen der KI-Komponenten werden millionenfach aufgerufen. Das populärste Werkzeug ist das Open-Source-Skript „RemoveWindowsAI“. Es deaktiviert tief im System verankerte Dienste automatisch – ein klares Signal an Redmond.
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Ein Skript wird zur Waffe der Nutzer
Das Skript „RemoveWindowsAI“ dominiert die Tech-Welt. Es entfernt nicht nur Schaltflächen aus der Taskleiste, sondern greift tief ins System ein:
* Registry-Eingriffe: Deaktiviert Schlüssel für Copilot und die umstrittene Recall-Funktion.
* Paket-Deinstallation: Entfernt den „AI Fabric Service“ und verhindert die Neuinstallation via Updates.
* Bereinigung: Säubert Kontextmenüs und Oberflächen von KI-Elementen.
Sicherheitsexperten warnen zwar vor dem Einsatz solcher Skripte. Doch die Bereitschaft vieler Nutzer, dieses Risiko einzugehen, unterstreicht die Tiefe der Ablehnung. Es ist ein digitaler Akt des zivilen Ungehorsams.
Microsoft reagiert mit Strategiewechsel
Der Druck zeigt Wirkung. Laut internen Quellen hat Microsoft die Integration neuer Copilot-Funktionen in Standard-Apps gestoppt. Die als „Agentic OS“ angepriesene Vision von Windows-Chef Pavan Davuluri stößt auf Granit.
Besonders im Fokus steht die Recall-Funktion. Nach mehreren Sicherheitsverschiebungen könnte Microsoft den Namen nun ganz fallen lassen oder die Funktion zu einer strikten Opt-in-Lösung umbauen. Die Idee eines permanenten Aktivitäts-Protokolls via Screenshots scheint gescheitert.
Was der Backlash für die Branche bedeutet
Die Revolte hat konkrete Folgen. Analysten beobachteten diese Woche Kursschwankungen bei Microsoft-Aktien. Investoren fragen sich, ob die Milliardeninvestitionen in KI beim Endkunden ankommen.
Für Tech-Kommentatoren ist dies ein seltenes Beispiel erfolgreicher Nutzer-Advocacy. Eine Community hat einen Konzern mit einem Börsenwert von über einer Billion Dollar zum Umdenken gezwungen. Ein Präzedenzfall in einer Ära, in der Software-Updates oft als Einbahnstraße gelten.
Die Zukunft von Windows 11
Stand heute ist die Lage dynamisch. Ein offizielles Statement von Microsoft liegt nicht vor. Doch der Stopp der Ausrollung spricht Bände. Künftige Insider-Builds von Windows 11 dürften weniger, nicht mehr KI-Integrationen enthalten.
Die Schlacht um die Seele des Betriebssystems ist noch nicht entschieden. Solange Nutzer das Gefühl haben, dass KI aufgezwungen wird anstatt angeboten, werden Tools wie „RemoveWindowsAI“ boomen. Microsoft muss lernen, seine KI-Ambitionen mit den tatsächlichen Bedürfnissen seiner Nutzerbasis in Einklang zu bringen. Die Macht der Nutzer hat sich – zumindest vorläufig – durchgesetzt.
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