MSI Cubi NUC WCG: Core 5 315 ist 24 Prozent schneller als der Core 3 304

Der kompakte Business-Rechner bietet drei Intel-Prozessoroptionen, werkzeuglose Upgrades und vielseitige Anschlüsse; Preis und Marktstart sind noch offen.

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MSI erweitert sein Portfolio an kompakten Rechnern und hat den Cubi NUC WCG vorgestellt. Der für den geschäftlichen Einsatz konzipierte Mini-PC basiert auf Intels Prozessorarchitektur Wildcat Lake aus der Reihe Core Series 3, die im modernen 18A-Verfahren gefertigt wird.

Mit Gehäuseabmessungen von 135,6 mal 112,6 mal 40,1 Millimetern kommt das System auf eine Bauhöhe von 40,1 Millimetern und ein Gehäusevolumen von lediglich 0,55 Litern.

Drei Prozessorkonfigurationen für unterschiedliche Leistungsanforderungen

MSI sieht für den Cubi NUC WCG drei verschiedene Prozessormodelle vor. Als Einstiegsvariante dient der Core 3 304, der fünf Kerne umfasst – aufgeteilt in einen Performance-Kern sowie vier Low-Power-Efficient-Kerne – und Taktraten von bis zu 4,3 GHz sowie einen Xe-Grafikkern bietet.

Die mittlere Stufe bildet der Core 5 315 mit sechs Kernen (zwei Performance- und vier Low-Power-Efficient-Kerne), bis zu 4,4 GHz Takt und zwei Xe-Kernen. An der Spitze der Serie steht der Core 7 350, der ebenfalls auf sechs Kerne (2P+4LPE) setzt, jedoch Taktraten von bis zu 4,8 GHz und zwei Xe-Kerne bereitstellt.

Bei der thermischen Verlustleistung sind die Prozessoren auf 15 W Basis-TDP sowie 35 W im Turbo spezifiziert. Zudem weisen die Chips integrierte KI-Beschleuniger auf: Der Core 7 350 erreicht 21 TOPS über die GPU und 17 TOPS über die NPU. Beim Core 5 315 liegen die Werte bei 18 TOPS (GPU) und 15 TOPS (NPU), während der Core 3 304 auf 9 TOPS (GPU) und 15 TOPS (NPU) kommt.

Wie Fachberichte unter Verweis auf Tests von Notebookcheck festhalten, fällt der Core 5 315 rund 24 Prozent schneller aus als der Core 3 304. Der Core 3 304 ordne sich bei synthetischen Messungen etwa auf dem Niveau eines AMD Ryzen 3 5300U ein.

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Werkzeuglose Wartung und moderne Schnittstellen

Beim Gehäuse setzt MSI auf ein sogenanntes Tool-Less-2.0-Design. Durch einen zweistufigen Pull-and-Lift-Mechanismus lassen sich Upgrades von Arbeitsspeicher und Solid-State-Drive ohne den Einsatz eines Schraubendrehers durchführen. Das System nimmt zwei DDR5-SO-DIMM-Module mit bis zu 64 GB Gesamtkapazität (zwei mal 32 GB) sowie eine M.2 2280 NVMe PCIe-SSD auf.

Die Konnektivität umfasst einen Thunderbolt-4-Anschluss mit einer Übertragungsrate von 40 Gbps, 15 W Ausgangsleistung, einem Power-Delivery-Eingang von 98 W sowie DisplayPort-2.1-Ausgabe für bis zu 4K bei 60 Hz. Zusätzlich sind ein USB-C-Port mit 20 Gbps, zwei USB-Ports mit 10 Gbps, vier USB-2.0-Buchsen sowie zwei HDMI-2.1-Anschlüsse vorhanden.

Insgesamt lassen sich bis zu drei Bildschirme mit 4K-Auflösung bei 60 Hz betreiben. Netzwerkverbindungen werden kabelgebunden über zwei Anschlüsse mit 2,5GbE und 1GbE abgewickelt, während drahtlos Wi-Fi 6E (Intel AX211) und Bluetooth 5.4 zur Verfügung stehen.

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Für den professionellen Dauereinsatz ist das Gerät für einen Betrieb rund um die Uhr (24/7) freigegeben, verfügt über fTPM, ein Kensington-Schloss, VESA-Montagemöglichkeiten (75 mal 75 sowie 100 mal 100 Millimeter), Unterstützung für MSI Power Link und einen optionalen externen Netzschalter. Der Hersteller gewährt drei Jahre Garantie und legt dem Gerät ein 120-W-Netzteil bei.

Weiteres Ökosystem und Marktstart

Preise, konkrete Speicherkonfigurationen und der genaue Termin für den Marktstart des Cubi NUC WCG wurden von MSI noch nicht offiziell kommuniziert; auch die Produktwebseite ist bislang nicht live geschaltet.

Dass die neue Chip-Generation zunehmend den Markt erreicht, zeigt sich parallel auch bei anderen Herstellern: So bereitet Maxsun zwei NAS-MoDT-Mainboards vor. Neben dem 244 mal 244 Millimeter großen SK-PTLNAS für Panther Lake bis zum Core Ultra 9 386H plant der Hersteller das ultrakompakte SK-WCLAIO mit Abmessungen von 90 mal 165 Millimetern.

Letzteres nutzt den Wildcat-Lake-Prozessor Core 7 350 mit 15 W Basis- und 35 W Turbotakt, verfügt über einen DDR5-SO-DIMM-Slot bis 48 GB, 1 TB onboard verbauten UFS-3.1-Speicher (850 MB/s), vier M.2-Steckplätze, zwei Thunderbolt-4-Ports sowie 10GbE bei einer maximalen TDP von 28 W. Die Markteinführung beider Maxsun-Platinen wird für diesen Monat erwartet, wobei auch hier die Preise noch ausstehen.