Moto Watch Ultra: Erste Smartwatch mit LTE ab 429 Euro

Motorola präsentiert auf der IFA das Edge 70 Plus, seine erste LTE-Smartwatch, ein Qi2.2-Ladegerät und eine Swarovski-Razr-Sonderedition.

Im Rahmen der diesjährigen IFA in Berlin hat Motorola sein Hardware-Portfolio für das kommende Geschäftsjahr deutlich erweitert. Am 5. September 2026 stellte das Unternehmen neben dem neuen Smartphone-Modell Edge 70 Plus auch seine erste Smartwatch mit LTE-Anbindung sowie innovatives Ladezubehör vor.

Die Präsentationen auf der Messe, die vom 4. bis 8. September stattfindet, unterstreichen das Bestreben der Marke, sowohl im Bereich der High-End-Komponenten als auch im Segment der Lifestyle-Accessoires Marktanteile zu gewinnen.

Edge 70 Plus setzt auf Kamera-Leistung und Ausdauer

Das neue Motorola Edge 70 Plus positioniert sich als leistungsstarkes Gerät in der oberen Mittelklasse. Ausgestattet mit einem 6,78 Zoll großen AMOLED-Display, das eine Bildwiederholrate von 144Hz bietet, zielt das Smartphone auf eine flüssige Darstellung ab.

Im Inneren arbeitet der Snapdragon 7s Gen 3 Prozessor. Besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf die optische Ausstattung und die Energieversorgung: Das Gerät verfügt über eine Hauptkamera mit einer Auflösung von 200 Megapixeln.

Für die nötige Ausdauer soll ein Akku mit einer Kapazität von 6.500mAh sorgen, der mit bis zu 45W geladen werden kann. Die Robustheit des Smartphones wird durch die Zertifizierung nach MIL-STD-810H sowie den Einsatz von Gorilla Glass 7i unterstrichen. Einen offiziellen Preis für das Edge 70 Plus nannte Motorola zur Vorstellung noch nicht.

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Premiere für die Moto Watch Ultra mit Mobilfunk

Mit der Moto Watch Ultra führt Motorola seine erste Smartwatch ein, die dank eSIM-Unterstützung und LTE-Konnektivität unabhängig vom Smartphone agieren kann. Die Uhr ist mit Wear OS 6 ausgestattet und nutzt den Snapdragon W5+ Gen 1, einen Chipsatz aus dem Jahr 2022. Das 1,5 Zoll große pOLED-Display erreicht eine Spitzenhelligkeit von 2700 Nits.

Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und ist nach IP68 sowie 5ATM gegen Wasser und Staub geschützt. Ein Schwerpunkt der Uhr liegt auf der Gesundheitsüberwachung, wofür das Unternehmen auf Polar-Fitness-Tracking setzt.

Die Akkulaufzeit wird bei aktiver Nutzung und deaktiviertem Always-on-Display mit zwei Tagen angegeben; eine Ladezeit von 15 Minuten soll ausreichen, um die Uhr für weitere 24 Stunden zu betreiben.

In Europa wird die Moto Watch Ultra für 429 Euro angeboten. Während der Verkauf in den USA bereits am 10. September beginnt, ist der Verkaufsstart im Vereinigten Königreich für den 18. September terminiert.

Magnetisches Laden und Luxus-Sonderedition

Ergänzend zur neuen Hardware wurde der Moto Snap Wireless Charger eingeführt. Das magnetische Ladegerät unterstützt den Qi2.2-Standard mit bis zu 25W. Auf kompatiblen Motorola-Geräten sind über ein proprietäres Protokoll bis zu 30W möglich.

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Der Hersteller gibt an, dass das Gerät über einen Überhitzungsschutz verfügt und im Standby-Modus keinen Strom verbraucht. Der Preis für das Ladegerät, das in drei Pantone-Farben erscheint und mit einem 1,5 Meter langen geflochtenen USB-C-Kabel geliefert wird, liegt bei 39 Euro.

Interessant für Nutzer ist dabei die Information, dass das bereits im Juli 2026 angekündigte Edge 70 Max das derzeit einzige Modell mit nativem Qi2.2-Support ist. Im Vereinigten Königreich wird das Zubehör Mitte bis Ende September 2026 erwartet.

Abgerundet wurde der Messeauftritt durch die Ankündigung der Razr 2026 Swarovski Crystal Edition. Das Foldable, das für 899 US-Dollar angeboten werden soll, ist mit 35 Silver Night Swarovski-Kristallen besetzt und verfügt über ein PANTONE Meteorite-Finish.

Die technischen Spezifikationen entsprechen mit einem MediaTek Dimensity 7450X, 8GB RAM und Android 16 dem Standard-Modell der Razr-Serie von 2026. Die Sonderedition soll in ausgewählten Märkten erscheinen.