MOVA N1: Fensterputzroboter mit 82 Punkten für unter 250 Euro

Der MOVA N1 punktet im Test mit Reinigung und niedrigem Preis, zeigt bei geneigten Glasflächen jedoch klare Grenzen gegenüber Konkurrenten.

Der Fensterputzroboter MOVA N1 hat in einem Hardware-Test die Gesamtbewertung „Gut“ mit 82 von 100 Punkten erhalten. Wie das Portal homeandsmart.de berichtet, überzeugt das Gerät vor allem durch seine Reinigungsleistung und Erschwinglichkeit im Einsatz für Privathaushalte. Bei der Überkopf-Reinigung, also der Nutzung an geneigten oder waagerechten Glasflächen, zeigte der Roboter im Vergleich zur Konkurrenz jedoch Schwächen.

Kompakte Bauweise und solide Reinigungswerte

Der MOVA N1 fällt durch seine kompakten Abmessungen von 215 x 215 x 59 Millimetern bei einem Gewicht von 1,3 Kilogramm auf. Für die Fensterreinigung setzt das Gerät auf eine Saugkraft von 8.000 Pa.

Der eingebaute 120-Milliliter-Wassertank erlaubt laut Testergebnis die Reinigung einer Glasfläche von bis zu 32 Quadratmetern, bevor nachgefüllt werden muss.

Für den Fall eines Stromausfalls verfügt der Roboter über einen 600-mAh-Akku, der laut Test 30 Minuten Notstrom liefert und so verhindert, dass das Gerät bei einem Stromunterbruch von der Scheibe fällt. Im laufenden Betrieb erreicht der MOVA N1 eine Lautstärke zwischen 60 und 66 Dezibel. Gesteuert wird das Gerät kabelgebunden über sechs verschiedene Reinigungsmodi sowie eine begleitende App.

Preis im Budget-Segment

Mit einem Preis von unter 250 Euro positioniert sich der MOVA N1 klar im Budget-Segment für Fensterputzroboter. Diese Preisgestaltung trug dem Test zufolge maßgeblich zur positiven Gesamtbewertung bei, da die gebotene Reinigungsleistung in Relation zu den Anschaffungskosten als überzeugend eingestuft wurde.

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Schwächen im Überkopf-Test

Deutliche Grenzen zeigte der MOVA N1 im sogenannten Überkopf-Test, bei dem die Fähigkeit des Roboters geprüft wird, geneigte oder waagerechte Flächen selbstständig zu reinigen. Bereits ab einer Neigung von 5 Grad lässt sich das Gerät laut Testergebnis nur noch per Fernbedienung steuern, ein autonomer Betrieb ist erst ab einer Neigung von 60 Grad möglich.

Im direkten Vergleich mit Konkurrenzmodellen fällt der MOVA N1 in diesem Bereich zurück. Der Ecovacs Winbot W3 Omni arbeitet dem Test zufolge bereits ab 40 Grad autonom, bei einer Neigung der Oberseite von 0 Grad.

Auch der Ecovacs Winbot W2S Omni schafft laut Testergebnis den autonomen Betrieb ab 40 Grad, wobei der Hersteller selbst einen Bereich von 60 bis 120 Grad angibt. Der Dreame C1 Station wiederum arbeitet ab 60 Grad autonom und an der Oberseite bereits ab 10 Grad.

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Einordnung für Kaufinteressierte

Für Verbraucher, die vorwiegend senkrechte Fensterflächen reinigen wollen, bietet der MOVA N1 dem Test zufolge ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis mit ausreichender Saugkraft und praktikabler Akkulaufzeit als Sicherheitsreserve.

Wer hingegen regelmäßig geneigte Glasflächen wie Oberlichter oder Wintergärten reinigen möchte, dürfte mit den im Vergleich stärkeren Überkopf-Fähigkeiten der Konkurrenzmodelle von Ecovacs oder Dreame besser bedient sein. Die Testergebnisse verdeutlichen, dass die Eignung eines Fensterputzroboters stark vom geplanten Einsatzort abhängt.