MSI Cubi NUC WCG: Neuer Mini-PC mit 0,55 Litern und drei Monitoren

MSI präsentiert einen 0,55-Liter-Mini-PC für Unternehmen mit bis zu drei Monitoren und werkzeuglosem Gehäusezugang.

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Der Hardware-Hersteller MSI erweitert sein Angebot an kompakten Desktop-Lösungen und hat den Mini-PC Cubi NUC WCG präsentiert. Das System richtet sich gezielt an professionelle Anwender sowie Unternehmen und kombiniert ein Gehäusevolumen von lediglich 0,55 Litern mit Intel-Wildcat-Lake-Prozessoren.

Neben der Unterstützung von bis zu drei externen Displays zeichnet sich der Rechner durch ein werkzeugloses Gehäusedesign aus, das Wartung und Aufrüstung im Arbeitsalltag erleichtern soll.

Kompakte Abmessungen und werkzeuglose Wartung

Das Gehäuse des Cubi NUC WCG weist Abmessungen von 135,6 x 112,6 x 40,1 Millimetern auf, womit sich der Rechner platzsparend in unterschiedlichste Arbeitsumgebungen integrieren lässt. Für die Konstruktion setzt MSI auf das sogenannte Tool-less-2.0-Design: Das Gehäuse lässt sich in zwei Schritten komplett ohne den Einsatz von Werkzeugen öffnen. Dies vereinfacht den Zugriff auf die internen Steckplätze für Systemerweiterungen.

Im Inneren stehen zwei SO-DIMM-Steckplätze für DDR5-Arbeitsspeicher bereit, die eine Gesamtkapazität von bis zu 64 GB RAM aufnehmen können. Als Massenspeicher dient ein einzelner Steckplatz für M.2 2280 NVMe (PCIe)-SSDs. Zum Lieferumfang des kompakten Computers gehören zudem ein integrierter Kabelorganizer sowie ein externes 120-W-Netzteil.

Leistungsstufen mit Intel Wildcat Lake

MSI bietet den Mini-PC in mehreren Konfigurationen an. Käufer können zwischen drei verschiedenen Prozessoren der Wildcat-Lake-Reihe von Intel wählen: dem Core 3 304, dem Core 5 315 sowie dem Core 7 350.

Die Einstiegsvariante mit dem Core 3 304 verfügt über 5 Kerne (1 Performance- und 4 Efficiency-Kerne) und bewegt sich laut Benchmarks etwa auf dem Leistungsniveau eines AMD Ryzen 3 5300U.

Der Core 5 315 arbeitet mit 6 Kernen (2 Performance- und 4 Efficiency-Kerne) und erzielt eine rund 24 Prozent höhere Rechenleistung im Vergleich zum Core-3-Modell. Das Spitzenmodell Core 7 350 bietet ebenfalls 6 Kerne, positioniert sich in ersten Leistungstests jedoch nur wenige Prozentpunkte vor dem Core 5.

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Umfangreiche Schnittstellen und Konnektivität

Trotz des geringen Volumens verfügt der Cubi NUC WCG über eine breite Palette an Anschlüssen. An der Vorderseite stehen zwei USB-A-Ports mit 10 Gbps (USB 3.2 Gen 2), zwei langsamere USB-A-Schnittstellen mit 480 Mbps (USB 2.0) sowie ein kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss zur Verfügung.

Auf der Rückseite sind zwei weitere USB-A-Anschlüsse mit 480 Mbps, zwei HDMI-2.1-Ausgänge (TMDS) sowie zwei Ethernet-Buchsen untergebracht, aufgeteilt in einen 2,5GbE-RJ-45- und einen 1GbE-RJ-45-Port.

Ergänzt wird das Anschlussfeld durch moderne Typ-C-Lösungen: Verbaut sind ein USB-C-Port mit 20 Gbps sowie eine Thunderbolt-4-Schnittstelle. Diese unterstützt Datenübertragungsraten von bis zu 40 Gbps, DisplayPort 2.1 sowie eine Stromversorgung über Power Delivery mit bis zu 15 Watt Ausgangsleistung (PD-out) und bis zu 98 Watt Eingangsleistung (PD-in).

Insgesamt erlaubt das System die gleichzeitige Ansteuerung von bis zu drei Monitoren. Für die drahtlose Kommunikation integriert MSI das Intel-AX211-Modul mit Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.4.

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Ausrichtung auf gewerbliche Einsatzbereiche

Der Hersteller sieht den Cubi NUC WCG vorrangig in Büros, im Einzelhandel sowie bei kommerziellen Installationen. Entsprechend ist das Gerät für einen durchgehenden 24/7-Dauerbetrieb zertifiziert und getestet. Für Sicherheitsanforderungen sind ein firmwarebasiertes TPM (fTPM) und eine Aufnahme für ein Kensington Lock integriert.

Die Montage kann über genormte VESA-Halterungen (75 oder 100 Millimeter) direkt an Monitoren oder Halterungssystemen erfolgen. Ergänzend unterstützt der Rechner einen optionalen externen Netzschalter sowie MSI Power Link.

Konkrete Angaben zu Preisen und dem Verkaufsstart machte der Hersteller zunächst nicht. In Branchenkreisen wird das System preislich im oberen Mittelsegment erwartet.