Moondrop EVO 2: Ohrbügel-Modul bringt In-Ears für 99,99 Dollar kabellos

Der Ohrbügel-Adapter unterstützt Bluetooth 6.0, hochauflösende Codecs und bietet mit Ladeetui bis zu 60 Stunden Laufzeit.

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Der Audiohersteller Moondrop bringt sein neues Ohrbügel-Verstärkermodul EVO 2 auf die internationalen Märkte. Wie aus Branchenberichten vom 5. Oktober 2026 hervorgeht, setzt das Unternehmen den weltweiten Preis bei 99,99 US-Dollar an.

In Japan ist das Gerät zeitgleich für 16.650 Yen inklusive Steuern gestartet und unter anderem über Amazon erhältlich. Das Zubehör richtet sich an Nutzer, die kabelgebundene In-Ear-Kopfhörer mit abnehmbaren Kabeln drahtlos weiterverwenden möchten.

Drahtlosstandard Bluetooth 6.0 und integrierter Digitalverstärker

Das Modul wandelt kompatible Ohrhörer in kabellose Bluetooth-6.0-Geräte um. Technisch basiert der EVO 2 auf einem eigens entwickelten Custom-TWS-01-SoC, der im 22-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Dieser Bluetooth-Chip entstand in Zusammenarbeit mit einem großen Hersteller von Drahtlos-Audiochips mit dem Ziel, einen geringen Energieverbrauch mit hoher Treibleistung zu kombinieren.

Im Gehäuse arbeitet der Prozessor zusammen mit einem separaten Class-D-Verstärker, dessen Wirkungsgrad bei über 90 Prozent liegt. Um interne Signalstörungen zu verringern, erfolgt die Übertragung der Audiodaten zwischen dem Funkchip und dem Verstärker vollständig auf digitalem Weg.

Hochauflösende Audio-Codecs und DSP-Anpassung

Bei der Signalübertragung deckt das System verschiedene Übertragungsstandards ab. Neben SBC und AAC unterstützt der EVO 2 auch LC3 sowie hochauflösende Formate: LHDC-V wird mit bis zu 24 Bit bei 192 Kilohertz verarbeitet, während LDAC Raten von bis zu 24 Bit bei 96 Kilohertz ermöglicht. Voraussetzung für die Nutzung bleibt, dass das gekoppelte Abspielgerät die jeweiligen Formate ebenfalls ansteuern kann.

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Wer hochwertige kabelgebundene In-Ears besitzt, kennt das Dilemma: top Klang, aber immer das Kabel dabei. Ein Ohrbügel-DAC-Modul wie das jetzt in Japan gestartete EVO 2 verspricht die Lösung — Bluetooth 6.0, LDAC, LHDC-V und ein 10-Band-EQ machen Ihre vorhandenen Ohrhörer kabellos, ohne auf Klang zu verzichten. Unser kostenloser Guide zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie die Umrüstung gelingt. Jetzt kostenlosen Umrüst-Guide anfordern

Für die klangliche Abstimmung stellt das Modul integrierte Signalverarbeitungsfunktionen bereit. Dazu gehören ein parametrischer Zehn-Band-Equalizer, eine automatische Entzerrung sowie Optionen zum Teilen erstellter Klangprofile. Für Sprachübertragungen sind Dual-Mikrofone mit Beamforming-Technik verbaut. Zudem verfügt das System über einen speziellen Gaming-Modus, der die Latenz auf 60 Millisekunden senkt.

Anschlussvarianten und Akkulaufzeit

In der aktuellen Ausführung wird der Adapter über einen 0,78-Millimeter-Zwei-Pin-Anschluss mit den Kopfhörern verbunden. Varianten mit MMCX- und FitEar-Anschlüssen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

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Bluetooth-Klangverlust ist für Audiophile ein Reizthema: Manche Codecs klingen dünn, andere brauchen die richtige Quelle. Wer seine kabelgebundenen In-Ears kabellos nutzen will, sollte wissen, welcher Übertragungsstandard zu welchem Abspielgerät passt. Unsere Vergleichstabelle zeigt LDAC, LHDC-V und LC3 im direkten Duell — plus EQ-Setup für Ihren Klang. Codec-Vergleich jetzt gratis anfordern

Die Betriebsdauer beziffert der Hersteller auf bis zu 15 Stunden kontinuierliche Wiedergabe bei Verwendung des AAC-Codecs und einer Lautstärke von 50 Prozent. In Verbindung mit dem mitgelieferten Ladeetui, das rund drei zusätzliche Ladezyklen bereitstellt, erhöht sich die Gesamtlaufzeit auf bis zu 60 Stunden. Bei der Nutzung rechenintensiverer Codecs wie LDAC oder LHDC können die tatsächlichen Akkulaufzeiten abweichen.