Der Softwareanbieter monday.com steht vor einer wichtigen Bewährungsprobe. An diesem Montag veröffentlicht das Unternehmen seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 – und damit den Schlussstein eines entscheidenden Jahres. Investoren erwarten nicht nur starke Umsätze, sondern vor allem Belege für den Erfolg der Unternehmensstrategie.
Analysten erwarten starkes Umsatzwachstum
Die Erwartungen sind hoch: Marktbeobachter prognostizieren für monday.com einen Umsatz von rund 329,5 Millionen Euro. Das entspräche einem Wachstum von fast 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der bereinigte Gewinn soll sich bei etwa 0,92 Euro je Aktie einpendeln. Besonders spannend wird, ob das Unternehmen an seine Erfolgsserie anknüpfen kann. Bislang übertraf monday.com die Erwartungen der Analysten regelmäßig.
Die aktuelle Berichtssaison im Software-Sektor liefert ein gemischtes Bild. Die Ergebnisse von Konkurrenten wie Atlassian und Microsoft haben bereits einen Eindruck vom Marktklima vermittelt. Vor diesem Hintergrund wird die Reaktion der Anleger auf die monday.com-Zahlen besonders aufschlussreich sein.
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Der Kampf um die Großkunden
Ein zentraler Wachstumstreiber für monday.com ist die gezielte Expansion im Unternehmenskundengeschäft. Die Plattform will sich verstärkt an große, komplexe Organisationen verkaufen. Der Erfolg misst sich an der Zahl der Kunden, die mehr als 50.000 Euro Jahresumsatz bringen. Im dritten Quartal gewann das Unternehmen 291 Neukunden in dieser wertvollen Kategorie.
Die Zahlen für das Schlussquartal werden nun genau daraufhin analysiert: Zeigt sich eine weitere Beschleunigung? Starke Zuwächse bei Großkunden gelten als Schlüsselindikator für die langfristige Tragfähigkeit des Geschäftsmodells. Diese Verträge sind nicht nur umsatzstärker, sondern führen auch zu höheren Margen und einer geringeren Kundenfluktuation.
KI als entscheidender Wettbewerbsvorteil
Künstliche Intelligenz wird zum zentralen Schlachtfeld in der Branche. monday.com setzt hier auf seinen KI-Assistenten „Sidekick“, der inzwischen zur primären Schnittstelle für KI-Interaktionen auf der Plattform avanciert ist. Die KI soll Nutzern helfen, Inhalte zu generieren, komplexe Updates zusammenzufassen und Arbeitsabläufe zu automatisieren.
Investoren werden genau hinhören: Wie stark wird die KI-Funktionalität bereits von Kunden angenommen? Und vor allem: Führen diese Features zu neuen Vertragsabschlüssen oder zu höheren Ausgaben bei Bestandskunden? Der Nachweis, dass die Investitionen in KI sich auszahlen, ist für die Glaubwürdigkeit der Innovationsstrategie entscheidend.
Ein Markt im Boom – mit hartem Wettbewerb
Das Umfeld ist grundsätzlich günstig. Der globale Markt für Projektmanagement-Software boomt und soll Prognosen zufolge von über elf Milliarden Euro 2026 auf mehr als 23 Milliarden Euro 2031 wachsen. Getrieben wird dies von der digitalen Transformation und dem Bedarf an Tools für hybride Teams.
Doch der Wettbewerb ist intensiv. monday.com positioniert sich mit seiner flexiblen „Work OS“-Plattform, die sich durch No-Code/Low-Code-Workflows und hohe Anpassbarkeit auszeichnet. Damit zielt das Unternehmen bewusst auf Branchen jenseits der Tech-Welt ab, von Marketingagenturen bis zu Bauunternehmen.
Der Blick nach vorne: Die Weichen für 2026
Fast noch wichtiger als die Quartalszahlen selbst wird der Ausblick der Unternehmensführung sein. Die Prognosen für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2026 gelten als Stimmungsbarometer. Sie zeigen, wie zuversichtlich das Management angesichts der makroökonomischen Unsicherheiten in sein Wachstum ist.
Die Botschaft an die Investoren muss klar sein: monday.com kann auch in einem dynamischen und wettbewerintensiven Markt profitabel expandieren. Die Weichen dafür stellt der Konzern mit seiner Produktinnovation und der konsequenten Weiterentwicklung seiner KI-Strategie.
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