Monzo Mobile startet: eSIM-Tarife mit 99% Netzabdeckung

Die Ablösung der Plastik-SIM schreitet voran: Monzo startet, China testet und neue iPhone-Features geplant.

Weltweit setzen Anbieter auf digitale Profile, Fintechs drängen in den Markt und neue Hardware-Funktionen sollen die Datensicherheit verbessern.

Globaler Siegeszug der eSIM

Die Umstellung auf rein softwarebasierte Konnektivität gewinnt 2026 deutlich an Fahrt. Große Mobilfunkanbieter wie AT&T und Ubigi haben ihre Aktivierungsprozesse Anfang Juli aktualisiert. Kunden installieren die digitalen Profile per QR-Code oder manuellen Aktivierungscodes direkt auf ihren iPhones. Der Vorteil: Mehrere Profile lassen sich speichern, zwischen verschiedenen Datentarifen wechseln Nutzer bequem in den Geräteeinstellungen.

Neue Partnerschaften erweitern zudem die internationale Reichweite. Der costa-ricanische Anbieter ICE (kölbi) startete im Juli 2026 einen globalen eSIM-Dienst in Kooperation mit Airalo. Das Angebot deckt rund 200 Länder ab – Nutzer kaufen Prepaid-Datenpakete online und aktivieren sie sofort per QR-Code. Auch reiseorientierte Anbieter wie Yesim haben ihre daten-only-Tarife für entsperrte, eSIM-fähige Geräte optimiert. Allerdings fehlen bei diesen Angeboten klassische Sprach- und SMS-Dienste.

China und Großbritannien: Zwei Märkte, unterschiedliche Wege

In China hat die Regierung kommerzielle Tests für die drei großen Netzbetreiber China Unicom, China Mobile und China Telecom genehmigt. Die Folge: Am 22. Oktober 2025 kam mit dem iPhone Air ein reines eSIM-Modell auf den Markt. Die Aktivierung erfolgt zwingend in einer Filiale des Anbieters – danach werden physische SIM-Karten unbrauchbar. Die monatlichen Kosten variieren: Für Wearables liegen sie bei umgerechnet rund zehn Yuan, eigenständige Uhrentarife kosten etwa 20 Yuan.

Großbritannien erlebt derweil einen Vorstoß aus der Finanzbranche. Monzo Mobile startet im Sommer 2026 mit eSIM-basierten Tarifen und verspricht 99 Prozent Netzabdeckung. Voraussetzung: ein Monzo-Girokonto. Die Angebote umfassen 5G-Zugang und Roaming in über 20 Ländern. Besonders clever: Eine Treuestaffel gewährt jährlich fünf Prozent Rabatt auf die Plan-Kosten – maximal 30 Prozent sind drin.

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Hardware-Deals und Datenschutz der Zukunft

Europäische Anbieter locken im Juli 2026 mit aggressiven Bundle-Angeboten. Die Telefónica-Tochter O2 etwa bietet das iPhone 17 Pro Max und andere Flaggschiff-Modelle für einen symbolischen Euro Aufpreis – gekoppelt an langfristige Datenverträge. Die Pakete enthalten oft 50 GB 5G-Volumen mit jährlichen Steigerungen, manchmal kombiniert mit der Watch Ultra 3 oder den AirPods Pro 3.

Spannend wird der Blick auf künftige Hardware. Berichte vom Juli 2026 deuten an, dass das erwartete iPhone 18 erweiterte Privatsphäre-Funktionen erhalten könnte. Eine Standortverschleierung soll speziell an Apples eigenen C2-Modem gekoppelt sein. Frühen Informationen zufolge könnte diese Funktion bei Modellen mit Fremd-Modems fehlen. Aufgrund unterschiedlicher Infrastruktur-Anforderungen – etwa die Unterstützung von mmWave – könnten einige Regionalversionen weiterhin auf externe Modem-Lieferanten setzen.

Speicherfresser und Sicherheitslücken: Die Schattenseiten

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Der wachsende Datenhunger bringt technische Probleme mit sich. Ein im Juli 2026 identifizierter Systemfehler sorgt dafür, dass „Systemdaten“ auf iPhones bis zu 100 Gigabyte internen Speicher belegen können. Betroffenen Nutzern empfehlen Experten eine DFU-Wiederherstellung, das Leeren der Caches und die Installation aller verfügbaren Updates.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Juli 2026 zudem neue Sicherheitsempfehlungen herausgegeben. Die Behörde rät, drahtlose Funktionen wie WLAN, Bluetooth und NFC zu deaktivieren, wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Automatisierungstools wie iOS-Kurzbefehle oder Android-Systemeinstellungen sollen helfen, diese Funktionen zu verwalten und potenzielle Angriffspunkte auf mobilen Geräten zu reduzieren.