Das kompakte System richtet sich an Profis, die auf engem Raum maximale Rechenleistung benötigen.
Leistung im Mini-Format
Die G3A Mini Workstation kommt in einem nur 3,46 Liter kleinen Gehäuse und ist ab sofort für 2.399 Euro vorbestellbar. Im Inneren werkeln ein Intel Core i9-13900F sowie eine NVIDIA RTX 2000 Ada Workstation-GPU. Die Basisausstattung umfasst 32 Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher und eine 1-Terabyte-SSD.
Damit positioniert sich ACEMAGIC im wachsenden Markt für kompakte Profi-Rechner – eine Nische, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.
KI-Welle erfasst kompakte Workstations
Der Markt für Mini-PCs erlebt derzeit einen regelrechten Boom. Gleich mehrere Hersteller haben heute Systeme vorgestellt, die speziell für lokale KI-Anwendungen ausgelegt sind.
MINIX etwa bringt den ER939-AI Pro in Japan für umgerechnet rund 4.350 Euro an den Start. Das Besondere: satte 128 Gigabyte LPDDR5X-8000 Unified Memory und ein AMD Ryzen AI Max+ 395 mit einer NPU-Leistung von 50 TOPS. Das System kann komplexe KI-Modelle lokal ausführen – ohne Cloud-Anbindung.
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Auch ASRock präsentierte mit dem AI BOX-A395 ein ähnlich ausgestattetes Gerät. Es bietet ebenfalls bis zu 128 GB Unified Memory, duale 10GbE-Netzwerkschnittstellen und vier Display-Ausgänge mit 8K-Unterstützung.
Industrietaugliche Alternativen
Für extreme Einsatzbedingungen hat Firefly den AIBOX-9075 entwickelt. Das ab dem 26. Juni verfügbare Edge-Gerät wird von einem Qualcomm DragonWing IQ-9075 angetrieben und liefert 200 TOPS INT8-Leistung. Preis: rund 1.250 Euro. Der Clou: Der Mini-Rechner arbeitet zuverlässig bei Temperaturen von minus 40 bis plus 85 Grad Celsius.
Nvidia drängt mit Spark-Chip in den Markt
Ein Blick auf die jüngsten Messeneuheiten zeigt: Der Trend zu kompakten KI-Systemen ist kein Strohfeuer. Auf der Computex Anfang Juni stellte Nvidia gemeinsam mit MediaTek den RTX Spark Superchip vor. Die ARM-basierte Plattform kombiniert 20 CPU-Kerne mit einer Blackwell-GPU und soll eine KI-Leistung von einem Petaflop erreichen.
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Ab Herbst 2026 wollen Hersteller wie ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI erste Geräte mit dem chip ausliefern. Die Einstiegspreise beginnen bei rund 1.800 Euro.
Neue Handhelds und DIY-Trend
Auch im Bereich der mobilen Gaming-Computer tut sich einiges. Der OneXPlayer 3 startete am 25. Juni auf Indiegogo – mit Intel Arc G3 Extreme Plattform und einem 8,8-Zoll-AMOLED-Display. Die Preise liegen zwischen 1.400 und 1.700 Euro.
Parallel dazu veröffentlichte AYANEO den Pocket Micro 2 mit Snapdragon-Chip und Metallgehäuse. Und im DIY-Segment sorgt der Designer Jacob Terkelsen mit dem „Terk Box“ für Aufsehen – einem 3D-gedruckten Mini-ITX-Gehäuse, das Platz für eine RTX 5060 bietet.
Der Markt für kompakte Rechner ist so vielfältig wie nie zuvor. Ob als KI-Workstation, Industrie-PC oder Gaming-Handheld – die Nachfrage nach leistungsstarker Hardware im Mini-Format wächst rasant.

