Die CES 2026 ist vorbei, doch die neuen Mini-PCs von Geekom und GMKtec mit Intels Panther-Lake-CPUs setzen jetzt Maßstäbe. Sie verwandeln die kompakten Rechner von Nischengeräten in vollwertige Desktops für KI und Gaming.
GMKtec EVO-T2: Der Leistungs-König
GMKtec positioniert sich mit dem EVO-T2 an der Spitze des Marktes. Das System nutzt die Top-CPU Intel Core Ultra X9 388H. Die Spezifikationen sind außergewöhnlich: Bis zu 128 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher – bisher bei Mini-PCs unerreicht – und Anschlüsse für bis zu 16 TB Speicher machen den EVO-T2 zur Leistungszentrale.
Ein besonderes Highlight ist der OCuLink-Port für externe Grafikkarten. Doch die integrierte Intel Arc B390 GPU macht dies oft überflüssig. Mit 180 TOPS für KI-Aufgaben zielt GMKtec gezielt auf den wachsenden „AI-PC“-Markt. Lokale Sprachmodelle laufen so ohne Cloud-Anbindung.
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Geekom: Premium-Linie für jeden Anspruch
Geekom erweitert seine IT-Serie mit zwei Panther-Lake-Modellen. Das Flaggschiff IT15 2026 Edition mit Core Ultra 9 386H spricht Profis und Kreative an. Die IT13 Max 2026 Edition mit Core Ultra 7 366H macht die Architektur erschwinglicher.
Beide behalten das kompakte Design unter einem Liter Volumen. Ein aktualisiertes Kühlsystem soll die Wärme der neuen Chips effizient abführen. So bleibt die Leistung hoch, ohne dass die Lüfter aufdrehen müssen.
Grafiksprung durch Intel Arc B390
Das Herzstück ist Intels Core Ultra Serie 3 „Panther Lake“. Die integrierte Intel Arc B390 GPU mit Xe3-„Celestial“-Architektur bedeutet einen Quantensprung. Benchmarks zeigen: AAA-Titel wie Cyberpunk 2077 laufen jetzt flüssig – bisher auf integrierter Grafik unmöglich.
Für Nutzer ist das revolutionär. Der Mini-PC wird zum Einstiegs-Gaming-PC oder Videobearbeitungs-Workstation. Die Effizienz des 18A-Prozesses sorgt für hohe Dauerleistung bei geringer Geräuschentwicklung.
Marktanalyse: Mini-PCs werden erwachsen
Die parallelen Vorstöße von Geekom und GMKtec zeigen einen Trend: Mobile Chips ersetzen den Desktop. Seit Intel seine NUC-Sparte an ASUS verkaufte, drängen Dritthersteller in diese Lücke. Der Wettlauf um die neueste Hardware ist eröffnet.
Die Panther-Lake-Systeme konkurrieren direkt mit AMD-Modellen wie „Strix Halo“. Doch Intels Fokus auf KI-Performance könnte den Ausschlag geben. Die Unterstützung für 128 GB RAM beim EVO-T2 beseitigt zudem einen alten Engpass für Virtualisierung und Datenanalyse.
Ausblick und Verfügbarkeit
Die Systeme sollen im ersten Quartal 2026 in den Handel kommen. Offizielle Preise stehen noch aus. Top-Konfigurationen mit High-End-CPU und Maximal-RAM werden jedoch die 1000-Euro-Marke erreichen. Der Kampf zwischen Intel und AMD um die Mini-PC-Vorherrschaft hat begonnen – die Latte liegt jetzt sehr hoch.
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