Motorola hat auf der IFA 2026 mit der Moto Watch Ultra seine erste Smartwatch mit LTE-Konnektivität vorgestellt. Das Modell markiert zugleich die Rückkehr des Herstellers zu Wear OS, allerdings nicht unter dem bekannten Namen Moto 360. Die Smartwatch soll ab dem 10. September zunächst über Motorola.com erhältlich sein, bevor ab dem 24. September auch Mobilfunkanbieter wie Verizon das Gerät anbieten. In Großbritannien ist der Verkaufsstart für den 18. September vorgesehen.
Technische Ausstattung
Die Moto Watch Ultra kombiniert ein 46-Millimeter-Gehäuse aus Edelstahl mit einem 1,5 Zoll großen pOLED-Display, das eine Helligkeit von bis zu 2700 Nits erreicht.
Angetrieben wird die Uhr vom Snapdragon W5+ Gen 1, unterstützt von 2 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internem Speicher. Als Betriebssystem kommt Wear OS 6 zum Einsatz. Für die Konnektivität sorgt eine eSIM, die eigenständige LTE-Verbindungen ohne gekoppeltes Smartphone ermöglicht.
Zur Ausstattung gehören zudem Dual-Band-GPS für präzisere Standortbestimmung, Google Pay für kontaktloses Bezahlen sowie eine IP68- und 5-ATM-Zertifizierung, die Wasser- und Staubresistenz gewährleisten soll. Für das Fitness- und Gesundheits-Tracking setzt Motorola auf Technologie von Polar.
Der verbaute 550-mAh-Akku soll laut Motorola bei deaktiviertem Always-On-Display eine Laufzeit von rund zwei Tagen ermöglichen.
Preis und Marktpositionierung
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In den USA soll die Moto Watch Ultra zum Startpreis von 349,99 US-Dollar über Motorola.com verkauft werden, in Großbritannien zu einem Preis von 369 Pfund. Damit positioniert sich Motorola im Wettbewerbsumfeld unterhalb einiger etablierter Konkurrenzprodukte im Premiumsegment vernetzter Smartwatches.
Als Vergleichsgerät wird etwa die Pixel Watch 5 LTE genannt, die zum Preis von 530 US-Dollar angeboten wird und über einen 465-mAh-Akku mit einer Laufzeit von rund 40 Stunden verfügt.
Einordnung
Beobachter bezeichnen die Moto Watch Ultra als eine im Wesentlichen konventionelle Wear-OS-Smartwatch, die sich sowohl in ihren Stärken als auch in ihren Grenzen an vergleichbaren Modellen orientiert. Für Motorola stellt das Gerät dennoch einen Einstieg in ein neues Segment dar: Bislang hatte der Hersteller keine eigenständig mobilfunkfähige Smartwatch im Portfolio.
Mit der Kombination aus Edelstahlgehäuse, Dual-Band-GPS und Polar-basiertem Gesundheits-Tracking richtet sich das Modell an Nutzer, die eine vom Smartphone unabhängige Uhr mit umfassendem Funktionsumfang suchen.
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Der gestaffelte Marktstart – zunächst über den Direktvertrieb, später über Mobilfunkanbieter – folgt einem in der Branche verbreiteten Muster, bei dem Hersteller zunächst den eigenen Vertriebskanal bedienen, bevor Netzbetreiber das Gerät mit entsprechenden Tarifoptionen in ihr Sortiment aufnehmen.
Käufer in den USA und Großbritannien können sich damit bereits im September auf eine Verfügbarkeit einstellen, während die Erweiterung auf weitere Mobilfunkanbieter laut Motorola erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen soll.
Mehr zum Thema bei The Verge: „The Moto Watch Ultra is a return to Wear OS“

