MOREFINE G2 eGPU: Desktop-Power für unterwegs

Neue eGPU, Netzteile und Controller verschmelzen mobile mit stationärer Rechenleistung. Thunderbolt 5 und KI-Chips treiben die Nachfrage.

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Die Welt der Computer-Peripherie erlebt einen radikalen Wandel. Eine Welle von Produktankündigungen am heutigen Sonntag zeigt: Die Grenzen zwischen Laptop und Desktop-PC verschwimmen zunehmend. Treiber sind neue Hochgeschwindigkeitsstandards wie Thunderbolt 5 und die Integration künstlicher Intelligenz in nahezu jede Hardware-Kategorie.

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Kompakte eGPU mit Desktop-Chip

Ein Meilenstein für mobile Nutzer: Der chinesische Hersteller MOREFINE hat die G2 vorgestellt, eine externe Grafikkarte (eGPU) im Taschenformat. Das Besondere: Statt abgespeckter Mobil-Chips kommt hier ein echter Desktop-Prozessor zum Einsatz – die NVIDIA RTX 5060 Ti mit 16 Gigabyte GDDR7-Speicher.

Bisher scheiterten externe Grafiklösungen oft an Bandbreiten-Engpässen. Die G2 umgeht dieses Problem durch den Einsatz von Thunderbolt 5 und OCuLink 4.0 x4. Damit sind 4K-Spiele mit 144 Hertz flüssig möglich. Trotz der Leistung bleibt das Gerät mit 700 Gramm und den Maßen 140x100x54 Millimetern erstaunlich kompakt. Ein integriertes 100-Watt-Netzteil lädt gleichzeitig das angeschlossene Notebook.

Der Verkauf startet am 20. Mai 2026 – zum Preis von umgerechnet rund 1.000 Euro.

Hochleistungs-Netzteile und Spezial-Controller

Parallel dazu treibt Seasonic die Stromversorgung voran. Das neue Vertex SAKURA GX-1000 Edition ist ein 1000-Watt-Netzteil nach den aktuellen Standards ATX 3.1 und PCIe 5.1. Der spezielle 12V-2×6-Stecker versorgt selbst die hungrigsten Grafikkarten der nächsten Generation. Das Kirschblüten-Design und eine Garantie von bis zu zwölf Jahren unterstreichen den Anspruch auf Langlebigkeit.

Für Spiele-Fans hat GameSir den Swift Drive entwickelt – den ersten Handheld-Controller mit Direct-Drive-Force-Feedback. Die Technik, die bisher High-End-Lenkrädern vorbehalten war, soll nun auch in kompakter Form taktile Rückmeldungen liefern. Ein Gamechanger für Simulationsspiele auf der Couch.

Retro-Charme trifft auf moderne Technik

Die DIY-Community bekommt ebenfalls Zuwachs: Ein neues 3D-gedrucktes PC-Gehäuse im Retro-Stil wurde vorgestellt. Es passt für ITX-Mainboards und Standard-ATX-Netzteile. Ein vorderer 3,5-Zoll-Schacht wurde für moderne USB-Anschlüsse adaptiert. Die Baupläne sind öffentlich verfügbar – ein Paradebeispiel für die wachsende Schnittmenge aus Retro-Ästhetik und moderner Fertigung.

Mobilität fürs Auto und unterwegs

Auch die Automobil-Elektronik rüstet auf: Portronics Tune Prime ist ein Wireless-Adapter für Android Auto und CarPlay, der Video-Streaming-Dienste wie YouTube und Netflix auf das Fahrzeug-Display bringt. Pioneer präsentiert zeitgleich ein neues CarPlay-Radio mit Dolby Atmos – hochauflösender Klang fürs Auto.

Dyson setzt bei der Supersonic Travel auf extreme Miniaturisierung: Der neue Haartrockner ist 32 Prozent kleiner und 25 Prozent leichter als sein Vorgänger (330 Gramm). Weltspannung und eine Temperaturkontrolle, die 100 Mal pro Sekunde misst, sollen Haarschäden verhindern. Eine Launch-Veranstaltung ist vom 15. bis 17. Mai in Manila geplant.

Luxus-Kopfhörer und smarte Bausteine

Bowers & Wilkins bringt die Pi8 McLaren Edition auf den Markt – High-End-In-Ears mit Rennsport-Branding. Und LEGO wagt den Schritt ins Interaktive: Der „Smart Brick“ soll ab Januar 2027 vorbestellbar sein.

Warum dieser Boom? KI und neue Chips treiben die Nachfrage

Der Peripherie-Boom ist kein Zufall. Intels Core Series 3 auf Basis des 18A-Prozesses ist seit dem 16. April verfügbar. Zusammen mit den ersten Referenzdesigns des „Wildcat Lake“ (gesichtet am 23. April) steigt der Bedarf an Peripherie, die mit den höheren NPU-Leistungen und I/O-Geschwindigkeiten Schritt hält.

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Laut einer Dell-Studie von Ende April nutzen bereits 48 Prozent der Großunternehmen im asiatisch-pazifischen Raum KI-fähige PCs. Branchenbeobachter schätzen den Produktivitätsgewinn auf rund 2,17 Stunden pro Tag für professionelle Anwender.

Die neuen Hochgeschwindigkeitsstandards wie Thunderbolt 5 sind das Rückgrat dieser Entwicklung. NVIDIA und Google Cloud haben kürzlich die nächste KI-Infrastruktur vorgestellt – den Vera Rubin Stack mit Blackwell-GPUs. Was auf Server-Ebene beginnt, sickert in die Consumer-Hardware durch. Geräte wie die MOREFINE G2 werden zum Werkzeug für alle, die lokale Rechenleistung für anspruchsvolle KI-Aufgaben benötigen.

Ausblick: Zweites Quartal 2026 bleibt heiß

Der Peripherie-Markt wird bis Sommer 2026 in Bewegung bleiben. Nach dem Start der MOREFINE G2 am 20. Mai werden Apple-Updates für das Jahresende erwartet. Zwar prognostizieren Analysten einen Rückgang der globalen Notebook-Auslieferungen um rund acht Prozent für 2026 – doch das High-End-Segment wächst. Apple könnte dank seiner Unified-Memory-Architektur und den erwarteten Modellen „MacBook Ultra“ und „iPad Neo“ 2026 zum drittgrößten Notebook-Hersteller aufsteigen.

Gute Nachrichten für Aufrüster: Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher sind von rund 230 Euro im Januar auf etwa 195 Euro im April gefallen. Das macht den Ausbau des Peripherie-Ökosystems erschwinglicher. Die kommenden Monate werden die Verschmelzung von Workstation und mobilem Setup weiter vorantreiben – angetrieben von bandbreitenstarker externer Hardware und immer effizienteren KI-Prozessoren.