Während AMD mit effizienten Allroundern punktet, setzt Intel auf KI-Beschleunigung und High-End-Performance. Ein Überblick über die spannendsten Neuheiten.
Viele Nutzer zögern beim Kauf eines neuen Mini-PCs vor dem Betriebssystem-Wechsel, doch der Umstieg auf Windows 11 gelingt heute ohne Risiko und Datenverlust. Ein kostenloser Expertenreport zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Installation meistern und Ihre gewohnten Programme behalten. Windows 11 Starterpaket jetzt kostenlos sichern
GenMachine Mini-PC: Alte CPU, starke Leistung
Der GenMachine Mini-PC zeigt, dass es auf das Gesamtpaket ankommt. Das nur 114 x 106 x 37,5 Millimeter kleine Gehäuse beherbergt einen AMD Ryzen 7 6800U – ein Prozessor aus dem Jahr 2022, der im Mittelfeld aber noch voll konkurrenzfähig ist. Entscheidend ist die integrierte Radeon 680M Grafik: Sie liefert laut Tests über 55 Prozent mehr Leistung als vergleichbare Intel-Lösungen.
Ausgestattet mit 24 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher und einer 512 GB SSD verbraucht das System im Normalbetrieb rund 30 Watt. Zur Ausstattung gehören ein USB4-Anschluss, 2,5G-LAN und Wi-Fi 6. Bis zu drei 4K-Monitore lassen sich gleichzeitig betreiben. Der Preis: rund 501 Euro.
Acemagician M1: Rabatt für das AMD-Modell
Einen Tag zuvor sorgte der Acemagician M1 für Aufsehen. Das Gerät mit Ryzen 7 7735HS und ebenfalls 24 GB RAM wurde bei großen Händlern auf umgerechnet rund 439 Euro reduziert. Besonders hervorzuheben: Die Speicherkapazität lässt sich auf bis zu 4 TB erweitern, und mit sechs USB-A-Anschlüssen sowie einem dedizierten DisplayPort ist das Gerät bestens für Peripherie gerüstet.
Workstation-Klasse: Ryzen AI Max+ 395 für Enthusiasten
Wer keine Kompromisse machen will, kann seit heute den AMD Ryzen AI Max+ 395 vorbestellen. Die Workstation im Mini-Format kostet umgerechnet rund 3.999 Euro und bietet 16 Zen-5-Kerne, eine Radeon 8060S GPU sowie 128 GB LPDDR5X-8000 Unified Memory. Dazu kommen 10GbE-Netzwerk – ein Gerät für anspruchsvolle Profis.
Intel Panther Lake: KI und Thunderbolt 4
Auch Intel mischt kräftig mit. Die neue Panther-Lake-Architektur kommt im ASRock Industrial NUC BOX-358H zum Einsatz. Das Barebone-System setzt auf den Intel Core Ultra X7 358H mit 16 Kernen und Intel Arc B390 Grafik. Es unterstützt bis zu 96 GB DDR5-5600 RAM sowie Wi-Fi 7 und Thunderbolt 4.
Fast identische Hardware steckt im GPD BOX Mini-PC, der heute vorgestellt wurde. Das Besondere: ein integriertes 160W-GaN-Netzteil und 32 GB LPDDR5X-RAM mit 8533 MT/s. Im Geekbench 6 erreicht das System 2.873 Punkte im Single-Core und 16.709 im Multi-Core. Der Stromverbrauch liegt im Leerlauf bei nur 8 Watt, unter Last beim Gaming bei etwa 72 Watt – bei maximal 67 Grad Celsius Innentemperatur.
RISC-V und modulare Systeme: Neue Wege
Der Mini-PC-Markt wird zunehmend experimenteller. Der MilkV Jupiter 2 setzt auf die offene RISC-V-Architektur: Ein 16-Kern-SpacemiT K3 SoC und 32 GB RAM laufen unter einem Debian-basierten Betriebssystem mit Kernel 6.18.3.
Moderne Hardware-Architekturen wie RISC-V zeigen alternative Wege auf, doch auch für klassische Mini-PCs bietet Ubuntu eine leistungsstarke und kostenfreie Basis. Das Gratis-Startpaket zeigt Ihnen, wie Sie das System parallel zu Windows testen und von mehr Geschwindigkeit und Stabilität profitieren. Kostenloses Linux-Startpaket inkl. Ubuntu anfordern
Einen modularen Ansatz verfolgt der Khadas Mind 2. Das nur 435 Gramm leichte Basismodul mit Intel Core Ultra 7 155H lässt sich über eine externe GPU-Dockingstation erweitern – mit einer RTX 5060 Ti und 16 GB GDDR7-Speicher. Preis: 1.499 Euro für das Basismodul, weitere 1.499 Euro für die Dockingstation.
GMKtec G3 Pro: Schnäppchen für Sparfüchse
Für den schmalen Geldbeutel gibt es den GMKtec G3 Pro. Das Gerät mit Intel Core i3-10110U, 16 GB RAM und zwei HDMI-2.0-Anschlüssen wurde um satte 37 Prozent reduziert und kostet nun umgerechnet rund 290 Euro. Ein Einstiegsgerät für einfache Büroaufgaben oder als Media-Center.

