Motorola Moto Buds Ultra 27: Premium-Ohrhörer kosten in Europa 199 Euro

Dual-Treiber, Bose-Abstimmung und ANC prägen Motorolas neue Ohrhörer, die in der Eurozone 199 Euro kosten.

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Motorola erweitert sein Audio-Portfolio und hat mit den Moto Buds Ultra 27 seine bisher funktionsreichsten kabellosen Ohrhörer vorgestellt. Das Modell, das in einigen Märkten unter der Bezeichnung Moto Buds 2 Ultra vertrieben wird, zielt direkt auf das Premiumsegment und positioniert sich im Wettbewerb mit Konkurrenzmodellen wie den Apple AirPods. Für die Eurozone wurde eine unverbindliche Preisempfehlung von 199 Euro festgelegt, was etwa 223 US-Dollar, 21.110 Rupien oder 179,99 GBP entspricht.

Akustik-Technik mit Bose-Tuning und Dual-Treibern

Beim klanglichen Aufbau setzt Motorola auf ein Dual-Treiber-System in jedem Ohrhörer, bestehend aus einem dynamischen 11-Millimeter-Treiber und einem Balanced-Armature-Treiber von Knowles. Für die klangliche Abstimmung kooperierte das Unternehmen mit Bose: Neben dem SoundDesign-Tuning kommt auch die Bose QuietControl-Technologie für aktive Geräuschunterdrückung (ANC) samt Transparenzmodus zum Einsatz.

Die Ohrhörer unterstützen Hi-Res Audio sowie die Audio-Codecs SBC, AAC, LHDC 4 und LHDC 5. Für Raumklang sorgen Dolby Atmos und Dolby Head Tracking, wobei diese beiden Funktionen ausschließlich in Kombination mit kompatiblen Motorola-Smartphones nutzbar sind.

Die Sprachübertragung erfolgt über insgesamt sechs Mikrofone – jeweils drei High-SNR-Mikrofone pro Hörer – unterstützt durch zwei Voice-Pickup-Einheiten. Die Verbindung zu Endgeräten wird über den Standard Bluetooth 6.0 realisiert.

Ausstattung, Akkulaufzeit und Gehäuse

Die einzelnen Ohrhörer wiegen jeweils 5,55 Gramm bei Abmessungen von 35,55 mal 20,66 mal 26,70 Millimetern und verfügen über einen Akku mit einer Kapazität von 58 Milliamperestunden.

Das Ladeetui misst 66,01 mal 51,75 mal 27,31 Millimeter, wiegt 54 Gramm und beherbergt einen 576-Milliamperestunden-Akku. Das Gesamtsystem ist nach dem Standard IP57 gegen Staub und Wasser geschützt und lässt sich kabellos über Qi2 aufladen.

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Motorola beziffert die Akkulaufzeit auf bis zu acht Stunden pro Ladung und bis zu 37 Stunden in Verbindung mit dem Case. Bei aktiviertem ANC und 50 Prozent Lautstärke liegt die Laufzeit bei rund 5,7 Stunden. Eine zehnminütige Schnellladung soll ausreichend Energie für bis zu drei Stunden Wiedergabe liefern.

Integrierte Assistenzfunktionen und Marktstart

Als funktionale Neuerungen integriert Motorola eine Trägererkennung, Dual Connection, Audio Share sowie eine Anbindung an Find Hub. Zudem sind die Moto Buds Ultra 27 die ersten Ohrhörer des Herstellers, die Kopfgesten unterstützen.

Ein langer Druck auf den linken Hörer aktiviert den Qira-Assistenten, während ein Zuruf per Sprachbefehl in den kommenden Monaten über ein Update nachgereicht werden soll. Eine KI-gestützte Live-Übersetzung setzt ebenfalls ein kompatibles Motorola-Smartphone voraus, wobei die Verfügbarkeit der Sprachen variiert.

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Farblich stehen die Varianten PANTONE Temple Gray und Reflecting Pond zur Auswahl. Der Rollout in ausgewählten Ländern Europas, des Nahen Ostens, Lateinamerikas, Nordamerikas und des Asien-Pazifik-Raums soll in den kommenden Wochen anlaufen, wobei für Frankreich ein baldiger Verkaufsstart angekündigt ist.

In den USA ist die Markteinführung für die kommenden Monate geplant; konkrete US-Preise nannte das Unternehmen noch nicht. Berichte verweisen als preislichen Vergleichsmaßstab auf Konkurrenzmodelle wie die AirPods Pro 3 und die Galaxy Buds 4 Pro, die jeweils für 249 US-Dollar geführt werden.