Während Hersteller wie Geekom und Acemagic mit Rabattaktionen um Kunden buhlen, setzen PELADN und Minisforum neue Maßstäbe bei KI-gestützten Workstation-Geräten. Der Trend ist eindeutig: Leistungsstarke Minirechner dringen in Bereiche vor, die lange großen Desktop-Systemen vorbehalten waren.
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Jubiläums-Rabatte und Schnäppchenjagd
Acemagic feiert sein vierjähriges Bestehen mit Preisnachlässen von bis zu 62 Prozent. Das Flaggschiff F5A mit Ryzen AI 9 HX 370 startet bei umgerechnet rund 670 Euro. Besonders auffällig: Der Retro X5, ebenfalls mit dem leistungsstarken Ryzen-Prozessor, im Design klassischer Spielkonsolen. Auch das NAS-Modell N3A, das bis zu 136 Terabyte Speicher aufnimmt, ist mit etwa 265 Euro stark reduziert.
Schnäppchenjäger kommen auf ihre Kosten. Das Firebat AM6 mit Ryzen 7 7735HS und Windows 11 ist auf AliExpress für rund 260 Euro gelistet – ein deutlicher Preissturz gegenüber den üblichen 395 Euro. Der GMKtec G3 Pro mit Intel i3-10110U kostet bei Amazon aktuell 267 Euro, ein Rabatt von 37 Prozent.
Geekom lockt mit einer zeitlich begrenzten Aktion für sein A6-Modell. Vom 9. bis 21. Juni 2026 zahlen Prime-Mitglieder umgerechnet 440 Euro, Standardkunden 477 Euro für das Gerät mit Ryzen 7 6800H. Der Hersteller garantiert den Preis: Sinkt er während der Sommerschlussverkäufe, gibt es die doppelte Differenz zurück.
KI-Leistung im Mini-Format
Die Zukunft gehört der künstlichen Intelligenz – das zeigen die neuesten Ankündigungen. PELADN hat den YO2 Mini PC in China für umgerechnet rund 2.790 Euro auf den Markt gebracht. Das Gerät zählt zu den leistungsstärksten seiner Klasse: Ryzen AI Max Plus 395 mit 16 Zen-5-Kernen, Radeon 8060S GPU, bis zu 128 Gigabyte LPDDR5X-RAM und satte 126 TOPS KI-Rechenleistung.
Minisforum bietet sein N5 Max NAS bis zum 15. Juni 2026 für etwa 2.270 Euro an. Auch hier kommt die Ryzen AI Max+ 395-Architektur zum Einsatz. Mit zwei 10-Gigabit-Ethernet-Anschlüssen, fünf HDD-Einschüben und fünf M.2-Steckplätzen richtet es sich an Profis, die hohe Speicherkapazität mit KI-Fähigkeiten verbinden wollen.
Die großen Hersteller ziehen nach. Acer erweitert seine Veriton-Serie um die RA110 KI-Workstation sowie die Veriton-Vero-6000- und 4000er-Reihe. Sie nutzen Intels Core Ultra Series 2 und AMDs Ryzen AI Max+ Prozessoren – mit Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit. ASUS hat zudem die Spezifikationen des NUC 14 Pro AI veröffentlicht, der mit Intel Core Ultra (Lunar Lake) und Wi-Fi 7 kommt.
Moderne KI-Rechner setzen zwingend ein aktuelles Betriebssystem voraus, doch viele ältere PCs gelten offiziell als inkompatibel für das notwendige Upgrade. Ein legaler Experten-Trick ermöglicht es jedoch, Windows 11 auch auf diesen Geräten ohne neue Hardware und ohne Datenverlust zu installieren. Kostenlosen Upgrade-Guide für inkompatible PCs sichern
Business-Lösungen und Nischenprodukte
Für professionelle Umgebungen gibt es den Dell Pro Micro E (2026) . Der 1,2-Liter-Business-PC mit AMD Ryzen 5 150 ist ab etwa 580 Euro auf dem chinesischen Markt erhältlich. Vorinstalliert ist Windows 11 Pro, die Anschlussvielfalt umfasst HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4a.
GPD startet am 15. Juni 2026 eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo. Die GPD Box, ein Mini-PC mit Core Ultra 7 356H, startet bei umgerechnet rund 1.335 Euro. Das G2 eGPU-Dock kostet etwa 355 Euro. Der GPD MicroPC 2, ein 7-Zoll-Handheld, erhält eine neue Option mit 8-Kern-Intel Core 3 N350 ab rund 670 Euro.
Erste Tests des GEEKOM A7 2026 Edition laufen bereits. Das 550 Euro teure Gerät mit Ryzen 5 7545U, zwei USB4-Anschlüssen und 2,5-Gigabit-Ethernet positioniert sich als solider Allrounder für Heim- und Büronutzung – und zeigt, dass Leistung längst nicht mehr an die Größe des Gehäuses gebunden ist.

