Motorola bringt 2026 vier neue Foldables auf den Markt

Motorola präsentiert drei neue Klapphandys und das Buch-Foldable Razr Fold. Die Geräte zielen auf Marktführerschaft gegen Samsung und Apple.

April seine 2026er-Faltgeräte-Reihe vorgestellt. Mit drei überarbeiteten Klapphandys und dem weltweiten Launch des ersten Buch-Foldables will das Unternehmen seine Führungsposition im nordamerikanischen Faltmarkt ausbauen. Die neuen Modelle Razr Ultra, Razr Plus, Razr und das Premium-Gerät Razr Fold zielen direkt auf die Konkurrenz von Samsung und Google.

Razr Fold: Neues Flaggschiff für Vielarbeiter

Das Herzstück der neuen Serie ist das Motorola Razr Fold – ein Gerät, das ursprünglich als Konzept auf der CES Anfang des Jahres vorgestellt wurde. Anders als die nostalgischen Klapphandys setzt das Razr Fold auf ein großes 8,1-Zoll-2K-LTPO-Innendisplay für intensives Multitasking. Im geschlossenen Zustand dient ein 6,6-Zoll-Außendisplay als vollwertiges Smartphone.

Im Inneren arbeitet der Snapdragon 8 Elite Gen 5-Prozessor, kombiniert mit einem 6.000-mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku. Motorola verspricht 80-Watt-Kabel- und 50-Watt-Kabellosladung. Die Kamera: eine Dreifach-50-Megapixel-Einheit mit 3-fach-Periskop-Tele und einem Sony-Lytia-828-Sensor der nächsten Generation. Für Kreative und Geschäftskunden gibt es den Moto Pen Ultra – einen Stift, der auf beiden Displays funktioniert.

Anzeige

Da neue High-End-Smartphones wie das Razr Fold zunehmend für sensible Aufgaben wie Online-Banking und PayPal genutzt werden, rückt der Schutz vor Cyberkriminellen in den Fokus. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 5 einfache Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Android-Gerät effektiv gegen Hacker und Datenmissbrauch absichern. 5 sofort umsetzbare Schutzmaßnahmen entdecken

Klapphandys: Mehr Akku, höhere Preise

Die Klappfamilie 2026 umfasst drei Modelle: Razr Ultra, Razr Plus und das Einsteigermodell Razr. Das Topmodell Razr Ultra (international als Razr 70 Ultra bekannt) behält das 7-Zoll-Extreme-AMOLED-Innen- und 4-Zoll-Außendisplay bei, steigert die Akkukapazität aber um sechs Prozent auf 5.000 mAh. Die Spitzenhelligkeit erreicht nun 5.000 Nits, geladen wird mit 68 Watt.

Das Razr Plus 2026 bietet ein 6,9-Zoll-165-Hz-Display und den Snapdragon 8s Gen 3. Der Akku wächst von 4.000 auf 4.500 mAh. Das Einsteigermodell Razr 2026 setzt auf einen MediaTek Dimensity 7450X und einen 4.800-mAh-Akku sowie eine verbesserte 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera.

Einheitlich steigen die Preise – Branchenanalysten führen das auf die globale Speicherkrise zurück. Das Razr 2026 startet bei 799,99 Euro (100 Euro mehr als der Vorgänger). Das Razr Plus kostet 100 Euro mehr, das Ultra sogar 200 Euro mehr – nun 1.499,99 Euro. Das Razr Fold geht bei 1.899,99 Euro an den Start.

Marktführerschaft: Motorola hält 50 Prozent in den USA

Der Launch kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Motorola im Faltsegment so erfolgreich ist wie nie. Laut IDC-Daten vom März 2026 hält Motorola rund 50 Prozent des US-Faltmarktes – vor allem dank der Razr-Klapphandys, die Samsungs Galaxy Z Flip in Nord- und Lateinamerika überflügeln.

Analysten sehen den Erfolg in der breiten Preisspanne und auffälligen Farben wie „African Violet“ und „Cocoa Wood“. Doch der Druck wächst: Apple soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 sein erstes Foldable bringen. IDC prognostiziert ein Marktwachstum von 30 Prozent im Jahresvergleich, getrieben von neuen Playern und Buch-Foldables.

Software: Android 16 und KI-Plattform Qira

Alle vier Modelle laufen mit Android 16 und der neuen KI-Plattform Motorola Qira, die Smartphones und Lenovo-PCs vernetzt. Features: „Catch Me Up“ für kontextbezogene Benachrichtigungen und „Next Move“, ein Assistent, der Aufgabenwechsel vorhersagt.

Anzeige

Damit die neuen Funktionen von Android 16 und der Qira-Plattform dauerhaft sicher genutzt werden können, sind regelmäßige Systemaktualisierungen unverzichtbar. Erfahren Sie in diesem Gratis-Report, wie Sie Sicherheitslücken schließen und Ihr Smartphone durch die richtigen Update-Einstellungen vor Malware schützen. Kostenlosen Android-Update-Ratgeber sichern

Zusätzlich gibt es eine FIFA-WM-2026-Edition des Razr mit speziellen Software-Features – ein klares Bekenntnis zum nordamerikanischen Markt.

Verfügbarkeit: Vorbestellung ab 14. Mai

Die Vorbestellungen starten am 14. Mai bei Best Buy, Amazon und Motorola. Ab 21. Mai liegen die Geräte bei Verizon und T-Mobile in den Regalen.

Branchenexperten sehen 2026 als Schlüsseljahr für Faltgeräte. Motorola dominiert zwar die Klapp-Nische, doch der Einstieg ins Premium-Segment mit dem 1.899-Euro-Razr Fold ist riskant. Der Erfolg hängt davon ab, ob Kunden Motorola als High-End-Produktivitätsmarke akzeptieren – bei Rekordpreisen und Apples drohendem Markteintritt.