Modern Warfare 4 Beta: DLSS 4.5 Ray Reconstruction mit 35% höherem Rechenaufwand

Data Miner finden DLSS 4.5 Ray Reconstruction in CoD-Beta. NVIDIA plant Release für alle RTX-Karten mit 27 unterstützten Spielen.

In den Dateien des Beta-Clients von Call of Duty: Modern Warfare 4 sind Hinweise auf eine neue Iteration von NVIDIAs Upscaling-Technologie entdeckt worden. Data Miner fanden Referenzen auf DLSS 4.5 Ray Reconstruction (Version 310.7.128). Diese Entdeckung deutet auf einen unmittelbar bevorstehenden Rollout der Technologie hin, die deutliche technische Weiterentwicklungen gegenüber früheren Versionen aufweisen soll.

Erhöhter Rechenaufwand und technische Optimierungen

NVIDIA bereitet offenbar eine umfassende Aktualisierung seiner DLSS-Infrastruktur vor. Den Funden aus den Programmdateien zufolge nutzt die neue Version das sogenannte Preset F. Im Vergleich zu bisherigen Implementierungen verfüge das Modell über 20 % mehr Parameter. Damit einher geht ein um 35 % gestiegener Rechenaufwand, was auf ein komplexeres KI-Modell zur Verbesserung der Strahlungsberechnung (Ray Reconstruction) hindeutet.

Ein Leak des GeForce-Treibers in der Version 615.xx, der in Branchenforen mit einem Datum vom 13. August 2026 gelistet wurde, untermauert diese Erkenntnisse. Der Leak weist darauf hin, dass DLSS 4.5 Ray Reconstruction für alle RTX-Grafikkarten der Serien 20 bis 50 ausgerollt werden soll.

Branchenexperten erwarten eine offizielle Vorstellung im Rahmen der Gamescom, passend zum für den 27. August geplanten Release von Resonance: A Plague Tale Legacy.

Breite Spieleunterstützung und Rollout-Pläne

Zum offiziellen Start soll die neue Ray-Reconstruction-Technologie bereits von 27 Spielen unterstützt werden. Neben der Integration in Modern Warfare 4 listen die geleakten Treiber-Informationen auch Game-Ready-Support für Titel wie Resonance: A Plague Tale Legacy sowie Hell Let Loose: Vietnam auf.

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Analysen von Data Minern ergaben zudem, dass sich DLSS 4.5 über den Profile Inspector bereits in bestehenden Titeln aktivieren lässt. Erste Tests wurden demnach erfolgreich in grafisch anspruchsvollen Anwendungen wie Alan Wake 2, Cyberpunk 2077, Crimson Desert und Hogwarts Legacy durchgeführt.

Beta-Test von Modern Warfare 4 liefert technische Einblicke

Die Entdeckung der neuen DLSS-Version fiel mit dem Start der Early-Access-Beta von Modern Warfare 4 zusammen, die für den Zeitraum vom 21. bis zum 25. August angesetzt ist. Eine offene Beta-Phase soll vom 28. August bis zum 1. September folgen, wobei für diesen Zeitraum auch Support für die kommende Switch-2-Konsole angekündigt wurde.

Infinity Ward und Beenox nutzen die Testphase zudem für die Einführung eines neuen Shader-Preloading-Verfahrens. Diese Funktion kompiliert Shader bereits vor dem Spielstart oder nach Aktualisierungen im Hintergrund.

Ziel der Entwickler ist es, das sogenannte Stottern (Stuttering) während des Spielverlaufs zu reduzieren und die Notwendigkeit von Neustarts nach Updates zu minimieren. Die Funktion kann bei Bedarf durch den Nutzer deaktiviert oder abgebrochen werden.

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Für die Teilnahme an der PC-Beta wurden Mindestanforderungen definiert, die eine GTX 970, GTX 1060 oder RX 470 mit mindestens 3 GB VRAM und 12 GB Arbeitsspeicher vorsehen. Die Empfehlungen für einen reibungslosen Betrieb liegen bei einer RTX 3060 Ti oder RX 6700 XT mit 8 GB VRAM.

Grundvoraussetzung für alle PC-Nutzer sind zudem TPM 2.0, Secure Boot sowie die Unterstützung von DirectX 12. Die Beta umfasst unter anderem die erste Kampagnenmission „Entrenched“, sechs Mehrspieler-Karten sowie 19 verschiedene Waffen.